Nicht wegschauen bei Kinderarmut! Wie sich SOS-Kinderdorf für Chancengerechtigkeit einsetzt (Anzeige)

Kooperation mit SOS-Kinderdorf e.V.. Dieser Artikel enthält dennoch meine persönliche Meinung. 
Obwohl Deutschland ein Land mit einem Sozialen Netz ist, läuft doch so einiges schief in unserer Gesellschaft. Oder wie sonst kann es sein, dass es Familien gibt, die am Ende des Monats kein Geld mehr für Essen übrig haben? Oder die keine Freizeitaktivitäten machen können, die Geld kosten? Es gibt mehr Kinder, als man denkt, die aufgrund ihres sozialen Status' kaum eine Chance haben, eine bessere Zukunft zu bekommen als ihre Eltern. In diesem Artikel geht es um Kinderarmut und die Projekte von SOS-Kinderdorf, das für Chancengerechtigkeit sorgen will.
 
 
 

 

Kinderarmut betrifft keine Minderheit

Fast 2 Millionen Kinder leben in Familien, die Hartz IV beziehen. Bei Alleinerziehenden ist jede 3. Familie betroffen. (Studie der Bertelsmann Stiftung.) In diesen Familien ist das Geld so knapp bemessen, dass jeder Cent gut eingeplant werden muss - und oft ist am Monatsende nicht mehr viel übrig. Gespart wird dann oft am Nötigsten - am Essen. Luxusartikel oder Freizeitaktivitäten sind ebenfalls kaum möglich. Was das aber weiterführend bedeutet: Kinder aus armen Familien haben kaum eine Möglichkeit, an der Gesellschaft teilzuhaben (Schulausflüge zum Beispiel) und haben auch nicht dieselben Bildungschancen. Wer keine Förderung erhält, keine Ressourcen hat, erhält keine Chance auf Bildung. Das wiederum heißt, keine Ausbildung und somit wenig Gehalt. Das ist ein Teufelskreislauf, aus dem nur die Wenigsten aus eigener Kraft ausbrechen können.
 
Das Video von SOS-Kinderdorf finde ich sehr berührend:
 
 

 

Was kann man dagegen tun? Zum Beispiel Projekte von SOS-Kinderdorf unterstützen

Wer an SOS-Kinderdorf denkt, der denkt an eine familiäre Gemeinschaft aus Kindern, die mit ihren Erziehern zusammen leben. Die gibt es immer noch (und übrigens hat sich das Konzept in der Heimerziehung mittlerweile auch bei anderen Trägern durchgesetzt und es gibt immer mehr kleine Wohngruppen anstatt Kinderheime). Aber SOS-Kinderdorf ist mittlerweile weit mehr als das. Zum Beispiel gibt es in vielen größeren Städten Familienzentren, in denen es Beratungs- und Freizeitangebote für Familien, Kinder und Jugendliche gibt.
 
Außerdem kümmern sich die Pädagogen um Armut vor der eigenen Haustür. Es gibt zum Beispiel Projekte für benachteiligte Jugendliche, die in den Ausbildungszentren von SOS-Kinderdorf eine Berufsausbildung machen können. Oder es gibt Kochkurse für Kinder, die gesunde Ernährung vermitteln. Wohnprojekte für junge Schwangere und Mütter. Und jede Menge offene Angebote für Familien, Jugendliche und Kinder. Leider werden diese Projekte nur zum Teil vom Staat finanziert und sind deshalb größtenteils von Spenden abhängig.
 
 
 
 
Informiert euch gerne über das Thema auf der Seite über Chancengerechtigkeit von SOS-Kinderdorf. Ich finde die Projekte großartig und absolut unterstützenswert.
 
Love & Peace,
 
eure Frida
 
 
Die Bilder stammen aus dem SOS-Familienzentrum Dulsberg in Hamburg. Fotograf: Torsten Kollmer ©SOS-Kinderdorf e.V.
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