Frida ist hauptsächlich Mama von Peanut (*2012) und Little Pea (*2015) und versucht täglich neu, ihren Humor im Chaos zu behalten. Sie ist außerdem Veganerin, steht auf Tattoos und veranstaltet gerne Kinderpartys mit "Mama - Musik".

Blogparade: So hab ich mich als Mama / Papa verändert

Blogparade: So hab ich mich als Mama / Papa verändert
Verrückt oder - da bekommt man ein Kind und von jetzt auf gleich verändert sich das Leben schlagartig. Man ist völlig vereinnahmt von dem neuen, chaotischen und wunderbaren Leben mit seinem Baby und wird für eine sehr lange Zeit hauptsächlich die Mama oder der Papa von und wenig Ich bleibt dabei übrig. Irgendwann hat man wieder Zeit, darüber nachzudenken, und bemerkt: hey, ich hab mich aber ganz schön verändert!
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Ich hab keinen Hunger, Mama! - Vom Langzeitstillen zum schwierigen Esser

Ich hab keinen Hunger, Mama! - Vom Langzeitstillen zum schwierigen Esser
Essen oder Ernährung ist ein Thema, bei dem die meisten Eltern wohl ziemlich kribbelig werden. Man will alles richtig machen, schließlich soll der Nachwuchs ja im wahrsten Sinne gut wachsen. Die richtige Ernährung soll es sein, und bei der Umsetzung scheiden sich die Geister. Was aber, wenn das Kind trotzdem monate- oder jahrelang sehr schwierig ist mit dem Essen? So ist es nämlich bei uns...

 
 
 
 

Die (Mutter-) Milch macht's

Peanut war so ein richtiges Stillkind - weit über den ersten Geburtstag hinaus ernährte sie sich nur von Milch und das optionale Essen war mehr ein Spiel für sie. Damals als Neumama war ich gar nicht so informiert und war immer ein wenig verzweifelt, dass das mit dem Brei so gar nicht hingehauen hat. Monatelang versuchte ich alle Varianten, vom Gläschen zum Selbstgekochten bis hin zu unserem ungewürzten Essen aus dem Mixer.
 
Da sie auch ein Tragekind war, saß sie sowieso nur auf dem Schoß und grabschte sich selbstständig das Essen von unseren Tellern, das sie probieren wollte, und so machten wir, ohne es zuwissen, Baby Led Weaning. Irgendwann googelte ich mein Wissensdefizit nach und war etwas beruhigter, als ich einschlägige Seiten fand, auf denen stand, dass Kinder keinen Nahrstoffmangel erhalten, wenn sie hauptsächlich Milch zu sich nehmen - so, wie es mir ein Kinderarzt mal eingeredet hat und mich dazu bringen wollte, sie zu stopfen wie eine Weihnachtsgans. Zum Glück war ich nie so drauf... Jedenfalls wuchs und gedieh sie prächtig, war sogar eher kräftig. Mittlerweile ist sie im Normbereich und im Übrigen schon immer kerngesund und früh entwickelt (sorry Kinderarzt, kein neurologischer Schaden dank Stillen).
 
 

Ich will nicht essen!

Ich entwickelte also eine gewisse Coolness in Sachen Essen - ich gab mir kaum noch Mühe, etwas in sie hinein zu bekommen sondern stellte ihr alles hin, was wir hatten, und saß es einfach aus. Phasenweise aß und isst sie richtig gut und viel, auch Gemüse (Zu geil: "Kann ich noch mehr Pak Choi haben, Mama?") und phasenweise - ok, die meiste Zeit - isst sie nur ein paar Löffelchen und dann sagt sie, dass sie keinen Hunger mehr hat. Ich akzeptiere das natürlich, weil ich es selbst schlimm fand, meinen Teller leer essen zu müssen. Aber nun kommt die Crux an der Sache: kurze Zeit später hat sie wieder Hunger und will natürlich etwas anderes haben, und erzählt ihr nix vonwegen das aufgehobene Essen wär noch gut. Bääääh! Das schmeckt doch garnicht! Egal was, auch Leibspeisen!
 
