Vatertag? Muttertag? Ist das nötig oder kann das weg?

Wir feiern weder Vater- noch Muttertag, sondern haben gute Gründe zu twittern. Ein Statement wie es bei uns zuhause läuft und Aufruf zur Social Media Initiative.

 

Gemeinsames Picknick am Vatertag, während die grölenden Horden vorüberziehen

 

Warum der Muttertag ein Tag wie jeder andere ist

Wir haben uns letztens drüber unterhalten wie wir zukünftig den Vater- und Muttertag begehen wollen. Mein Mann ist Gott sei Dank keiner von der Bollerwagen-Fraktion (sonst hätte ich ihn auch nicht geheiratet) und legt auch sonst keinen Wert darauf an einem bestimmten Tag Respekt aufzubringen für etwas was das ganze Jahr Wertschätzung verdient. Er kennt es auch nicht anders. Seine Mutter hat noch nie Wert auf Muttertag gelegt.

Bei mir sieht es da schon anders aus. Von Haus aus kenn ich es so, dass immer ein Geschenk erwartet worden ist. Zu Muttertag trifft man sich und bringt Blumen mit. Das gehört sich einfach so. Egal ob es ernst gemeint ist oder nicht. Hauptsache der Schein wird gewahrt. Das möchte ich so nicht weitergeben. Natürlich werde ich mich über Bastelgeschenke meines Sohnes freuen, welche er aus dem Kindergarten mitbringen wird. Aber sobald er alt genug ist, werde ich ihm erkläre, dass ich an diesem Tag nichts erwarte.

Den Vatertag sind wir also lieber zu Hause geblieben (wir haben jetzt nämlich ein Stück Rasen! Juhu!), haben gepicknickt, mit Wasser gespielt und einfach einen super schönen chilligen Tag verbracht. Dank der besoffenen Männerhorden, die an der Straße neben unserem Garten vorbeigezogen sind, habe ich auch so genug davon mitbekommen. Ich weiß jetzt z.B., dass die Dörte so eine riesige Fotze hat, dass die nix davon mitkriegen würde, wenn der Horst-Uwe sie ficken würde.

Aha. Danke, dass meine Männer-Vorurteile mal wieder bestätigt worden sind…

 

#Muttertagswunsch

Umso willkommener ist die Muttertagsaktion von MutterseelesonnigMama arbeitet und family unplugged. Die Initiatorin, Mutterseelesonnig, möchte keine Einmalaktion und dann ist wieder alles vergessen. Nein, ihre Wünsche sind politischer Natur und das ist genau da, wo man ansetzen muss. In diesem Land ist so viel Strukturelles im Argen, was wir als Eltern dringend ändern müssen.

Wir sind moderne Eltern, wir sind vernetzt und unser Selbstbewusstsein ist groß. Wir sind uns unseren immensen Leistungen, die wir im Alltag aufbringen müssen, immer mehr bewusst und spüren die Ungerechtigkeiten in diesem System.

Schluss damit! Wir sind Viele! Wir haben Macht! Wir können die politische Landschaft verändern und mitgestalten.

Beteiligt euch am 8. Mai mit eurem politischen und gesellschaftlichen #Muttertagswunsch (und natürlich auch #Vatertagswunsch)! Und das Beste ist: Eure Beiträge geraten nicht in Vergessenheit. Sie werden gesammelt und an die Regierung übergeben. Ich bin gespannt wie das Projekt weitergeht und ob es die hohen Wellen schlägt, die ich erhoffe!

Ich schließe einfach mal mit den Worten der Initiatorin, denn daran glaube ich auch ganz fest:

Vielen Dank fürs Mitmachen, wir werden etwas verändern!

 

Mein #Muttertagswunsch ist übrigens dass ihr alle bei der Aktion mitmacht!

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