Umzug mit Kindern - aus diesen 15 Gründen musst du ihn lieben

Wie ihr ja wisst befinden wir uns mitten im Umzugschaos - nicht ganz freiwillig haben wir uns nach einem Jahr Wohnen eine neue Bleibe gesucht und haben uns entschlossen, den Umzug auf drei Mal Transportfahren zu verteilen. Zum einen aus logistischen, aber auch aus finanziellen Gründen. Und weil das alles so einen unglaublichen mega Spaß macht, kann ich euch aus diesen 15 Gründen wirklich nur empfehlen, das auch mal nachzumachen!

 

 

15 Gründe wieso Umziehen mit Baby und Kleinkind absolut genial ist

1. Irgendwann fragt man sich, ob "es" das jetzt war mit Herausforderungen. Blähungen, Zahnen, Trotzphase - boooring! Da passt es doch richtig gut, endlich mal eine kleine Challenge am Laufen zu haben.

2. Man ist nicht reich, aber auf dem Sparkonto befinden sich noch ein paar Tausender? Ja, was soll man damit denn nur anstellen? Bausparen ist was für Spießer und Shoppen für Hipster. Umziehen ist das neue Urlauben! Ist ja auch wie Erholung, nur dass man noch eine sportliche Komponente völlig gratis mit dabei hat!

3. Die Streitereien mit dem Partner waren irgendwie alle schon so ausgelutscht, da tut es doch der Beziehung mal wieder gut, ein wenig frischen Wind in die Streitkultur zu bekommen. Mal weg von Haushalt und Vereinbarkeitskacke und hin zu Umzugsorga und noch mehr Gedöns auf zeitlich weniger Raum - das fetzt! Tzzzzzzt!

4. Wenn man endlich mal eine richtig geile Entschuldigung gesucht hat dafür, gar nicht mehr putzen oder aufräumen zu müssen, dann fügt sich ein anstehender Umzug nahezu genial hinein. Wieso sollte man auch zwischen Kartons schrubben, wenn man eh bald da auszieht? Eben! Und ein paar Staubflocken mehr oder weniger zwischen den Möbeln machen den Braten jetzt auch nicht mehr fett.

5. Noch geiler: Geschirr! Also, kein Geschirr! Das ist ja alles schon weggepackt, und hinterher immer noch eingepackt. Also immer direkt Fastfood mümmeln, ganz unvorbildhaft direkt aus der Verpackung heraus, und dann alles wegschmeißen. Die Umwelt freut sich zwar nicht, aber ansonsten alle anderen.

6. Wenn man ständig ein nörgeliges Baby und ein völlig durchgeknalltes Kleinkind am Hacken hat, braucht man auch keine falsche Mühe vortäuschen und so unnötigen Scheiß wie Knisterfolie (Hat die auch einen professionelleren Namen?? Sorry, mein Stillbrain!) und Zeitungspapier und Styropor zum Verpacken nehmen. Alles rein in den Karton und in unregelmäßigen Abständen ein altes Handtuch dazu stopfen, fertig! Fast genauso gut, und überlebt hat bis jetzt auch alles.

7. Normalerweise steht man ja nicht so darauf, die Hilfe von quasi Fremden anzunehmen. Aber hey, wieso eigentlich nicht, wenn man es doch echt nötig hat? Wie Oma schon sagte, irgendwo kommt immer ein Lichtlein her und in unserem Fall hieß es Cosmopolimam (mit Familie). Einfach mal neue Leute kennenlernen unter seltsamen Umständen, why not? Eben!

8. Was bringt einen besser dazu, cool zu bleiben als das größte Chaos um einen herum? Man nehme besagtes nöliges Baby, kombiniere es mit Wutanfall Kiddo und entschleunige die Zeit um einen herum. Ooooooommmmmm! Irgendwie geht es. Irgendwie, irgendwo, irgendwann. Bringt ja nichts, sich auch noch zu stressen, oder?

9. Es ist ein Phänomen, wenn man aus einer Wohnung in eine ähnlich große zieht; man hat ein wenig das Gefühl, dass man versucht, einen Labrador in einen Kaninchenbau zu pressen. Also ist das doch die ideale Gelegenheit, endlich mal stundenlang damit zuzubringen, den ollen Kram auszumisten und ein wenig Feng Shui zu betreiben. Wir Frauen lieben ja nichts mehr als Einrichten, stimmts? Tirilöööööö!!!