"Iss deine Pommes, Kind!" - ja, sowas habe ich mich schon öfters sagen hören. Und dann verlangt sie lautstark nach Süßigkeiten, Keksen, Pudding, Gummibärchen, Eis... natürlich bekommt sie die bei uns nur in Maßen - es gibt garantiert viele, die sagen würden, wir geben schon viel an Süßem, aber es gibt auch viele andere, die nicht so "Gesundheitsapostel" sind wie wir und bei denen es auch am späten Nachmittag noch Doppelkekse gibt. Ich koche vegan und glutenfrei und auf die Teller kommt sehr viel Gemüse. In so fern ist die Ernährung schon spezieller als bei den meisten anderen. (Die Kinder sollten es aber auch gewöhnt sein.) Süßigkeiten gibt es aber trotzdem und teilweise auch mehr, als ich es für gut empfinde. Was ich sagen will - wir kochen gesund, sind aber nicht hardcore streng, eher ein gutes Mittelmaß, wie ich finde. Und trotzdem ist Peanut so ein megamäßiger Zuckerjunkie, das macht schon gar keinen Spaß mehr.
 
 

Und jetzt? Panik bekommen oder weiter so?

Ganz ehrlich, ich denke nicht dass ich grobe Fehler gemacht habe. Ich habe sie nicht gezwungen, ich habe ihr auch kein Mainstream Essen vorenthalten, und wir ernähren uns nicht übermäßig gesund. Der ein oder andere Tierkonsument mag jetzt sagen "Gebt ihr doch mal ordentlich Fleisch", aber das kann es auch nicht sein. Die Ersatzprodukte isst sie zwar auch sehr gern, aber sobald sich der Gewöhnungseffekt einstellt, sind wir wieder am Ausgangspunkt angekommen. Auf jeden Fall ist Peanut gesund, wohl genährt und unterliegt eher zu wenig als zu viel Zwang. Ich erinnere mich, dass ich mal in einem Buch gelesen habe, dass es in diesem Alter oft zu einer großen Differenz kommt zwischen den Ansichten der Eltern und dem, was Kinder tatsächlich essen wollen. Ich hoffe einfach, dass wir langfristig als gesunde Vorbilder dienen und sich das Thema von selbst erledigt. 
 
Kennt ihr das von euren Kindern auch? Wie geht ihr damit um?
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"Kindergartenfrei? ... ich kann Ihnen da Erziehungsberatung empfehlen"

"Kindergartenfrei? ... ich kann Ihnen da Erziehungsberatung empfehlen"
Was ist eigentlich los mit der Gesellschaft, dass man sofort ein dickes fettes Schild über sich schweben hat, sobald man nicht alles genauso macht wie der Mainstream? Ich musste mir ein ziemlich krasses Telefonat geben und wundere mich jetzt nur noch, wieso mir als Mutter jegliche Kompetenz abgesprochen wird. (Und dabei geht es gar nicht um eine allgemeine Wahrheit, sondern um eine individuelle Entscheidung.)
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Sehr cool: das Action Event von AMIGO Spiele im Maislabyrinth

Sehr cool: das Action Event von AMIGO Spiele im Maislabyrinth
Wenn AMIGO Spiele zu einem Event einläd, dann muss ich natürlich kommen, denn diese Firma lässt sich gern etwas ganz Kreatives einfallen. Die Einladung war schon der Burner und versprach Großes: wir sollten das neue Spiel Mino & Tauri sozusagen live nachspielen und in einem Maislabyrinth Ufoteile suchen... meine große Tochter war im Vorfeld schon völlig aufgeregt und ich freute mich natürlich auch, alle wiederzusehen und mal einen ganz anderen Tag zu erleben. Schöne Fotos habe ich natürlich auch wieder für euch gemacht...
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An alle Schmeißfliegen Blogger - so bitte nicht mehr

An alle Schmeißfliegen Blogger - so bitte nicht mehr
Nach einigen Jahren des mehr oder weniger erfolgreichen Bloggens sind mir immer mal wieder einige Dinge aufgefallen, die ich total übel finde. Das Sozialverhalten zum Beispiel. In diesem Beitrag möchte ich an all die Blogger appellieren, die der Meinung sind, dass sie Erfolg haben werden, wenn sie anderen nur lange genug auf den Sack gehen werden...

