Wohnt mit Familie als Deutsche in Österreich (vielleicht klappt es ja, anders herum war eher doof). Absolut untypisch, keine typische Mama, keine typische Frau, kein typischer Typ. Chaotisch, Schusselig und total durch den Wind. Aber immer freundlich, hilfsbereit und zwanghaft an das Gute im Menschen glaubend. Und spirituell. Total :) Außerdem angehende Twitter - Perle.

Achtung, da bläst er

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Achtung, dieser Artikel kann Spuren von Ironie, Sarkasmus und schlechten Witzen enthalten. 
Der Mama Arschkarten Club lässt mal wieder grüßen. Wir haben hier sogar ein Fitnessstudio. Für die Mütter unter euch, die klar Übergewichtig sind. Also alle. 
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Psychische Gewalt - Die blauen Flecken auf der Seele

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Das Thema psychische Gewalt ist ein Herzensthema von mir. Gerade weil ich es oft erlebt habe. Diese Form der Gewalt ist so richtig fies, da niemand sie sieht. Und die Opfer meist noch als die Schuldigen hingestellt werden. Und als unglaubwürdig. Melodramatisch, überempfindlich, etc.
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Welche Auswirkungen eine Kindheit voll psychischer Gewalt auf mich hatten

Welche Auswirkungen eine Kindheit voll psychischer Gewalt auf mich hatten
Die Beziehung zu meinen Eltern ist mittlerweile eine Nicht-Beziehung geworden. Weil sie im Grunde genommen nie die Eltern waren, die ich gebraucht hätte. Ich bin mal mutig und erzähl einfach mal:
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Wie sich Mütter gegenseitig fertig machen können. Bitte sucht das Gute in anderen

Wie sich Mütter gegenseitig fertig machen können. Bitte sucht das Gute in anderen
Vor kurzem hab ich bei Twitter einen kleinen Aufruf gestartet. Ich wollte wissen, was die schlimmsten, fiesesten, nervigsten Sprüche waren, die in Bezug auf die Elternschaft bzw. die Kinder gehört wurden. Ich dachte, es kommen die Klassiker zum Thema alleine schlafen, verwöhnen durch Tragen usw… ich dachte, ich nehme das und kommentiere das in witzig und fertig.  Tjaha. 
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Mann wird Papa. Wann gibt es endlich wieder Sex?

Mann wird Papa. Wann gibt es endlich wieder Sex?
Achtung, dieser Artikel kann Spuren von Ironie, Sarkasmus und schlechten Witzen enthalten. 
Ihr lieben Mitmamas. Ich will euch eine kleine Pause gönnen. Atmet einmal tief durch, verarbeitet in Ruhe, dass ihr die totalen Loser seid und lehnt euch zurück. Es gibt ja noch eine andere Art. Die Männer. Die wollen wir natürlich nicht vergessen. 

 
 
 
 
 
Die Männer haben ja auch einen großartigen Anteil an der ganzen Sache. Tatsächlich würde es ohne ihr schleimiges, weisses Zeug gar nicht gehen. (Noch, höhö.)  
 
Also, während sie ihren Beitrag in zwei Minuten Schwerstarbeit (sonst würden sie ja nicht so keuchen) erledigen und damit dann die Herren und Krone der Schöpfung sind, können sie sich nach getaner Arbeit die nächsten Monate zurücklehnen und sich darüber lauthals beschweren, wie anstrengend ihre Frauen geworden sind. Sie können in Ruhe ihre Zigaretten rauchen, Bier trinken und sich in der Kneipe auslassen, dass die Frauen immer dicker werden. Und, ohja, die Brüste, das sind ja richtige Hupen geworden, wo vorher nur Täler waren. Aber sie dürfen nicht dran, die Armen, angeblich weil sie wehtun. Da hat die Evolution mal so richtig Scheisse gebaut. Was sollen denn die Männer mit großen Ocken, wenn sie nur gucken dürfen? 
 
Die Armen. 
 
Und dann kommt die Geburt. Die Tapferen stellen sich heroisch dieser Herausforderung. Egal ob normale Geburt oder Kaiserschnitt. Sie halten Hände, streicheln den Kopf, atmen mit, werden ohnmächtig und langweilen sich, während die Frau (natürlich völlig übertrieben), ihren Schmerz in die Welt brüllt. 
 
