20 Dinge, die nach dem Urlaub richtig scheiße sind

Sommerzeit, Ferienzeit, für viele auch Urlaubszeit. Wie wunderbar! Außer, es ist gerade vorbei. Hier kommt eine Buh!-Liste mit 20 Punkten für alle, die den Urlaub schon hinter sich haben. So wie wir. Wir waren ja vor kurzem mit Fridas Familie in Dänemark am Meer. Und so doof ist es nach 2 Wochen 4KindChaos. Ein Zweigespräch von Karl und Mo.
 
 
 
Schwerer Abschied vom Urlaub
 
 
  1. Karl: Alltag. Irgendwie sind wir nicht so Alltags-Menschen. Da wird einem so viel vorgegeben. Termine sind irgendwie scheiße. Die Freiheit fehlt. Die einzige, die zählt.
  2. Mo: Ich hab was Praktisches: Sand. Sand, Sand, Sand. Geräusch des Nachurlaubs: Rieseln. Wir haben im Kinderbad sechs Maschinen Wäsche sortiert. Danach habe ich einen halben Sandkasten zusammengefegt. Und mich der naiven Annahme hingegeben, dann haben wir den Sand zumindest nicht in der ganzen Wohnung. Haha!
  3. Karl: Boah ja. Aber viel schlimmer noch: Das frühe Aufstehen. Die Kinder waren so schön im Urlaubsmodus, haben geschlafen bis 9 Uhr, und wir natürlich auch. Jetzt klingelt der Wecker wieder um mistikackige 5.30 Uhr.
  4. Mo: Naja, ich darf immerhin bis 6.30 Uhr schlafen. Aber mein Problem ist: Wieder selber kochen. Statt schnell auf dem Tisch, lecker, ausgewogen, gesund und kindgerecht wie bei Frida wieder selber überlegen und „Bäh! Mag das nicht. Schokomüsli!“ hören.
  5. Karl: A propos Essen. Kein Lakritzeis mehr. Keine Lakritzschokolade mehr. Nur noch Lakritz. Pur. Das ist, als ob man statt Kräuteromelett oder Kräuterlimonade Kräuter bekommt. Will ja auch keiner.
  6. Mo: Und die Sprache ist verroht. Ich rede nur noch von „fressen“ statt von „essen“. Weiß ich jetzt auch nicht, wie das kommen konnte.
  7. Karl: Hach ja, der Umgang, ne? Das war schon was. Der Wunsch nach Kommunenleben ist jedenfalls noch mal stärker geworden (von ohnehin schon sehr hohem Ausgangsniveau). Jetzt sind wir wieder alleine hier zu Hause, unter uns, es sei denn, man verabredet sich extra. Kommune war schon toll.
  8. Mo: Genau. Und täglich liegen einem die Kinder in den Ohren. „Noch mal zum Urlaub fahren!“, „Mal wieder zu Peanut und Little Pea fahren!“. Und dann den Kindern doofe Erwachsenenargumente verklickern, die man selber genauso scheiße findet.
  9. Nochmal Mo: Und die ganzen Running Gags funktionieren auch nicht so gut, wenn man die einzige Erwachsene ist.
  10. Karl: Doof ist auch, alle finden, jetzt müsse man ja erholt sein und vor Energie nur so strotzen. Hat man ja auch gemacht, so zwei, drei Tage. Aber wir haben Kinder. Da ist man ganz schnell wieder urlaubsreif.
  11. Mo: Beim Ausschlackern der frisch gewaschenen, nassen Wäsche kriegt man übrigens als Bonusfeature immer noch ne Ladung Sandsturm ins Gesicht. Juhu! Nicht.
  12. Karl: Die ganze Wäsche kommt ja auch nur oben drauf auf den Haufen Arbeit, der sowieso schon auf einen wartet. Diejenige von der Sorte „Ach, kann ich nach dem Urlaub in Ruhe erledigen“ (wie Wohnung putzen) oder auch Frisches (bei der Arbeit 20.000 E-Mails unbearbeitet). Das versaut einem die ganze Wiederkommens-Freude. Schnell zurück!
  13. Nochmal Karl: Mindestens genauso schlimm ist aber: Keine Kinder mehr um mich herum den ganzen Tag. Kann ja schlecht bei Oxytocin-Überschuss meinen Chef auf den Arm nehmen und abknutschen. Wäre auch nicht ganz so kuschelig. (Anmerkung: Karl arbeitet seit Juli wieder Vollzeit, Mo bleibt zu Hause.)
  14. Mo: Jetzt kommt der Rausschmeißer: der Blick auf den Kontostand.
  15. Karl: Schnell Themenwechsel. Wetter ist laaangweilig. Den ganzen Tag Sonne. Oder den ganzen Tag bedeckter Himmel. Gähn. Morgens in Pfützen springen, nachmittags im Meer baden. Das ist Wetter!
  16. Mo: Oh jaaa, die Natur, heul. Keine sternenklare Nacht frei von künstlicher Beleuchtung mehr, keine klare Luft, keine Sternschnuppe, kein Meeresrauschen. By the way auch keine Terrasse, keine Sauna, keine Liegestühle. Man gewöhnt sich so verflucht schnell an die schönen Dinge.
  17. Karl: Weißt Du, was ich noch krasser finde? Den Lärm. LÄRM!!! An der Bushaltestelle stehen und denken: Wie hält man das nur den ganzen Tag aus? Warum ist eine Stadt so laut?
  18. Nochmal Karl: Mir fallen auch die missmutigen Menschen auf. Fällt einem wahrscheinlich sonst nicht auf, weil man genauso missmutig ist. Aber das Strahlen auf den Gesichtern, denen wir im Urlaub begegnet sind (übrigens nicht nur den Urlaubern), fehlt. 
  19. Mo: Der ultimativ ätzendste Punkt: Nach dem Urlaub ist der Zeitpunkt, an dem es am allerlängsten dauert bis zum nächsten Urlaub. Buh!
  20. Nochmal Mo: Und keine Ahnung, wann dieser Nachurlaubs-Blues besser wird.
 
Am besten, wir lesen selbst noch mal in den Urlaubsberichten. Von der Anreise, einem Glitzerflausch-Tag, High-Need-Kindern im Urlaub und die 50 Facts about 4KindChaos-Urlaub.
 
Bis zum nächsten Urlaub!
Karl & Mo
 
 
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