Geschenke für Baby und Kleinkind - Masse oder Klasse?

Is' denn heit scho Weihnachten? Zum Glück nicht, aber man macht sich als Mama zumindest schon ewig Gedanken, was genau jetzt sinnvoll für den Nachwuchs ist und was nicht. Hat natürlich auch ein wenig damit zu tun, wie und mit wem man feiert. Ich erzähle euch wie das letzte Weihnachten war mit den Geschenken und was ich dieses Mal anders machen werde...

 

 

Weihnachten - Konsumterror für die lieben Kleinen

Ich geb es zu, ich hab den auch mitverschuldet, den Konsumterror. Als junge Mutter habe ich so ziemlich alles gekauft, also auch schon über das Jahr verteilt, das mir irgendwie sinnvoll vorkam. Also das halbe Equipment der Krabbelgruppe, viele Empfehlungen der gängigen Online Shops, die Spielsachen der Bekannten und da ich auch im Kindergarten gearbeitet habe fand ich auch dort viele Anregungen, die meist viel zu früh waren. So bekam Peanut mit einem Jahr schon eine Kinderküche (sie spielte damit auf und zu machen... lass ich mal so stehen) oder mit einem halben Jahr ihre erste Puppe (die diente ihre ersten Monate als Wurfgeschoss). Ich meinte es immer ein wenig zu gut und so war dann auch Weihnachten. Kurz vorher hatte sie schließlich Geburtstag und beide Ereignisse waren prall gefüllt mit Geschenken...

Zu Weihnachten hatte sie also eigentlich keine offenen Wünsche, und letztes Jahr haben wir dann Verlegenheitsgeschenke gekauft, auch hier wieder: das meiste viel zu früh. Oder einfach unpassend. Eine Spielzeugkasse für eine 2jährige, geile Idee, Frida. Ok, sie hat gepiept, das war der Renner. Etwa die ersten 5 Minuten. Das Steckspiel war immerhin ein paar Tage interessant und das Geschirr ging völlig unter. Seufz. Und dazu wurde das Kind völlig zugebombt mit sämtlichen Weihnachtspaketen der Verwandtschaft. Wieso haben wir die alle auf einmal öffnen lassen? Ich weiß es nicht! BÄM, Hirnaussetzer oder so. Die Kleine fand es schon mega geil, den Baum zu schmücken, und nochmal und nochmal, das war Action genug. Das Ende vom Lied: alles ausgepackt, nix wirklich gesehen und außerdem gebrült vor Überforderung.

 

Weniger ist mehr - vor allem zu Weihnachten

Dieses Jahr soll anders werden. Schon zum Geburtstag Ende November haben wir nur wenige, besser durchdachte Geschenke ausgesucht. Dinge, die wir vielleicht nicht so cool fanden, aber ihre Herzenswünsche repräsentierten. Ein Prinzessinnenkleid für sie und eines für den Lieblingsraben zum Beispiel. Hätte absolut ausgereicht, ok, wir haben noch ein paar nicht so interessante Dinge draufgepackt. Aber für Weihnachten finde ich ein größeres oder maximal drei Geschenke ausreichend (und damit meine ich nicht die Preisklasse). Auch von den Verwandten, mit denen wir feiern, fände ich es toll wenn nur ein Geschenk kommt, das muss auch nichts Großes sein, denn Kinder messen schließlich mit anderen Maßstäben als wir. Die fühlen sich nicht weniger geliebt, wenn das Geschenk unter 50€ kostet oder unter 20.

Vermutlich wäre es auch ok wenn das Geschenk gar nicht so toll ist, Hauptsache das Ganze Brimborium drumherum ist magisch und toll und sie können ganz viel mitgestalten, Schmücken, Zelebrieren, etwas Besonderes erleben. Und die Geschenke, die per Post kommen, kann man schließlich auch die kommenden Tage aufpacken, dann sind sie auch gleich wieder etwas mehr besonders.

Ich bin keine Baby Mama
Leserinterview #7 - Christin hat ihre drei Kids wä...

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