Wenn Kinder mehr fordern, bieten sie dann nicht auch mehr?

Es gibt die Forschung über Temperamente und welche „Vorteile“ und „Nachteile“ mit den verschiedenen Temperamenten einhergehen. Arbeitgeber und HR-Profis interessieren sich zunehmend dafür: „Wie kann ich das ideale Team zusammenstellen?“
 
 
 
 
Diese Art der Nützlichkeitserwägungen gegenüber Kindern finde ich nicht besonders angemessen. Unsere Kinder sind alle Indiviuen und es gibt Dinge, die ihnen leichter fallen und für andere Dinge brauchen sie länger, um sie zu lernen. Einiges lernen sie vielleicht auch nie.
 
Ich glaube schon, dass wir für alle einen Platz in unserer Gesellschaft haben und dass jeder Mensch sich sinnvoll ins Gemeinwesen einbringen kann, wenn die Gemeinschaft es zulässt.
 
Deshalb finde ich die Frage danach, wie viel ein Kind bietet oder bringt geradezu obszön. Es gibt immer wieder Menschen, vom Säuglingsalter bis hin zum über hundertjährigen Menschen, die für kürzere oder längere Zeit auf intensive Hilfe von anderen angewiesen sind. Es ist eine Frage der Menschenrechte, diese Hilfe zu gewähren und ein würdevolles Leben möglich zu machen. Und das, Skandal, ganz unabhängig davon, was diese Menschen noch „nützen“ werden.
 
In der Tat gibt es die Tendenz, dass High Need Kinder etwas aktiver ihre Umwelt erkunden und tatsächlich fällt es übermüdeten Eltern oft schwer, auf die Interaktionsangebote ihrer Kinder einzugehen. Das ist ein ungünstiges Zusammenspiel. Für Eltern, denen die Sensibilisierung für die Interaktion von Säuglingen fehlt, können entsprechende Schulungen hilfreich sein. Definitiv hilft es, wenn man sie fragt, ob und welche Hilfe sie sich wünschen.
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