Frida ist hauptsächlich Mama von Peanut (*2012) und Little Pea (*2015) und versucht täglich neu, ihren Humor im Chaos zu behalten. Sie ist außerdem Veganerin, steht auf Tattoos und veranstaltet gerne Kinderpartys mit "Mama - Musik".

Geschrei und Tränen, wenn es schnell gehen soll. Ab wann verstehen Kinder eigentlich die Zeit?

Geschrei und Tränen, wenn es schnell gehen soll. Ab wann verstehen Kinder eigentlich die Zeit?
Manchmal treiben mich meine Kinder wirklich in den Wahnsinn. Wenn ich zum Beispiel einen Termin abgesprochen habe und dann klappt wieder gar nichts. Es wird getrödelt, geschrien, in Tränen ausgebrochen. Und warum? Weil ich gesagt habe, dass wir jetzt aber schnell machen müssen. Und weil ich eher früher als später genervt bin. Dabei versteht meine Vierjährige die Zeit doch überhaupt nicht...

 
 
 
 

Typische Mama - Fehler oder: täglich grüßt das Murmeltier

Am Schlimmsten ist es eigentlich morgens. Die Kinder gehen beide sehr spät schlafen - das liegt vor allem daran, dass sie abends immer aufdrehen und egal, wie schläfrig und kuschlig man den Abend gestaltet - sobald das Licht aus ist, leuchtet die Gehirnaktivität noch mal so richtig auf. Peanut mit ihren vier Jahren kann ewig erzählen und Fragen stellen. Little Pea geht auf die 2 Jahre zu und lernt gerade, zu sprechen - und wiederholt immer wieder ihre neusten Lieblingswörter. Gestern zum Beispiel musste ich eine Stunde lang "Lollopad lele" - den Leopard hinlegen und zudecken. Seufz. Da hat sogar Peanut schon geschlafen, und irgendwann hab ich es aufgegeben und bin noch mal aufgestanden.
 
Tja, und am Morgen sind die beiden dann extrem mies gelaunt und wollen einfach nicht aufstehen. Peanut braucht es besonders gemütlich - würde ich sie aus dem Bett schmeißen, gäbe es eine Stunde lang Gebrüll. Also darf sie Hörspiel hören, wenn ich keine Zeit habe, ansonsten kuscheln wir. Auf Frühstück hat sie meist keine Lust, das packe ich dann zum Picknick ein.
 
Und irgendwann muss ich dann ein wenig den Hebel anziehen, weil wir sonst überhaupt nicht voran kommen. Kinder ins Bad schieben, alle auf die Waschmaschine setzen, Zahnbürsten in die Hand drücken. Oder versuchen, Peanut selbst die Zähne zu putzen - einfach weil es so lange dauert, bis sie in die Gänge kommt. Schließlich muss sie erst zehn, fünfzehn Minuten lang ihr Beautyregalfach neu sortieren. Kreisch! Der Papa darf schon mal überhaupt nichts, und wenn ich mich nebenbei auch noch fertig machen will, ist das Geschrei groß. Alles muss die Mama machen, und wehe, ich sage so was wie "Wir müssen uns beeilen." Dann kann es sein, dass sie auch mal sofort losweint und dann darauf besteht, dass sie fertig weinen muss.
 

 

Frust auf allen Seiten

Irgendwann bin ich dann völlig durchgeschwitzt und schreie auch nur noch, weil ich so gefrustet bin. Mir ist es peinlich, dass ich IMMER mindestens 10 - 15 Minuten zu spät dran bin, auch wenn ich lange vorgearbeitet habe. Auch ohne Streß und Hektik scheint Peanut allergisch darauf zu reagieren, wenn ich eine zeitliche Absprache getroffen habe, und mir kommt es so vor, als ob sie mich boykottieren wollte. Da muss erst die Hose fünf Mal neu angezogen werden, bis sie sich entscheiden kann. Dann muss auf einmal Spielzeug mit (das dann aber im Auto bleiben soll). Oder sie schreit, dass sie die Mütze nicht anziehen will und direkt vor der Tür schreit sie, weil sie sie dringend auf dem Kopf benötigt.
 
Und Little Pea? Die kriegt einen Wutanfall, weil sie lieber die andere Jacke anziehen will (es ist immer die andere), macht kurz vor dem Rausgehen die Windel voll und dann muss sie dringend noch mal was trinken. Zwanzig Minuten lang.
 

 

Wie ist das eigentlich mit dem Zeitverständnis?

Mich hat das mal interessiert, vor allem weil wir auch ein Kinderbuch haben, in dem es um Zeit geht und ich auch gefühlt schon seit Jahren erkläre, was ein Termin ist und was "zu spät kommen" bedeutet. Hilft alles nix. Richtig erschrocken hat mich dann, zu lesen, dass sich das Zeitgefühl erst zwischen dem 7. und 10. Lebensjahr entwickelt. Klar, Zeit ist etwas ganz Subjektives und Kinder leben in der Gegenwart, können völlig im Moment aufgehen. Aber dass es so völlig unverständlich ist mit der Zeit, das öffnet mir natürlich die Augen. 
 
