Einkaufen mit Baby und Kleinkind - Sisyphos lässt grüßen

Es ist definitiv mal wieder Zeit für einen Bericht direkt aus dem Alltag, denn wisst ihr was? Wahre Comedy liegt in den ganz kleinen Szenen, und die waren heute mal wieder definitiv gegeben. Ich wollte an einem Tag, an dem beide Kinder eh schlechte Laune hatten, einfach nur mal in den Discounter einkaufen und danach noch "kurz" schauen ob der Schuhladen ein paar Tussitreter für Peanut hat... Findet den Fehler.

 

 

Du kommst hier nicht raus

Also erstmal ist es momentan höllisch schwierig, überhaupt aus dem Haus zu kommen. Wir haben ein wenig gepennt was die Sache mit dem kindersicheren Haushalt angeht und so pflücke ich Little Pea, ihres Zeichens sehr wuselig, alle zwanzig Sekunden von der Treppe, während ich versuche, Peanut dazu zu bringen, sich adäquat anzuziehen. Am Liebsten würde sie nämlich egal bei welchem Wetter nur mit Kleid, ohne Hose und ohne Schuhe rausgehen. (Wobei sie draußen sofort brüllen würde, dass es ihr zu kalt ist und der Wind ihre Haare pustet - ihre Lösung wäre allerdings getragen zu werden, möp!) Irgendwann bin ich verschwitzt, verzweifelt, entnervt. Peanut zieht sich immer mal wieder aus und dann gibt es die alltägliche Challenge finde die Socken, finde die Schuhe (mysteriöserweise alles immer verschwunden). Das Baby kackt in genau dem Moment, wo ich beladen zur Tür hinaus will und sobald die Windel unter Gebrüll gewechselt wurde, hat sich Peanut wieder ausgezogen. RABÄÄÄÄÄH!

 

Einkaufswagen - Geschwister - Wars

Also etwa eine bis eineinhalb Stunden später bin ich beim fünf Minuten entfernten Discounter angekommen. Little Pea hatte ich früher immer um den Bauch geschnallt, aber das geht jetzt gar nicht mehr, das Kind muss laufen üben. Seufz. Momentan geht es mit ein wenig Brezelbestechung, wenn ich sie in den Wagen setze, aber genau da will Peanut ja auch rein. RABÄÄÄH! Ich hab auch schon mal zwei Wägen schieben müssen, aber dieses Mal hatte ich Glück und Peanut gab sich mit dem Teil zufrieden, der für Einkäufe gedacht ist, also musste ich das Essen um sie herum bauen ("Nein, nicht auf die Chips setzen!"). Außerdem stand ich vor der Herausforderung, mit Knieschmerzen from hell (wieso war ich noch mal joggen...) den total knarzigen Wagen zu schieben, der dank Peanut Schlagseite hat, und zwei Kinder zu  bespaßen, die sich eigentlich nur bewegen wollen.

Besonders witzig fand ich ja auch die Szene an der Kasse, als ich Peanut aus dem Wagen beförderte und die dann bäuchlings auf dem Boden lag, die Hände am Wagen geklammert, und sich von mir ziehen lassen wollte, während Little Pea versuchte, diese rotzbekloppten Tulpen zu zerpflücken. Und dann natürlich in Rekordgeschwindigkeit aus- und einräumen, während alle tierisch genervt stöhnen. 

 

Ich brauche mehr Schuhe, Mama, und mehr Kleider!

Peanut hat Schuhe, allerdings nicht so viele verschiedene, da Kinder ja schnell wachsen und so. Da sie gerade in ihrer Prinzessinnenphase steckt und scheinbar gar nicht mehr raus möchte, sind ihre Lieblingsschuhe so ballerinaähnliche Gebilde und die sind zu klein, also hatte ich ihr versprochen, mal im Schuhladen nachzuschauen. Und während ihr nichts gut oder rosa genug war, musste ich immer wieder Little Pea aufsammeln, die hinter den Tresen krabbelte, die Verkäuferinnen behinderte und schlussendlich ihre Bestimmung fand, indem sie laut kichernd immer mehr Schuhe aus dem Regal zog und auf den Boden warf. Wie süß... nicht. Schlussendlich hatte ich dann mal wieder zwei brüllende Kinder, die ich irgendwie in das Auto befördern musste und mal wieder stelle ich mir die Frage, wieso ich solche bekloppten Aktionen eigentlich allein mache. Muss wohl die Stilldemenz sein.

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