Mein Kind wird von alleine sauber - geht das? Töpfchentraining 2.0 / Anzeige

Werbliche Kooperation mit Baby Walz. Dieser Artikel enthält dennoch meine persönliche Meinung. 

Damit hatte Peanut uns komplett überrascht: dieses Kind zog eines Tages einfach die Windel aus und ging ins Bad, um sich allein auf dem Töpfchen zu erleichtern. Hä?! Ok wir hatten vor gut einem Jahr eines besorgt, aber mehr zum Spaß und als Angebot. Dass das dann irgendwann so easy geht, hätten wir nicht gedacht... blöd nur, wenn dann die Geburt vom Baby dazwischenkommt... 

 

 

To pee or not to pee

Jeder kennt die Stories vom kindlichen Sauberwerden: man assoziiert das mit stündlichem auf den Pott setzen, Tränen beim Kind, Streß bei den Eltern, schließlich will man ja spätestens im Kindergarten ein "sauberes" Kind vorweisen. Zum Glück verbreitet sich das Wissen immer mehr, dass die Blase nicht trainiert werden kann, sondern dass das ganze Prozedere ein Reifungsprozess ist, der sich bei jedem Kind individuell entwickelt. Bei manchen ist das mit eineinhalb Jahren, bei anderen mir drei oder später - alles im grünen Bereich! Wie man spielerisch herangehen kann an das Thema Sauberwerden, könnt ihr bei Baby Walz nachlesen. Wichtig ist vor allem, immer positiv zu bleiben, keinen Druck zu machen und auf die Zeichen des Kindes zu achten - das ist der Boss beim Entleeren.

 

Pipi? Läuft bei mir!

Ja und bei uns? Peanut hatte schon früh ein Interesse am Eau de Klo, lag vielleicht auch daran, dass sie immer mit dabei war und dann eben auch mal mitspielen wollte sozusagen. Angefangen habe ich dann, als sie etwa eineinhalb war, ihr das mit dem Töpfchen zu erklären, und sie hat dann auch zufällig mal reingemacht, aber ich habe schnell gemerkt, dass das eben ein Spiel war und habe es dann auch wieder sein lassen. Das Töpfchen war da und staubte ein. Ab und an wurde es dann thematisiert und in seltenen Fällen benutzt, aber meist zur Trockenübung. Mir war es dann als ich hochschwanger war auch ziemlich egal, noch egaler als vorher, oder besser gesagt, ich wollte gar nicht, dass sie sauber wird, weil mir das ganze Geputze zu anstrengend gewesen wäre. Also, was zog das Kind für Schlüsse? I wanna pee!

Sie zog sich also selber aus und pinkelte auf das Töpfchen. Schwer entsetzt lobte ich sie natürlich und feierte mit ihr, die ab diesem Zeitpunkt direkt mal die Windel ausließ. Und mit auslassen meine ich, sie brüllte archaisch jedes Mal, wenn ich ihr mit dem Teil zu nahe trat. Also pinkelte sie gut zwei Tage lang überall hin... und dann ging es auf einmal von alleine! Zu 90% merkte sie das zuverlässig, auch bei "Number 2" wie es im Amerikanischen so schön heißt, und ich schwankte zwischen geflashed sein und einem schlechten Gewissen, weil ich sie nicht eher unterstützt hatte.

 

Regression in Babyhausen

Das war klar oder? Baby da, Töpfchen klappt nicht mehr. Die ersten Tage waren überraschend gut und ich dachte erst noch, die positive Bestätigung würde ihr gut tun... aber schnell war es dann eine Möglichkeit für sie, uns zu zeigen, dass sie uns gerne mal ans Bein pinkeln würde... plötzlich landete alles auf dem Sofa, dem Boden, dem Bett. Wirklich schwer, da ruhig zu bleiben und Verständnis aufzubringen... die ersten zwei Wochen waren also ziemlich anstrengend, mittlerweile hat sich das Thema etwas erledigt, was aber vor allem daran liegt, dass sie nicht in ihr geliebtes Tütü pinkeln möchte (von dem ich auch noch mal erzählen werde)... die Entthronung hat sich definitiv noch nicht erledigt, aber zumindest klappt es momentan wieder einigermaßen mit dem anderen Thron. 

Welche Erfahrungen habt ihr denn so gemacht mit dem Sauberwerden?

 

 

 
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