Liebster Award von Mo Zart

Liebster Award von Mo Zart
Die liebe Mo hat mich mit für den Liebsten Award nominiert und da ist es mir natürlich eine Ehre und eine Pflicht Ihre Fragen zu beantworten. Ich hoffe Ihr habt viel Spaß dabei.
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Zwei Bloggertreffen in zwei Tagen: die #Blogfamilia und der Afterglow beim #Nahtkäferhangout

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Wow, die ganzen Eindrücke der Berlinreise muss ich erst mal sacken lassen. Das gibt noch mal einen Extrabericht. Aber jetzt ist erstmal die Blogfamilia dran: der Grund, wieso ich meine Familie so weit durch Deutschland geschleppt habe. Außerdem zeige ich euch Fotos vom kleinen privat organisierten Bloggertreffen danach und erzähle euch, wieso das Nahtkäferhangout hieß.
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Fragen über Fragen - an mich

Fragen über Fragen - an mich
Die sehr lesenswerte Mama Juja hat Fragen gestellt. Und dichten soll ich auch noch. Und wisst Ihr was? Jetzt hab ich ne Schreibblockade. In meiner Abiprüfung Mathe hab ich an der Stelle die Wurzel aus Null gezogen. Und das mach ich hier auch. Ab in die Psychoprüfung: Der Liebster Award! Ich liebe den Bloggerflausch.

 
 
Tasse von Claus Peter
 
 
Bekanntermaßen liebe ich Fragebögen. Das kommt daher, dass ich auch Fragen liebe. Dann fang ich mal an. Hab noch keinen Plan. Über die langsame Verfertigung der Gedanken beim Reden Schreiben.
 
Das sind Jujas Fragen an Lottes Motterleben, Frau Papa, Liebseeligkeiten Oma und mich:
 
  1. Versuche ein Gedicht zu schreiben, das Dich möglichst genau (entweder in Form oder Inhalt oder beides) trifft. Bitte.
 
Da ich ein wandelndes Zitate-Lexikon bin, fallen mir gleich tausend Beispiele ein, wo Menschen mich besser beschrieben haben, als ich es selbst könnte. Das ist eines meiner Lieblingsbeispiele:
 
Mehr Licht!
(Goethe)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Mehr nicht
(Brecht)
 
Und in eigenen Worten:
 
Die Liebe ist alles, und alles ist nichts,
wenn nichts, nur die Liebe, abhanden gekommen.
Beklommen, verschwommen zur Kenntnis genommen:
Die Liebe ist: Mama. Und niemals zerbricht's.
 
  1. Welches ist Dein liebster Duft?
 
Wald. Meint man vielleicht nicht, weil ich ein Stadtkind bin. Aber der einzige Duft, den ich immer riechen kann, selbst noch unter Hyperemesis gravidadum mit Ausrufezeichen, ist der Geruch von Wald. Es gibt allerdings noch einen weiteren Duft, der hier erwähnt werden muss, da er Glück explodieren lässt: der Duft von Cocos Köpfchen, wenn sie die Nacht über in Karls Achselhöhle gekuschelt geschlafen hat. Mein Leben als Duft.
 
  1. Was verbindest Du damit?
Alte Krankheit: Ich kann keine Frage ohne Begründung beantworten. Also siehe oben.
 
  1. Wie hast Du Dir dieses Erwachsensein vorgestellt, als Kind?
 
Gar nicht. Übers Erwachsensein hab ich mir als Kind nie Gedanken gemacht. Aber mit 16 fing es an, nämlich als mein 7 Jahre älterer, sehr attraktiver Freund (sein jüngerer Bruder hatte mich gerade abgeschossen) mich aus der Loser-Szene der hässlichen kleinen Entlein-Streber in die aus meiner Sicht High Society der Erwachsenenwelt beförderte. Seit diesem Moment, und tatsächlich wird mir das erst jetzt, in diesem Moment klar, renne ich den Älteren, Erwachseneren, Ernstzunehmenderen hinterher. Ich bin gefühlt immer noch die, die halt noch 7 Jahre jünger ist und noch nicht so richtig dazugehört. Ich bin 38 und habe immer noch nicht das Gefühl dazuzugehören. Fühle immer noch dieses Defizit. Aber es wird weniger. Ich freue mich über Falten wie Nina über Orangenhaut.
 
