Süßkartoffel - Cocos - Pfanne mit Reis (vegan und glutenfrei)

Süßkartoffel - Cocos - Pfanne mit Reis (vegan und glutenfrei)
Seitdem ich glutenfrei koche, gibt es bei mir öfters Reis - und da muss man auf Dauer echt kreativ werden. Meine Kinder sind außerdem ziemlich wählerisch in Sachen Gemüse, aber Süßkartoffeln mögen glücklicherweise beide, denn die schmecken gerade in Kombination mit Cocosmilch extrem lecker und die Pfanne kann auch beliebig erweitert werden.
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Ich bin Jenny und 28 Jahre alt, verheiratet und Mama von zwei High-Need-Jungs

Ich bin Jenny und 28 Jahre alt, verheiratet und Mama von zwei High-Need-Jungs
Alles war perfekt geplant, sogar der Geburtsmonat sorgfältig ausgesucht, aber niemand hat mir erzählt, was die ersten Monate auf mich zukommen wird. Dabei hätte mir in der Schwangerschaft schon auffallen müssen, dass diese Geschichten doch alle einen Haken haben. Wo war meine rosarote Brille? Sollte ich nicht auf Wolken schweben? Stattdessen nur Übelkeit und Stress und andere Wehwehchen.
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Wie ich vor 15 Jahren zu meinem heutigen Ich sprach

Wie ich vor 15 Jahren zu meinem heutigen Ich sprach
Gerade bin ich in einer Phase, die das Durchhalten schwer macht. Vieles, was endlich besser wurde, ist wieder schlechter, und da alles mit allem zusämmenhängt, reicht eine einzige Ursache: ein Winter voller Infekte. Das haut die Kinder raus, die statt Selbstständigkeit den Arm wählen, was meine körperliche Baustelle wieder verschlimmert, weswegen ich umso mehr Pausen brauche, die aber umso schwieriger möglich sind - und so weiter. Da fällt mir heute beim Ausmisten ein kleiner Block in die Hände, auf den ich, vermutlich während eines Seminars, ein paar Zeilen geschrieben habe. Botschaft: Halte durch! Hier kommt das kleine Gedicht aus dem Jahr 2001:
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Je länger ich blogge, desto mehr verändert ihr (Leser) mich

Je länger ich blogge, desto mehr verändert ihr (Leser) mich
Dieser Beitrag wird ganz bewusst kein allgemeingültiger Blogger – Beitrag, denn es geht hier ganz subjektiv um meine Erfahrungen. Ich weiß nicht, wie es anderen geht, die jahrelang bloggen und relativ viel Feedback bekommen, aber ich nehme an, dass es vielen ähnlich geht. Aber sie gehen jeder für sich anders damit um. Dieser Artikel ist für euch, die Leser. Ich erzähle euch, wie ich mich durch euch verändert habe und was es mit mir gemacht hat, diesen Blog zu schreiben.
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Wenn die ganze Familie krank ist

Wenn die ganze Familie krank ist
Wir waren allesamt krank, die ganze Familie. So richtig heftig war es noch nie, denn wenn es alle erwischt, wer kümmert sich dann um die Kinder, Tag und Nacht? Richtig, die Mama. Unser soziales Netz wollte entweder den Virus nicht abbekommen oder hatte ihn schon, also waren wir ganz auf uns allein gestellt... Wieso mich diese Erfahrung tiefe Dankbarkeit gelehrt hat, könnt ihr hier nachlesen.

 

 

 

Wie Dominosteine fallen wir einer nach dem anderen

An einem Nachmittag erwischte es zuerst unsere jüngste Tochter. Little Pea war schon eine Weile schlecht gelaunt und wollte nur auf dem Arm sein, und plötzlich kotzte sie los. Und hörte nur für wenige Minuten auf damit. Zu diesem Zeitpunkt waren wir bei meinen Eltern. Meine Mutter versuchte tunlichst, alles zu beseitigen und zu desinfizieren, während sie ein Handtuch nach dem anderen reichte. Es war so extrem, dass ich darauf warten musste, dass mein Partner von der Arbeit kam und mit uns fahren konnte, denn das arme Kind würgte und weinte ununterbrochen. Nicht mal das Vomex Zäpfchen half, und so saß ich da mit meiner kleinen Maus, Stunde um Stunde. Ab und zu fiel sie in einen leichten Schlaf, nur um weinend und würgend wieder aufzuwachen.
 