10. Baumärkte! I freaky fuckin' love them! Das mit der Männerdomäne ist einfach nur überholt, ich könnte tagelang nur im Baumarkt abhängen, ehrlich! Irgendwie auch total sexy, dieser Pressspan - Geruch, die grummeligen Mitarbeiter in knalligen Outfits die so gern ihrem Job nachgehen und einen liebevoll beraten oder die gar nicht überteuerten Deko Accessoires, von denen Frau gar nicht genug bekommen kann. Auch die Kinder lieben es immer ganz besonders und tollen gern in der Schraubenabteilung herum!

11. Wer eine richtige Herausforderung sucht, findet sie, wenn er eine Woche ohne Küche überleben kann. Mit zwei Kindern, wohl gemerkt. Oder Brutus und Zerberus, die Höllenhunde, wenn sie hungrig sind. Eure Kinder werden doch auch bissig, oder? Ja was soll ich sagen, ich finde es einfach toll, jeden Tag drei Mal Brot zu essen! Endlich mal weg von der supermütterlichen Quälerei, was Gesundes zu Kochen... braucht kein Mensch! Und als Nachtisch gibt es dann eben Chips und Schokolade. Nomnom! (Kartoffeln und Vitamin B12!)

12. Ganz ehrlich, ich hänge zu oft vor dem Internet herum, ihr doch sicher auch. So ein, zwei, fünf Wochen ohne Netz werden euch sicher gut tun. Und abends gemeinsam mit dem Partner und ein oder zwei muffligen Kindern die Zeit totzuschlagen ist doch auch was Feines, nicht wahr? Das schweißt zusammen und stärkt das Wir - Gefühl.

13. Kinder sollten schon früh lernen, sich der harten Welt anzupassen. Gerade die sehr sensiblen, wie unsere große Tochter, kann ruhig mal einen Gang hochschalten. Mal eben aus der gewohnten Umgebung raus, in die neue rein, gestresste Eltern und dann auch noch ein Entwicklungsschub nach dem anderen. Nicht zu viel verlangt, da schön ruhig und brav und angepasst zu sein, oder? NÖ! Dann hat sie eben einen Wutanfall nach dem anderen, eine gute Gelegenheit, ihr das alles mal in Ruhe zu erklären und schon glätten sich die Wogen wieder. Es kann eben doch so einfach sein wenn man es nur richtig angeht.

14. Auch so ein Baby kann sich ruhig mal ein wenig umschauen und da ist es völlig ok, wenn das ganze Lebensumfeld verrissen wird. Hey, immerhin kann es doch von mir als Mutter im mobilen Reisebett aka. Tragehilfe rund um die Uhr gebobbelt werden (wie wir Hessen sagen) und mir persönlich macht es ja auch nichts aus, wenn sie ein wenig mehr schreit als sonst. Da schalte ich gekonnt auf Durchzug.

15. Sind wir doch mal ehrlich - im Grunde genommen ist doch Umziehen so etwas wie ein riesiger Frühlingsputz mit Möbelrücken! Endlich mal den alten Mist raushauen und Shoppen bis die Kreditkarte glüht. Einpacken, wegpacken, auspacken, verräumen, ausmisten, sortieren, dekorieren. Merkt ihr, wie ich gerade manisch werde vor lauter Glück?? Ich bin eben eine waschechte Hausfrau, ganz tief in meinem Herzen, und nichts macht mich glücklicher als mich ganz in meinem Element auszutoben. Und mein Freund? Der jauchzt gerade weil er es so sehr liebt, Schränke auf und abzubauen und Lampen zu montieren und Kartons zu tragen. Den ganzen Männerkram eben. Da spart er sich doch glatt das Fitneßstudio... 

 

Also ihr Lieben, wer ist denn jetzt top motiviert und möchte sich dem Umzugsreigen anschließen? Frei nach dem Motto: warum in die Bequemlichkeit schweifen denn das Gute ist so fern... oder so... 

Ach ja, hier hatte ich übrigens auch einen kleinen Vlog zum Umzug gedreht.

PS. Für diejenigen denen die Unterscheidung schwerfällt: hierbei handelt es sich um Satire.

Leserinterview #5 - Jessy vom Partygirl zur Näh- u...
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