 
 
 
 

Adding me, adding you, ...

Ich geb es zu, bei einigen sogenannten Blogger Strategien bin ich ein ziemlich unbedarftes Ei, wenn man so will. Deshalb denke ich mir auch ganz oft, what the fucking fuck!?!?!? Bei Facebook zum Beispiel, da wirste neuerdings täglich mehrfach zu Freundschaften angefragt. Bei einigen hab ich das ja selbst auch gemacht, so ganz ehrfürchtig, huiii ich bin mit Frau Mutter befreundet, oder so. Aber wär ich auf die Idee gekommen, sie dann direkt mal zu belästigen? Das scheint jetzt nämlich der Supertrend zu sein: Freundschaftsanfragen angenommen - kurze Zeit später "Bini Bumsi hat dich eingeladen, ihre Seite Mama Bini mit gefällt mir zu markieren". Super ätzend wird es ja, wenn du Bini Bumsi daraufhin wieder entfreundest und am nächsten Tag kommt sie direkt wieder angeschwirrt.
 
Dasselbe passiert auch auf Instagram - irgendwann fällt einem auf, dass man täglich zwei oder drei Mal von Suppenhuhn43 verfolgt wird. Soll heißen, Suppenhuhn43 entfolgt dann kurz darauf wieder, wenn man nicht zurückfolgt. Fishing for followers oder so. Suppenhuhn43 hat offensichtlich von einem viel zu viel: Zeit. So ähnlich läuft es auf Twitter und auf anderen Plattformen bestimmt auch, aber da bin ich nicht wirklich zugange. 
 
 

Like 4 like 

Ihr lieben Blogger, was denkt ihr denn, was dann passiert? Dass euch alle anderen zurückverfolgen, eure Seite spitzenmäßig finden und eure Beiträge direkt teilen, weil ihr sie so schön genervt habt? Oder habt ihr es wirklich so nötig, für jeden Like mehrere Minuten oder Stunden oder Tage zu verschwenden, indem ihr andere belästigt? Holy moly! 
 
Ich würde ja schrecklich gerne wissen, welcher Blogger auf diese Weise wirklich erfolgreich wurde. Alle, die ich im Laufe der Zeit verfolgt habe, haben sich ihre Follower verdient, indem sie Zeit (und manchmal auch Geld) investiert haben, aber Zeit vor allem in die Blogposts, in Qualität, in schöne Bilder. Auf den Social Media muss man sich bekanntermaßen ein wenig ins Zeug legen, mit den Followern (oder wer es gern narzisstischer mag, den Fans) interagieren, Persönliches preisgeben, up to date sein, auch mal andere Inhalte teilen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Bini Bumsi oder Suppenhuhn43 viel Energie in ihr eigentliches Projekt, den Blog oder den Account investieren, denn dazu verschwenden sie viel zu viel Zeit damit, selbstgerecht andere Blogger ausfindig zu machen und denen dann auf den Sack zu gehen. 
 
 

A Long hard road

Also was mich auch sehr interessiert: ist das Bloggen neuerdings zu einem Haifischbecken verkommen, wo man mit Ellbogen kämpft für seinen Erfolg, oder war es schon immer so? Ist der rauhe Wind jetzt auch in unsere knuffige kleine Eltern Nische eingezogen? Oder war ich einfach zu naiv für den Scheiß?
 
Und nein, ich habe niemanden für meinen / unseren Erfolg belästigen müssen. Es gibt auch andere Möglichkeiten, auf sich aufmerksam zu machen. Der effektivste (und shitstormigste) Weg ist es, bei einem größeren Magazin einen Gastartikel zu veröffentlichen. Und ansonsten, liebe Blogger, ist das Erfolgsrezept immer noch: arbeiten! Guten Content schreiben, und zwar regelmäßig. Netzwerken. Auf nette Art. Und nicht mit der Schmeißfliegenmethode. Ich hab meinen (privaten) Facebook Account jetzt übrigens mal für Freundschaftsanfragen gesperrt, mir reichts nämlich. 
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