Schon wieder umziehen - Gimme me a break!

Wenn ihr euch wundern solltet, wieso von mir aktuell etwas weniger Beiträge kommen, so kann ich euch beruhigen - ich wurde weder vom Bus überfahren noch hat mich die Schreibblockade gepackt. Nein - ich muss schon wieder umziehen! Wir sind mittendrin und es ist einfach nur gräßlich... naja, nicht alles, aber doch das meiste...

 

 

Umziehen die... äh... 5te oder so... mit Kindern

Ich war schon seit ich nicht mehr bei meinen Eltern wohne sehr umzugsfreudig. Das liegt vor allem daran, dass ich kein Händchen für gute Wohnungen habe - in der einen Wohnung wurde es im Sommer ungefähr 50°, in der nächsten stand die Nachbarin oft vor der Tür, um mich wegen dem lauten Computerbrummen anzuschreien (WHAT?!?), die nächste Nachbarin hat im Müll gewühlt, dann gab es ja noch Trennungen und so weiter und so fort. Seufz. Aber seit wir Kinder haben ist es einfach nur ein endloser Marathon. Jedes Jahr ein Umzug. Jedes. Jahr. Ein. Umzug.

In einem Jahr waren es sogar drei Umzüge! Da haben wir nämlich während des Möbelaufbaus festgestellt, dass wir in ein Schimmelparadies einziehen, also fluchtartig bei den Großeltern eingezogen und nochmal neu gesucht. Die nächste Wohnung war ebenfalls munter am Schimmeln und ich schob in meiner zweiten Schwangerschaft Paranoia, wie sich die Sporen in meinem Ungeborenen festsetzen würden. Kotz. Und die aktuelle Wohnung wäre ja ganz schön, wenn da nicht die Nachbarn wären, die jedes Kinderlachen mit einem asozialen Geschimpfe und einem Anruf beim Vermieter quittieren würden, der wiederum uns mittlerweile gekündigt hat wegen "massiver Lärmbelästigung". Nice, oder? (Ich weiß dass das rechtlich keine Grundlage hat aber wer kann schon so wohnen? Ich jedenfalls nicht.)

 

Andere machen Urlaub, wir ziehen um

Ja, so kann man es sagen. Wieviel gebt ihr für euren Urlaub aus? So ein Umzug kostet ja mindestens 1000€, wenn man keine Möbel dazu kaufen muss. Dann noch doppelte oder dreifache Miete, und die Kaution muss man ja auch erst mal haben. Kurzum, wir sind dann mal pleite. Die ganzen Umzüge haben echt richtig reingehauen. Dieses Mal haben wir uns aber ganz schlau überlegt, dass wir nicht alles auf einmal machen, sondern haben an einem Wochenende die großen Schränke plus Inhalt rüber geschafft. Das nächste Wochenende sollen dann die Küche folgen (die aber leider noch ein paar Tage auf den Schreiner zum Einbau warten muss) und dann schauen wir mal.

Das klingt vielleicht mega kompliziert, aber nach dem drölfzigsten Umzug wissen wir langsam: das Schlimmste ist, wenn man monatelang mit Umräumen, Aufbauen und Einräumen beschäftigt ist. Kartons, die ganze Zimmerhälften lahmlegen und man dann genau die ganz unten braucht. Oder wenn man Schränke erst aufbauen kann wenn man das Zimmer leer geräumt hat. Wir sind halt echte Nullpeiler gewesen und dank unserer Peanut konnte auch immer nur einer was machen, denn die Tochter ist stets extrem überfordert und extrem gelaunt und braucht extreme Einzelbetreuung.

 

Schräge Kinder, Pech vs. Glück und neue Freunde

Wir dürfen uns ja nicht über unsere Kinder beschweren, wenn wir selbst immer ein wenig schräg daher kommen. Ich gebe zu, ich zum Beispiel war arg schräg die letzten Wochen weil mich das so fertig gemacht hat mit den Nachbarn. Und dem Vermieter. Was ist das für eine Welt, wo man wie Josef und Maria um die Häuser ziehen muss weil keiner Bock auf Kinder hat? Ist euch mal aufgefallen, dass man beim Wohnungssuchen oft liest "4 Zimmer Wohnung, ideal für Vollzeit arbeitendes Paar" oder "4 Zimmer: Schlafzimmer, Wohnzimmer, Arbeitszimmer, Gästezimmer". WHAT?!? Oder wenn man sagt, dass man zwei Kinder hat, ist die Wohnung auf einmal schon vergeben. Klar.

Auf jeden Fall waren wir da sehr niedergeschlagen und auf einmal kam unsere Traumwohnung, und der Vermieter ist selbst Opa und hat uns sogar wegen der Kinder haben wollen. Auf einmal haben wir neue Bekannte, die einfach so gesagt hat, dass sie beim umziehen helfen mag. Und ihr Mann, den wir bis dato garnicht kannten, hat das Versprechen dann eingelöst, während wir Mädels uns nett unterhalten haben. Naja, wir hätten sicher auch mehr gemacht, wenn wir nicht vier richtig anstrengende Kinder gehabt hätten. Außerdem haben wir auch immer super Tipps für die Männer gehabt. Irgendwer muss ja mitdenken, oder?

Ja, auf einmal sieht die Welt ganz anders aus und wir freuen uns einfach nur mega, dass es weitergeht und wir endlich hier wegkommen und nicht mehr das Gefühl haben müssen, unsere Kinder vom Atmen abhalten zu müssen. 

Punk meets Gardening! Die neue Bloggerin bei 2Kind...
Schlafen bei uns: heute hier, morgen dort

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