So war die erste Zeit nach dem Abstillen. Die Abstill-Chroniken - Teil 2

So war die erste Zeit nach dem Abstillen. Die Abstill-Chroniken - Teil 2
Mein Sohn liebt es zu stillen. So sehr, dass ich fürchte, dass ich ihn noch zu Schulzeiten stillen werde. Deshalb arbeite ich jetzt (in seinem 4. Lebensjahr) daraufhin hin, ihn langsam aber sicher abzustillen. Wie das funktioniert bei einem Kleinkind? Nicht so einfach wie gedacht.
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Vom Langzeitstillen. Die Abstill - Chroniken - Teil 1

Vom Langzeitstillen. Die Abstill - Chroniken - Teil 1
Mein Sohn liebt es zu stillen. So sehr, dass ich fürchte, dass ich ihn noch zu Schulzeiten stillen werde. Deshalb arbeite ich jetzt (in seinem 4. Lebensjahr) daraufhin hin, ihn langsam aber sicher abzustillen. Wie das funktioniert bei einem Kleinkind? Nicht so einfach wie gedacht.
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Geschwister(hass)liebe

Geschwister(hass)liebe
Jeden Tag muss ich mich damit auseinandersetzen wenn sich meine beiden Mädels wieder in die Haare kriegen! Es ist manchmal so anstrengend und bringt mich definitiv an meine persönliche Grenze.
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Von der großen Geschwisterliebe und meinem Mama Glück

Von der großen Geschwisterliebe und meinem Mama Glück
Als Peanut 2,5 Jahre alt war, wurde sie große Schwester - und anfangs hatte ich das schlechteste Gewissen des Universums, weil ich dachte - wie konnte ich ihr das antun. Ich hatte sogar monatelang damit zu kämpfen, dass ich mich von ihr entfremde. Aber wisst ihr was - dieser Beitrag hier ist sowas von überfällig, und ich möchte allen sagen: es ist ganz wunderbar mit Geschwistern! Und auch meine Gefühle sind alle wieder völlig klar...

 
 
 

 

Der positive Start ins Geschwisterleben

Wenn es um Geschwister geht, so ist doch auch der Start dieser Beziehung als wichtig zu achten. Bei uns war es nämlich von Anfang an positiv - Peanut freute sich (meistens) auf das Baby, und obwohl ich ihre obskuren Namensvorschläge nicht annehmen wollte, tat ich alles, um sie auch auf ihre kleine Schwester vorzubereiten. Peanut wurde in alles mit einbezogen und das Wichtigste: sie fand es auch ganz spannend. Als ich dann von dem Papa und ihr aus dem Geburtshaus abgeholt wurde, da war sie total euphorisch und zuhause wollte sie permanent das schlafende Baby streicheln. Die ganze restliche Nacht lag sie hibbelig nebendran und konnte nicht mehr schlafen, so geflashed war sie.
 
Und bei aller Wut, Trauer und Enttäuschung, dass sie mich nun teilen musste und das Baby hauptsächlich schrie, so richtete sich der Zorn vor allem gegen mich, und das ist auch im Nachhinein betrachtet sehr gut so gewesen. Peanut und ich hatten eine waschechte Krise, aber wir haben sie echt gut überstanden. 
 

 

Wenn Geschwister zusammen wachsen

Nachdem bei uns die schlimmste Schreizeit vorbei war, stellte sich Little Pea als meist entspanntes Baby heraus, und so lag sie recht zufrieden nebendran, wenn Peanut und ich etwas spielten. Als sie mit einem halben Jahr begann, zu krabbeln, wurde sie dann zunehmend interessanter als Spielgefährtin - und für mich war es wunderbar, mit anzusehen, wie Peanut sie in ihre Spiele einbezog. Zum Beispiel baute sie einen Deckenhaufen mitten ins Zimmer und spielte ihre Fantasiespiele, während Little Pea die Herausforderung sportlich nahm und Spaß daran hatte, sich immer wieder hoch zu ackern. 
 
Ähnlich ging es weiter. Little Pea begann früh, zu laufen, etwa mit 11 Monaten lief sie gut und Peanut akzeptierte sie zuehmend mehr als Mini-me. Sie schoben ihre Buggys um die Wette, hüpften sich auf dem Familienbett müde oder erfanden andere Spiele, derer es erstaunlicherweise einige gab. So langsam wurden die beiden richtig gute Freunde. Vielleicht war auch die Tatsache zuträglich, dass Peanut nicht in den Kindergarten ging und oft keine andere Wahl hatte, als ihre Schwester als Spielgefährtin zu nehmen. Oder dass ich oft von ihnen erwartete, sich selbst zu beschäftigen.
 