  1. Sport oder Kunst?
 
Genuss. Und der fällt mir bei Sport leichter. Allerdings bin ich da sehr wählerisch. Sport aus Disziplin, weil gesund und um keine gesellschaftlich verbotene Walmutter zu sein, kann ich nicht. Dazu bin ich viel zu undiszipliniert. Aber Sport, der so unfassbar schön ist, dass längst alle Muskeln zittern und streiken, aber man nicht aufhören kann, dieser Sport, der ist was für mich. Tanzen. Ästhetik. Sich spüren können. Schönheit. Ausdruck.
 
Ich kotze bei Wettbewerbssportarten.
 
Bei Kunst finde ich das Ganze schwieriger. Sie berührt mich nicht, erstaunlicherweise. Ich habe keinen Zugang zu Kunst. Kunst, bei ich schwach werde, ist in der Regel in Typografie gegossene Poetik. Einer meiner Lieblingskünstler ist Claus-Peter.
 
 
 
  1. Welchen Menschen (außer deiner engsten Familie) würdest Du am liebsten in der Hosentasche immer dabei haben?
 
Die, mit denen ich gern eine Kommune gründen würde. Alle über Blogs oder Twitter kennengelernt. Gott sei Dank passt ihre Repräsentation in die Hosentasche. (Was gegen Kleider spricht.)
 
  1. Dein peinlichster Fauxpas?
 
Keine Ahnung, ehrlich gesagt. Vermutlich verdrängt.
 
  1. Dein größter Erfolg?
 
Meine Kinder sind schon jetzt, mit 2 und knapp 5, mitfühlende, soziale, liebevolle Wesen. Ich glaube, das hat etwas damit zu tun, dass wir ihnen die Möglichkeit dazu gegeben haben und weiterhin geben, sich so zu entwickeln. Und dass das zu gelingen scheint, macht mich sehr stolz. Das ist mir so, so wichtig.
 
Ich habe lange überlegt, welcher Erfolg der größere ist. Aber ja. Das mit meinen Kindern ist mein größter Erfolg. Das ist ein noch größerer Erfolg als die Tatsache, dass wir es Maple ermöglicht haben, einen Weg aus den Schmerzen heraus zu finden. Zweimal. Erst aus den primären Schmerzen mit allseits verleugneter organischer Ursache und dann noch mal aus den daraus resultierenden, erlernten Schmerzen ohne organische Ursache. Gegen alle „Medizin“ und „ÄrztInnen“. Natürlich haben wir das nicht allein getan. Aber wir haben nicht aufgegeben, bis wir jeweils jemanden gefunden hatten, der bzw. die Maple helfen konnte.
 
  1. Lieber frieren oder in dicker Jacke scheiße aussehen?
 
Nie wieder frieren. Nie. wieder. frieren. Außer natürlich für meine Kinder. Wie neulich, als wir uns ohne Handy, Portemonnaie oder irgendwas in einer fremden Stadt verpassten, Karl und ich. Karl mit Coco im Auto, ich mit Maple draußen, weil sie noch mal dringend Pipi musste, das Parkticket aber schon bezahlt war und die Ausfahrt drängte. Als ich ihr, während wir nach Karl suchten, meinen Daunenmantel anzog und deshalb nur noch ein Baumwollkleid anhatte. Bei minus 2 Grad. Die sich für mich noch viel kälter anfühlen.
 
 
 
Mo Zart
Kragen hoch
 
  1. Hundemensch oder Katzenmensch?
 
Hundemensch. Ich bin ohne Tiere aufgewachsen, meine Eltern hielten nichts von Tieren, die machen nur Dreck. Ich hatte große Angst vor Hunden. Eines Tages öffnete mir mein 7 Jahre älterer Freund die Tür, und da stand eine Schäferhündin. Aus dem Tierheim. Ich hatte eine Zehntelsekunde Panik, dann war da Seelenverwandtschaft. Die Hündin und ich waren einander so nah, sie war eine gebrochene Seele, hatte vor allem Angst und bei mir spürte sie Liebe und Sicherheit. Und ich bei ihr. Manchmal denke ich, Maple war in ihrem früheren Leben diese Hündin. Sie waren einander unglaublich ähnlich. Als ich meinen Freund zwei Jahre später verließ, mit einem Rest Selbstachtung und um meine Seele zu retten, musste ich auch die Hündin verlassen. Es brach mir das Herz.
 
  1. Was macht Dich glücklich?
 
Liebe. Nähe. Innigkeit. Wärme. Geborgenheit. Staunen. Schönes teilen. Sich verstanden fühlen. Sich selbst spüren können. Intensität. Flow. Inspiration. Wahrheit.
 

