5 absolut und 100% sichere Tipps, das Baby ins Bett zu bringen!

Achtung, dieser Artikel kann Spuren von Ironie, Sarkasmus und schlechten Witzen enthalten.
Ja, tatsächlich, ich hab sie! Die ULTIMATIVEN Ratschläge. Die funktionieren zu 100%. Ganz sicher. Sie funktionieren auch bei älteren Kindern wunderbar. Kast-Zahn kann einpacken, die Supernanny weint, weil sie es nicht vorher wusste und Winterhoff verkauft jetzt Döner in der Türkei. Und ihr bekommt sie hier, ganz kostenlos. Also los, fangen wir an.
 
 
 

 

Nr 1:

Der Aal.

 
Das Baby wird in den Arm genommen. Dabei wiegt ihr es leicht hin und her. Wie Wellen im Wasser. Wer mag, kann auch gerne ein paar beruhigende Sachen summen. Oder schhh schhh schhh machen. Da könnt ihr eure Kreativität direkt ausleben. Diese Bewegungen und das Gesumme werden das Baby schläfrig machen. Sobald es die Augen zuschließt, legt ihr es ins Bett. Weiterhin wiegend und langsam. Sobald eure Arme anfangen zu kribbeln, werdet ihr merken, dass ihr es richtig gemacht habt. Aber legt das Baby hin, bevor sie ganz eingeschlafen sind, sonst kann es passieren, dass euch das Kind aus den Armen fällt und ihr müsst wieder von vorne anfangen.
 
 

Nr.2

Das Kamel

 
Etwas für sehr nervöse Hände oder Parkinson Patienten. Dabei wird das Baby ruckartig hin und her bewegt. Aber langsam, bitte! Nebenbei könnt ihr noch etwas zittern, der Effekt gelingt besonders leicht, wenn ihr das Kind etwas entfernt von eurem Körper haltet und es nicht abstützt. Ist auch eine super Übung für die Armmuskeln. Die Geräusche kommen dann ebenfalls von selber, da ihr schnell aus der Puste geraten werdet und dementsprechend keucht.
 
Die ruckartigen Bewegungen werden das Kind an die Zeit in eurem Bauch denken lassen und euer schnaufen ebenfalls. Passt nur bitte mit dem Schweiss auf, den ihr bald produzieren werdet, das Kind könnte daran runterglitschen. Sobald ihr merkt, dass das Kind ruhiger wird, legt es in sein Bett. Schaukelnd aber bitte.
 
 

Nr. 3

Der Pottwal

 
Wale sind tolle Tiere. Sie bewegen sich scheinbar anmutig und leicht durch das Wasser. Sie scheinen zu schweben, während sie schwimmen.
Das macht ihr bitte nicht.
 
Bei dem Wal geht es vor allem um die Geräusche. Genau, Walgeräusche. Versucht, so genau wie es geht einen Wal nachzuahmen und ahmt seine Laute nach. Diese ungewohnten Geräusche wird das Kind so irritieren, dass es sich schlafend stellen wird, damit ihr endlich aufhört. Wenn es anfängt zu stinken, macht euch keine Sorgen, das gehört zu dem Trick vom Kind dazu. Es will euch quasi aus dem Zimmer bitten. Da es noch nicht reden kann, nimmt es eben Dinge, die es kann und dazu gehört pupen.
 
Sobald ihr es also aus dem Schlafsack pröllern hört, legt das Kind ab. Diesmal dürft ihr auch schnell sein, bevor ihr erstickt. Nur bitte macht die Walgeräusche weiter, bis ihr aus dem Zimmer, aus dem Flur und im Wohnzimmer seid. Nur zur Sicherheit.
 
 

Nr. 4

Der Siebenschläfer

 
Kennt ihr Siebenschläfer? Supersüße kleine Viecher, die viel und lange schlafen. Dabei ringeln sie sich ein und kuscheln sich in ihre Baumhöhle. So ähnlich müsst ihr es auch machen. Ihr ringelt euch im Sitzen um euer Baby ein. Dabei habt ihr das Baby auf dem Schoß, die eine Hand unter dem Kopf des Babys und die andere unter den Beinen. Und ihr beugt euch nach unten, so weit es geht. Diese Wärme und Enge wird das Kind ganz schnell müde machen. Atmet dabei aber bitte ganz flach, sonst erdrückt ihr das Kind.
 
Ihr merkt, dass ihr es richtig macht, sobald euer Rücken wie die Hölle anfängt zu schmerzen. Sobald das der Fall ist, steht auf, bleibt aber in dieser Position. Dann humpelt ihr zum Bett des Babys und legt es hinein. Eventuell müsst ihr die Hände dabei etwas nach oben nehmen, weil ihr sonst nicht über die Stangen kommt. Eure Tränen vom schmerzenden Rücken werden das Kind an das Fruchtwasser erinnern und es sich heimelig fühlen lassen, zusätzlich sorgen sie für eine tolle Abkühlung im Sommer.
 
Wenn das Baby im Bett liegt, macht es kurz und schmerzlos, stellt euch gerade hin. Sofort. Nur unterdrückt den darauf folgenden Schmerzensschrei, das würde das Kind nur irritieren.
 
 

Nr.5

Das epileptische Kaninchen

 
Dabei müsst ihr laufen, ist also nur was für ganz sportliche. Ihr nehmt euer Baby in die Arme und lauft durch das Zimmer. Aber nicht einfach so, das kann ja jeder. Ihr laufthüpft. Das heisst, ein Fuß läuft, der andere hüpft, so als wärt ihr auf einen Legostein getreten. Nur eben bei jedem Schritt. Wem es hilft, der kann auch gerne Legosteine oder Reißzwecken im Zimmer verteilen. (Denkt nur daran, letzteres wieder zu entfernen).
 
Ihr müsst dabei aber darauf achten, dass ihr das Kind ruhig haltet. Es reicht, wenn euer Körper hüpft. Ausserdem schadet es dem Kind und das wollen wir ja nicht. Während ihr also das Kind ruhig haltet und durch das Zimmer geht, könnt ihr gerne Geräusche machen. Oder singen. Was ihr wollt. Gerne auch etwas Lauter, Babys mögen es, wenn es laut ist. War es in eurem Bauch ja auch. Ihr könnt auch zusätzlich noch das Radio, den Fernseher und den Staubsauger daneben laufen lassen. Kein Problem. Irgendwann wird das Baby durch diese Beschallung und die ruhige Haltung die Augen schließen. Dann legt es ins Bett.
 
 
So, das waren sie schon. Probiert es ruhig aus, es wird funktionieren, euer Baby liegt im Bett. Garantiert.
 
Von Schlafen war nie die Rede.
 
Eure Anne
 
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