Ich vertraue Peanut, und ich weiß, dass sie eine sehr liebe, fürsorgliche Person ist. Das spürt sie und gibt es ihrer kleinen Schwester wirklich zurück. Ich kann die beiden auch mal unbeaufsichtigt lassen (wenn ich koche o.ä.), und ich weiß, dass wenn Little Pea weint, hat sie etwas nicht hinbekommen oder sich selbst weh getan. Im schlimmsten Fall will Peanut ein Spielzeug nicht teilen, den Konflikt muss ich natürlich öfters moderieren, aber ich bin oft so erstaunt, wie wertschätzend sie schon mit ihrer Schwester umgehen kann. 
 
Und dann wird es auch immer geschwisterplüschiger mit den beiden. Ja, wirklich. Beim Einkaufen mit dem Papa erzählt der mir hinterher, Peanut hätte aufgepasst, dass Little Pea nicht abhaut. Wenn ich mit Peanut am Tisch sitze, kommt Little Pea und bringt ihr "Baby Buuu" zu Peanut, damit die ihr vorliest (nicht zu mir!). Und wenn sie nach dem Baden nur in der Windel herum rennt und ich später ins Kinderzimmer komme, hat Little Pea tatsächlich Klamotten an. Gut, alles ist extrem rosa, aber Peanut hat sie eingekleidet. Wie süß ist das denn bitte?!
 
 

Habt keine Angst vor dem zweiten Kind

Natürlich habe ich jetzt vor allem das Positive berichtet. Die Mädchen streiten sich auch gerne mal, und auch eine ordentliche Keilerei ist mindestens ein Mal täglich drin. Aber die Geschwisterliebe wächst und die beiden sind richtig gute Freunde geworden - und das muss ich ganz dringend aufschreiben, denn mein Mutterherz hüpft und tanzt jeden Tag vor Liebe, wenn ich die beiden so sehe. Was habe ich am Anfang geweint und ein schlechtes Gewissen gehabt - was tue ich der Großen an, kann ich der Kleinen jemals gerecht werden? Und jetzt - die beiden so zusammen zu sehen, wie sie sich gegenseitig unterstützen ist einfach großartig. Peanut ist eine tolle große Schwester und Little Pea ist so eine mutige kleine Person, die der Großen die Scheu vor fremden Situationen nimmt. Zusammen sind sie stark und ich denke, der Grundstein für eine lebenslange Freundschaft ist hier auch gelegt.
 
 
Als Bloggerin nehme ich euch mit durch  meine schönen und auch die weniger schönen Momente - und ich fand es oft schade, zu hören, dass ich andere motiviere, es bei nur einem Kind zu belassen. Ich kann wirklich nur sagen, dass es gut wird. Vielleicht nicht immer genau so wie bei uns (denn die Charaktere müssen ja auch zusammen passen), aber es wird immer besser.
 
Love & Peace,
eure Frida
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Der verrückte Vormittag. Basteln, Malen, Kochen mit Kindern und immer schön Mitmachen lassen

Der verrückte Vormittag. Basteln, Malen, Kochen mit Kindern und immer schön Mitmachen lassen
Unsere Vormittage sind entweder davon geprägt, dass ich mich zu irgendeinem Date abhetze, oder ich versuche, die Kinder spielen zu lassen oder sie bei irgendeinem Projekt zu unterstützen. Basteln, Malen, Kneten, Höhle bauen. Sowas eben. Und so richtig bricht das Chaos über mich herein, wenn zwei Kinder experimentieren wollen und ich dann noch versuche, nebenbei den Haushalt zu machen... Ich habe mal einen Vormittag für euch verbloggt, an dem ich mal versucht habe, pädagogisch wertvoll die Kinder alles mögliche mitmachen zu lassen.

 

 

 

Nana essi und Elsa Merchandise

Nachdem wir uns im Bad fertig gemacht haben (was by the way auch mal über eine Stunde dauern kann, weil ich ständig irgendwem hinterher laufen muss), will Peanut an ihren Schneideskills arbeiten. Bisher fand sie das nicht so interessant, aber momentan wird geschnipselt und gemalt, als müsse sie für eine olympische Disziplin trainieren. Gestern Abend hatte ich ihr versprochen, dass sie auch mal wieder den Kleber ausprobieren darf, also ran an den Prittstift.
 
Ich habe ihr einige Werbeprospekte überlassen, und guess what - da hat sie direkt Anna und Elsa gefunden und ein Bild mit Merchandise Artikeln gestaltet. "Maaamaaaa, schneid mir das PUPPENGESCHIRR AUS!" Währenddessen sitze ich neben Little Pea und assistiere beim Schneiden mit einer stumpfen Schere. Für einige Minuten geht es recht friedlich zu, und ich zücke das Handy - schnell Fotos machen, den Flow fotografieren. 
 
Lustigerweise kommt der kleine große Hunger ja immer völlig überraschend, und ich werde sanft aufgefordert, einen Obstteller zuzubereiten. "MACH MIR APFEL MAMA! LOS!" Mimimimi. Seit Monaten rede ich mir den Mund fusselig, dass es sich hierbei nicht um eine Frage handelt und ich den direkten Befehlston eher suboptimal finde, aber das Ergebnis ist trotzdem dasselbe - ich schnipple Obst. "Nana essi!" fordert nun auch Little Pea. Wie jetzt, seit wann isst die denn Banane? "ICH WILL AUCH BANANE! EINE GANZE!"
 