So, und jetzt meine Fragen an Euch:

 
1. Was macht Dich zum Menschen?
2. Wenn Du träumen könntest: Wie sieht Dein Leben in 10 Jahren aus?
3. Wofür bist Du dankbar?
4. Wobei steht die Zeit für Dich still?
5. Was tut Dir gut?
6. Worauf freust Du Dich im Frühling?
7. Was wäre der ideale Job für Dich? („Job“ umfasst dabei alles: von Nichtstun in der Hängematte über Ehrenämter, Familienzeit und Nebenjob bis hin zu US-Präsidentin.)
8. Wenn Du frei wählen könntest, finanziell unabhängig: Bei welchem Modell hättest Du ein gutes Beruf-Familie-Balance-Gefühl? (Kann natürlich auch Fulltimejob oder Vollzeit-Mama bedeuten!)
9. Deine beste Mama-Version unterhält sich mit Deiner fiesesten Mama-Version. Was sagen sie?
10. Dein Leben als Film. Wie heißt er, und wo läuft er?
11. Wofür brennst Du?
 
Anmerkung: Männer (entsprechend Väter) sind ausdrücklich mitgemeint.
 
Bis zu elf Personen darf ich nominieren. Ich nominiere 19. Meine Therapeutin sagt: „Sie dürfen alles entscheiden.“ Alle, die absolut unbedingt notwendig sind, und die, die ich mit diesen Fragen gern besser kennenlernen möchte.
 
  1. Meine 2kindchaos-Bloggerkollegin Esme Scott
  2. Sonnenschein vom Blog Wachsen und Lernen
  3. Quirlimum Sandy
  4. Meine 2kindchaos-Bloggerkollegin Rote Zora
  5. Bella vom Blog Freiraumkind
  6. Julia aus der Guten Kinderstube
  7. Nochmal Sonnenschein: Shynarja vom Blog Sonnenshyn
  8. Zesyra vom Blog Nooborn
  9. Christine vom Blog Pusteblumen für Mama
  10. Lela vom Blog Nahtkäfer
  11. 2kindchaos-Bloggerkollege Sepp Karachow
  12. Nina vom Blog Frau Papa
 
Ist man weniger wert, wenn man nur eine unter 19 ist statt unter 3 oder 7 oder 11? Alle Mehrfacheltern können diese Frage beantworten, denn sie kennen die Sorge „Ich kann meine unendliche Liebe zu meinem Kind doch nicht teilen!“ Und dann erfahren sie, dass man für jedes Kind wieder ein neues, zusätzliches Unendlich-Kontingent bekommt. Jeder Mensch ist es einzeln wert, als einziger nominiert zu sein. Und ich hoffe, dass Ihr alle mitmacht! Aaalleeee!
 

Und so geht’s:

 
  • Beantwortet die Fragen, nominiert selbst (bis zu 11) weitere Menschen und stellt ihnen Eure eigenen Fragen.
  • Verlinkt Eure Texte mit den Antworten bitte gern im Kommentarfeld.
  • Verlinkt die Blogs, deren kreative Köpfe Ihr selbst nominiert, in Eurem Text.
Ich freue mich sehr auf Eure Antworten! Juhu!
 
Eure Mo
 

Ein Hoch auf die Satire. Wir feiern die neue Mitautorin Anne Berge

Ein Hoch auf die Satire. Wir feiern die neue Mitautorin Anne Berge
Jetzt hat sie schon so viele geile Artikel geschrieben und sich noch nicht vorgestellt. Geht ja gar nicht. Deshalb habe ich Anne ganz freundlich das Interview vorgelegt und tadaaa, hier ist es. Was euch mit ihr erwartet und wer hinter den fiesen Witzen steckt, erfahrt ihr in diesem Interview. Und von mir noch mal ein herzliches Willkommen an dich, Anne! Ich bin dein Fan!
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Je länger ich blogge, desto mehr verändert ihr (Leser) mich

Je länger ich blogge, desto mehr verändert ihr (Leser) mich
Dieser Beitrag wird ganz bewusst kein allgemeingültiger Blogger – Beitrag, denn es geht hier ganz subjektiv um meine Erfahrungen. Ich weiß nicht, wie es anderen geht, die jahrelang bloggen und relativ viel Feedback bekommen, aber ich nehme an, dass es vielen ähnlich geht. Aber sie gehen jeder für sich anders damit um. Dieser Artikel ist für euch, die Leser. Ich erzähle euch, wie ich mich durch euch verändert habe und was es mit mir gemacht hat, diesen Blog zu schreiben.
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