Als sie gegen Mitternacht dann so richtig fest schlief und ich auch die Große endlich ins Bett gebracht hatte, machte ich innerlich drei Kreuze. Ist doch super, dass Kinder Krankheiten sehr intensiv aber dafür kurzlebig mitmachen. Um 3 Uhr nachts begann die Kotzerei dann bei Peanut, und wer war der einzige Mensch, den sie Eimer - haltend an ihrer Seite wollte? Die Mama. Natürlich. Es war aber auch wirklich grauenhaft mit anzusehen, wie sie sich quälte, und so parkte ich uns vor dem Fernseher (um mich wach zu halten, aber scheiße, mit der 563839. Wiederholung von "Der Lehrer" ist das wirklich nicht so einfach), während Peanut im Halbdelirium vor sich hin vegetierte. 
 
Irgendwann ließen ihre "Nein, die Mama!" Schreie nach, wenn ich vorschlug, dass ich mal mit dem Papa tauschen könnte, und so ging ich gegen 5 Uhr zum Familienbett. Kaum hingelegt, setzte sich Little Pea auf und eimerte das ganze Bett noch mal ordentlich voll - schließlich hatte sie zwischendurch noch mal Milch getankt. Shit. Diese Nacht war wirklich denkwürdig. Nachdem ich das Bett bezogen hatte und der Papa mit beiden im Wohnzimmer saß, konnte ich dann doch noch mal kurz schlafen, bevor mir dann am nächsten Vormittag kotzübel war.
 
Mich haute es dann ab dem Mittag so richtig rein. Ich will euch nicht mit Details abschrecken, aber es sei so viel gesagt, dass ich meine schlimmste Kotzerfahrung aus alten Säufertagen mit Alkoholvergiftung um Längen geschlagen habe. Es war wirklich so schlimm, dass ich den ganzen Tag  bis spät in die Nacht damit beschäftigt war, den Eimer immer wieder zu leeren und wimmernd herum zu rollen, denn mittlerweile hatte die Migräne eingesetzt. Guter alter Freund, wollte mich halt nicht im Stich lassen. Als es Zeit war, die Kinder ins Bett zu bringen, fing dann der Papa an und legte sich dann erst mal ins Wohnzimmer. Na, immerhin musste ich nicht mehr alle 10 Minuten kotzen, sondern alle 30, also höchste Zeit, wieder das Zepter zu übernehmen.
 
Mit zwei muffligen Kindern im Bett liegen und ab und zu aufspringen, um den Eimer hoffentlich zu treffen - ihr könnt es euch vorstellen. Nachts mit Migräne kaum schlafen zu können vor Schmerzen und jedes Mal, wenn es doch geklappt hat, von schlecht schlafenden Kindern aufgeweckt werden. Am nächsten Tag völlig erschöpft von den Schmerzen im Bett liegen und hoffen, dass die Kinder sich wenigstens mal kurz allein beschäftigen. Diese gottverdammte Migräne dauerte 3 Tage und an Schlaf oder Erholung war kaum zu denken. Als der Schmerz irgendwann abklang, hörte ich innerlich nur noch meine Endorphin - Titelmelodie "I'm The Survivor".

 

So, so, so dankbar

Ich weiß, dass es den meisten Eltern schon mal so ergangen ist. Oder dass viele aus den Krankheitsphasen gar nicht rauskommen. Ich dachte bisher, schon in der Elternhölle gelandet zu sein, wenn beide Kinder krank waren und ich gar nicht zum Schlafen kam und beide nur am Brüllen waren tagelang. Aber selbst zusätzlich noch ausgeschaltet zu sein und trotzdem nicht auf mich selbst Rücksicht nehmen zu können, das setzt wirklich alles außer Kraft, was ich bisher gekannt habe.
 
Kurzum, ich bin so scheiß dankbar dafür, dass das hinter mir liegt. Was habe ich davon geträumt, wenigstens einen Schluck Wasser trinken zu können. Selbst diese kleinen Dinge sind dann so wertvoll. Oder der Endorphinflash, wenn die Schmerzen nachlassen. Hallelujah. Plötzlich war der sonst so schwierige Winteralltag wieder ganz wunderbar, und ich spiele jetzt umso dankbarer den ganzen Tag drinnen mit meinen  Mädels, erfinde Spiele für sie, ertrage ihre Launen besser. Weil ich weiß, dass das trotzdem nicht mal ansatzweise so anstrengend ist wie das, was hinter uns liegt.
 
Love & Peace,
eure Frida

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