Warum Kleinkinder wie Teenager sind. Naja, fast.

Unsere Tochter ist fast 3 und seit einigen Monaten schon im besten Rotzlöffelalter in der Autonomiephase. Da wird geschrien, provoziert, Grenzen getestet und verweigert. Yaaaay! Ich wäre ja fast am Verzweifeln gewesen, bis mir diese total witzige Parallele aufgefallen wäre... die ist ja fast wie ein Teenager! Meine liebsten 10 Vergleiche könnt ihr hier nachlesen - habt ihr noch mehr?

 

 

Aus diesen 10 Gründen sind Kleinkinder wie Teenager

1. Ihre Stimmung kann von jetzt auf sofort umschlagen - im schlimmsten Fall von "Alles Okay" bis "Terrormodus"! Und warum? Weil man irgendeine verkackte Kleinigkeit falsch gesagt / gemacht / nicht gemacht / gedacht / geatmet hat... UAAAAaaaAHHH!

2. Sie denken, es wäre cool, die Füße auf den Tisch zu legen. Und da ist es auch scheißegal, welcher Tisch! Die Käsequanten liegen (am besten barfuss) neben dem Mittagessen, auf dem Couchtisch (wahlweise auch in den Chips) und ja, ganz besonders gern auf öffentlichen Tischen. 

3. Wozu hat man einen Mund? Na, zum Spucken natürlich! Rrrrrrrrr-pffffffffft! Was, ich darf das nicht? Rotz! Oh ich bin traurig und muss heulen? Spuck! Ich bin so saueeeer! Schlotz! Hey ich hab schon lange nicht mehr gespuckt? Supp!

4. Sie hängen ihr Fähnchen quasi nach dem Wind! Haben sie eben eine Meinung geäußert, kann sie in der nächsten Milli-, ach was, Nanosekunde direkt widerrufen werden. Scheiße ist das anstrengend, solche Dialoge zu führen! Schon mal probiert? "Hey mein Schatz" - "Ich bin nicht dein Schatz, ich bin die Prinzessin!" - "Ok, hallo Prinzessin." -"Nein, ich bin doch die Peanut!" - "Äh, ja. Peanut." - "PRINZESSIIIINN! WUÄÄÄÄH!"

5. Apropos Wind und Fähnchen. Sie sind quasi absolut unberechenbar, egal worum es geht. Sie wollen zur Oma - nach fünf Minuten Ankunft nicht mehr. Sie wollen ein Schokoeis und heulen weil es nicht nach Erdbeere schmeckt. Sie sind sauer, nein sie sind traurig. Das kann zu extremen Wutausbrüchen und kuriosen Dialogen führen, die sich über den ganzen Tag hinziehen. Gnä!!

6. Sie können stundenlang denselben Song anhören! Das ist dann bei Teenagern schon schlimm, weil man es aus ihrem Zimmer schallen hört, aber beim Kleinkind wird es wirklich zur absoluten Foltermethode, wenn man sowohl in der Wohnung als auch beim Autofahren Schni Schna Schnappi grölen muss oder das Kikaninchen und Rolf Zuckowsky einen noch bis in die Schlafstörung hin verfolgen.

7. Ihre emotionale Instabilität zeigt sich vor allem bei Liebesobjekten. Die Big Love ist absolut unersetzlich, und so muss man für das Lieblingsstofftier auch mal nachts um halb 10 ins Auto steigen, weil das Kind sonst nicht schlafen kann. Aber hey, morgen ist das Vieh möglicherweise schon out und du bekommst es an den Kopf geknallt, wenn du es wagst, mit ihm anzukommen.

8. Das Essverhalten ist eine Katastrophe! So an sich ist es schon eine Zumutung, sich zu den Mahlzeiten hinsetzen zu müssen, und dann auch noch zu regelmäßigen Zeiten? Boah, kotz! Gar kein Hunger! Und wenn, dann aber auf was ganz anderes. Und wenn überhaupt, dann gern mit den Händen oder mit zwei, drei verschiedenfarbigen Löffeln anstatt einer Gabel. Und ansonsten tritt sowieso Nummer 2 in Kraft. 

9. Am wichtigsten sind die Freunde! Mit dem Besti oder der Kumpeline können schon Kleinkinder den ganzen Tag abhängen, und zwar jeden Tag. Mama ist dann total out und höchstens für Essen und die richtigen Tools zuständig. Hier kann man als Parentale zumindest versuchen, an Punkt 8 zu arbeiten, denn der Gruppeneffekt führt oft zu einer vermehrten Nahrungsaufnahme. Kann sich natürlich in den meisten Fällen auch ins Gegenteil drehen, wenn sie sich gegenseitig anstacheln, die restlichen Punkte auf dieser Liste auszuprobieren.

10. You've got the Look! Individuelles Aussehen ist alles, und so wird mit harten Bandagen gegen die elterlichen Modevorstellungen angekämpft. So ein Stil will gepflegt werden, und so sieht man Kinder in Superhelden Outfits, lackierten Fingernägeln, immer demselben Kleid oder viel zu kleinen Tshirts. Bekannt sind da auch die Vorlieben, überall die Schuhe auszuziehen oder brüllend auf dem Boden rollend die Jacke zu verweigern... nice.

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