Frau Rella, die Fröhlichkeit und Lässigkeit in Person. Wobei mir schleierhaft ist, wie man so viel Lässigkeit aufbringen kann, wenn das Leben derart "Hornochse" mit einem gespielt hat, mit dem Unterschied, dass es todernst war. Frau Rellas Kinder Lilly (4) und Rose (2) sind mit einem solchen Lebenswillen ausgestattet, der seinesgleichen sucht. Während andere längst verzweifelt wären, lässt Frau Rella ihre kreative Ader explodieren und versucht, das unaussprechliche Erlebte in positive Energie umzuwandeln. Mit imposantem Erfolg. Wenn es eine Verschmelzung gibt von Stilikone und Nutella: Frau Rella.

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Einschulung mit 5 Jahren - mein Kind will lesen und rechnen lernen

Einschulung mit 5 Jahren - mein Kind will lesen und rechnen lernen

"Eiiiiinnn-faaahrrrt frrrreeiiiii-haaal-teeen… freihalten… EINFAHRT FREIHALTEN!"

Sie liest, und sie liest alles, was auch nur ansatzweise beschriftet ist: Verkehrsschilder, Kinderbücher, Werbeplakate, Milchtüten. Manchmal kitzle ich sie dann und behaupte, dass das Lesen beim Einkaufen/ am Frühstückstisch/ im Wald generell und überhaupt total verboten sei. Dann quietscht sie, lacht sich weg und erklärt "Nein Mama. Lesen ist immer erlaubt. Überall. Alles, was Buchstaben hat, muss gelesen werden. Und ich lese von jetzt an nur noch."

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Geschwister. Eine Geschichte von innerfamiliärer Ablehnung

Geschwister. Eine Geschichte von innerfamiliärer Ablehnung

“Pack schlägt sich - Pack verträgt sich” - sicher kennt ihr diesen Satz, und auf die meisten Geschwisterkinder dürfte er ganz gut zutreffen. Auf meine beiden Mädels trifft er definitiv zu! Sie zanken um Spielzeug, um den grünen Plastikbecher, um den gelben Waschlappen - doch auch, wenn es dabei in aller Regel recht hoch her geht, spielen sie kurz darauf einträchtig, umarmen sich, laufen Hand in Hand und singen gemeinsam. Wenn sie sich abends, kurz vor dem Einschlafen, noch einmal aneinanderkuscheln, fühle ich nicht selten Tränen in den Augen, vor Rührung und Dankbarkeit und Liebe. Wie es sich anfühlen kann, wenn diese “Happy Endings”, wie auch immer geartet, fehlen - davon möchte ich euch heute erzählen; die Entscheidung, ob ihr es lesen möchtet, liegt bei euch.

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Meine nächtlichen Beschützer

Meine nächtlichen Beschützer
"Warum muss das sein?" fragt meint Vater, nicht wütend, nicht laut, jedoch sichtlich ratlos. Ich starre ihn stumm an, und meine Augen sind weit aufgerissen - um die anbrandenden Tränen zu unterdrücken. Er zuckt die Schultern, genervt jetzt, verlässt mit einem "wie du meinst" den Raum, grußlos, er schaltet das Licht aus. Es ist Schlafenszeit.
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Eine gute Hausfrau

Eine gute Hausfrau

Meine Schwiegermutter ist eine gute Hausfrau. Eine richtig gute. So eine, die Entspannung darin findet, einen Berg Wäsche zu bügeln. Die total gerne Fenster putzt und sich anschliessend darüber freut, dass sie sauber sind. In ihrem weiss gefliesten Badezimmer könnte ich bedenkenlos vorm Klo ein Picknick abhalten, ganz ohne böse Überraschungen oder anschliessende Infektionen.

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Von Weichspüler und Fotoalben

Von Weichspüler und Fotoalben

Nachdem meine Großmutter gestorben war ging es irgendwann darum, den Hausrat aufzuteilen: da waren Geschirr und Möbel, Tisch- und Bettwäsche, so vieles, was sich innerhalb eines Lebens angesammelt hatte. Haushaltsauflösungen tun ganz gewaltig weh, und bei dieser hing für mich an nahezu jedem Stück eine Erinnerung. Natürlich wren da auch die Fotoalben: vollgestopft mit Schwarzweißbildern - die mit dem unregelmäßigen weißen Rand, manche nicht größer als eine Briefmarke. Erinnerung an Erinnerungen, die nicht meine waren.

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