In der Vorstellung der Männer hätten sie die ganze Sache innerhalb von maximal 30 Minuten hinter sich gebracht. Ohne dieses ganze wehleidige Mimimimi. Es ist ja wohl kein Problem, etwas von der Größe einer Wassermelone durch die Öffnung eines Flaschenhalses zu drücken. Das haben sie auch gemacht, bei der letzten Verstopfung und das war hart!!! Hier ist der Babykopf ja wenigstens dehnbar, genau wie die Vagina. Also bitte… alles nur um ein wenig Aufmerksamkeit zu kriegen. Die Ärzte hätten schließlich auch besseres zu tun (z.B. sich den Pickel am haarigen Hintern der Schöpfungskrone anzuschauen…). 
 
Ist auch dies dann endlich vorbei, können die Männer sich endlich aktiv an dem Baby beteiligen. Kommen wir also direkt zur wichtigsten Frage: Wann gibt es endlich wieder Sex? 
 
Die Latte (höhö, sie hat Latte gesagt) der Antworten reicht bei der Frage von einem dezenten schiefen Blick (der kommentiert wird mit: “Bist Du jetzt geil, oder hast Du gerade einen Schlaganfall, dass Du so komisch schaust?") bis hin zu einem hysterischen Lachen (der in etwa Bedeutet: geh am Besten ins Fitnessstudio und trainiere Deine Arme, Du wirst es brauchen…). 
 
Aber Männer wären ja keine Männer, wenn sie sich der Herausforderung Baby nicht stellen würden. Tapfer, heroisch, mutig und besonnen gehen sie das Thema an. Selbst gelegentliche Brechanfälle wegen Babykacke, die bis über den Kragen reicht, werden hingenommen. 
 
Einmal im Monat. Eventuell. 
 
Nachts ist eh die stillende Mutter verantwortlich. Würden die Männer ja machen, aber das geht ja nicht. Leider. Hach… 
 
Bekommt das Baby die Flasche, stellen sich die Männer auch gerne mal tot, um nicht aufstehen zu müssen. Gelegentlich geben sie dabei sogar den einen oder anderen Furz ab, um auch so zu riechen (oder das Baby ins Koma zu duften, damit sie in Ruhe weiterschlafen können, man weiss es nicht…). 
 
Natürlich wird der Mutter dann am nächsten Tag bedauerlicherweise mitgeteilt, dass er nichts, wirklich rein gar nichts mitbekommen habe, sonst wäre er ja aufgestanden. Aber sie könne ihn ja wecken, das nächste Mal. Dann steht er auch gerne auf. Ganz bestimmt. 
 
(Es wäre definitiv einfacher, die Arktis mit gutem Zureden vom Eis zu befreien, Gott zu bitten, mal wieder vorbei zu schauen und ein paar Leute zu erschießen, diverse Fernsehsender seriös zu machen, Pornos mit guten und hintergründigen Dialogen anzureichern oder die Freiheitsstatue in Pink zu streichen, mit einer Zahnbürste, als den Mann wachzubekommen, aber hej, er hat es angeboten.) 
 
Während also das brüllende, sabbernde und kackende Etwas die volle Aufmerksamkeit der Mutter verlangt, ist ja auch noch das Baby zu versorgen. Die Mutter versucht alles so gut es geht unter einen Hut zu bekommen. Was, da sie ja eh den ganzen Tag zuhause ist, kein Problem ist. Sie geht ja schließlich nicht arbeiten. 
 
Die Doppelbelastung aus 8 Stunden (inkl. Pause) Bürojob und selber Hand anlegen führt bei vielen Männern mittlerweile zu ernsten Gesundheitsproblemen. Von diversen Sehnenscheidentzündungen (der Rat mit dem Fitnessstudio war nicht umsonst!!!), bis hin zu völliger Erschöpfung ist alles dabei. 
 
Und wenn dann der Mann zuhause anbietet, sich um das Baby zu kümmern (trotz dessen, liebe Mamas, bitte erkennt das gebührend an!) werden sie dann noch von der Mutter kontrolliert und können so absolut nichts richtig machen (Willkommen in unserer Welt, aber das Kind sollte WIRKLICH nicht bei 50°C baden…). Also ist es doch klar, dass die Männer sich dann zurückziehen. 
 
Sie wollen doch nur helfen. Nur wir lassen es nicht zu. 
 
Legen wir also zum Ende hin eine kleine Schweigeminute ein und gedenken all der tapferen Männer, die wir daran hindern, sich um die hart erarbeitete Frucht ihrer Lenden zu kümmern.
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