Friedlich mümmeln die beiden dann auf dem Sofa ihr Obst. Schnell die Handykamera gezückt und auf Instagram gepostet, bevor... jaaa, genau! Little Pea fängt an, den Bananenmatsch wieder auszuspucken und in die Sofaritze zu puhlen, während Peanut ihre Apfelschnitze verkehrt herum auf die Gabel spießt. (Ohne sie hinterher zu essen, versteht sich.) 
 
Während ich den Matsch vom Sofa abkratze, haben die Mädels wieder den Esstisch geentert und Little Pea bemalt die Tischdecke, während Peanut... ja, was eigentlich? "Mama, ein Monster hat das Salz über den ganzen Tisch verteilt." Uäääh... ich fand die Ausrede aber so kreativ, dass mir das Schimpfen im Hals stecken bleibt und ich sie dazu anleite, die Stifte einzusammeln und das Salz mit dem kleinen Besen abzukehren. (Ich höre gerade alle möglichen guten Hausfrauen innerlich schreien, har har!)
 
"Wir haben Hunger, Mama!" Orrrrrr...
 

 

Wenn Kleinkinder beim Kochen mithelfen und Monster im Esszimmer wüten

Mittags koche ich immer irgendwas mit Gemüse, die Meute muss ja satt werden. Und etwas Gesundes wäre auch nicht schlecht. Während die beiden wieder an ihren Bildern sitzen, setze ich Wasser auf, schneide etwas Paprika, zähle innerlich bis drei... "Määäämääää!" Little Pea möchte wieder zu mir. Seufz. War ja klar. Kochen ist meist unter Vollstreß zu machen und nur, wenn ich ganz viel Glück habe, heult keiner. Momentan hat Little Pea ihre Ich - Will - Mitmachen - Phase und das muss unterstützt werden, pädagogisch wertvoll und so.
 
"Wassi! Waschi!" Trotzdem stöhne ich innerlich, als sie auch einen Pilz waschen will. Die ersten zwei Minuten klappt das immer total süß, aber dann wird es nass. Richtig nass. Little Pea durchnässt nicht nur ihre Ärmel, sondern auch den gesamten Oberkörper UND nimmt sich anschließend den Putzlappen, um ordentlich feucht das Waschbecken zu putzen. Süß, gell... man soll sie ja nicht daran hindern, sonst haben sie später keinen Bock mehr drauf.
 
Also wische ich seufzend die Küchenfront, den Boden, noch mal die Front und noch mal den Boden, bevor ich den Herd auf kleinste Stufe stelle und Little Pea schnell noch mal umziehe. Wer Kleinkinder hat, weiß, dass das schnell und unkompliziert vonstatten geht. Nicht. "El'la! Kaid! NEIIIIIINNN!" Ich übersetze mal: sie will das Anna &  Elsa Kleid ihrer Schwester und keinesfalls eine Leggins dazu. Stöhn! Wir einigen uns auf Kleid und Strumpfhose und kommen kurz darauf beim verkochten Essen wieder an.
 
"MAMA ICH HAB HUNGEEEER!" Peanut empfängt mich mit vorwurfsvollem Blick und erzählt mir völlig selbstverständlich "Mama, das Monster war wieder da und hat mein Wasser umgekippt, der ganze Tisch ist nass. Was machen WIR denn da?"
 
Orrrr...
 
 

Piep, piep, piep, guten Appetit

Bäm, ich Supermutter habe es tatsächlich geschafft und für alle ein warmes Essen auf den Tisch gestellt. Zwischendurch musste ich nur noch mal die durchnässten Malblätter entsorgen und das Salz abkratzen, das mittlerweile so schöne Muster bildet. (Immer diese scheiß Monster, ey.) Little Pea bekommt Reis mit Tomatensoße vermischt und Peanut bekommt das Gemüse extra daneben.
 
"Mama, wieso machst du denn Paprika rein? Den mag ich doch gar nicht!" Puh... wie immer darf sie den dann rausfischen und auf meinen Teller manövrieren, während Little Pea mir ihren matschigen Reislöffel in die Kinnlade rammt (sie steht total auf Füttern). "MEIN ESSEN IST JA NOCH HEISS! PUSTE, MAMA!" "Essiiiiiii! Namnam! Mama! "Hallo, ich will auch mal selber essen!"
 
Und während ich so versuche, mein Essen irgendwie schnellstmöglich zu inhalieren, verschütten beide Kinder abwechselnd ihr Getränk und schreien lautstark nach "Tuch! Tuch!". Peanut isst mittlerweile halbwegs manierlich, dafür verrührt Little Pea ihren Reis im Trinkglas und schippt mir dann die Plörre auf den Teller. 
 
OMMMMMM...
 
Bei euch läuft das doch ähnlich ab, oder? :)
 
Love & Peace,
eure Frida
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