Für Peanut muss es total beängstigend sein, wenn Mama aus (für sie) völlig irrationalen Gründen schlecht gelaunt ist und sie drängelt. Wenn sie nicht wie sonst die Zähne geputzt bekommt, wenn sie so weit ist, sondern Mama mit ihr schimpft, weil es doch heute mal der Papa machen soll. Außerdem ist sie ein Kind, das viel Struktur und Berechenbarkeit braucht - passiert etwas Unvorhergesehenes, reagiert sie immer mit Angst. Mit Chaos kann sie nicht so viel anfangen. Und wenn ich selbst unter Stress stehe, dann habe ich natürlich keinen Nerv, ihr die Abfolgen in aller Ruhe zu erklären. Oder mich an die normalen Rituale zu halten. 
 
Ich werde jedenfalls versuchen, mit das bewusster zu machen und noch etwas besser zu planen. Mehr Vorlaufzeit, mehr Erklären, mehr Ruhe bewahren. Denn im Endeffekt bringt es auch wenig, wenn alle gehetzt und gestreßt ankommen und dann keinen Spaß mehr haben. (Ausnahme sind natürlich Arzttermine.) Meistens sage ich meinen Freunden auch, dass ich eine Uhrzeit anpeile und sie direkt mal zwanzig Minuten später kommen sollen, dann treffen wir oft gleichzeitig ein. 
 
 
Wie ist das denn bei euch? Kommt euch das bekannt vor? Habt ihr noch andere Ideen und Strategien?
 
Love & Peace,
eure Frida
0 Kommentare

Meine Me Time mit der Kneipp Lieblingszeit – Streicheleinheit für die Sinne / Anzeige

Meine Me Time mit der Kneipp Lieblingszeit – Streicheleinheit für die Sinne / Anzeige
Werbliche Kooperation mit Kneipp. Dieser Artikel enthält dennoch meine persönliche Meinung. 
Die Zeit, die ich als Mama von zwei kleinen Kindern für mich habe, ist sehr begrenzt. Deshalb genieße ich ein Bad ganz allein für mich umso mehr. Ich durfte die neue Pflegeserie "Lieblingszeit" von Kneipp testen und stelle euch meinen neuen Liebling vor. Die neue Pflegeserie ist vegan und basiert auf Kirschblüte und Reiskeimöl - und duftet unbeschreiblich gut nach Frühling.
Weiterlesen
0 Kommentare

Die 15 niedlichsten Oster Basteleien mit Kindern auf Pinterest

Die 15 niedlichsten Oster Basteleien mit Kindern auf Pinterest
Ich bin mittlerweile wieder bei Pinterest, weil ich es sehr cool finde, mir Inspirationen zu holen. Nicht nur, weil meine Kinder zuhause sind, sondern auch, weil mir oft das Bastelfee Gen abgeht. Don't worry, use Pinterest. Wenn es euch auch so geht - ich habe die 10 niedlichsten Basteleien für euch heraus gesucht. Und keine Sorge, einfach umzusetzen sind sie auch...
Weiterlesen
Markiert in:
0 Kommentare

Jedes Kind macht seine Entwicklung im eigenen Tempo

Jedes Kind macht seine Entwicklung im eigenen Tempo
Kinder überraschen einen immer wieder. In diesem Beitrag geht es um die positiven Entwicklungsschritte, die meine Tochter so macht, ganz nebenbei. Für viele andere sind das keine großen lobenswerten Erkenntnisse, aber für uns sind diese kleinen Schritte schon riesig und ich freue mich so sehr darüber - denn so oft bekomme ich Angst gemacht, weil sie sich dem Durchschnitt einfach nicht anpasst. Wir müssen anfangen, unseren Kindern mehr zu vertrauen...
Weiterlesen
0 Kommentare

Unser neuer grüner Lifestyle: Urban Gardening und leckere Smoothies mit Tchibo / Anzeige

Unser neuer grüner Lifestyle: Urban Gardening und leckere Smoothies mit Tchibo / Anzeige
Werbliche Kooperation mit Tchibo. Dieser Artikel enthält dennoch meine persönliche Meinung. 
Schon immer hat mich Gärtnern fasziniert - als Kind habe ich mit Faszination beobachtet, wie aus kleinen Samen große Pflanzen entstehen, die dann sogar Früchte tragen. Das gehört definitiv zu den Dingen, die ich meinen Kindern mitgeben möchte. Und das Urban Gardening Set von Tchibo macht es nicht nur besonders einfach, sich auf grünes Neuland zu wagen, sondern sieht auch verdammt stylish aus. Außerdem habe ich den Smoothie Maker getestet, denn mit dem werde ich dann mein eigenes Gemüse mixen - wie cool ist das denn?

 
 
 
 

Urban Gardening - bewusster und gesünder leben

Urban Gardening heißt eigentlich "Städtisches Gärtnern" und meint den Gemüse- und Obstanbau innerhalb der Stadt und die Nutzung kleinräumiger Flächen, also zum Beispiel dem Hinterhof, einem Gemeinschaftsgarten oder auch dem Balkon. Da momentan zunehmend ein Bewusstsein dafür entsteht, was Klimawandel anrichtet, wie wichtig es ist, im Einklang mit der Umwelt zu sein, wird der grünere Lifestyle mehr und mehr zum Trend. Auch ich mache mir zunehmend mehr Gedanken, versuche, Müll zu reduzieren, nachhaltig einzukaufen. Und deshalb finde ich das Urban Gardening so klasse - mein eigenes Gemüse, an meinem Fensterbrett im Miniaturgewächshaus gezüchtet. Und später ausgelagert auf unserer kleine Terrasse.
 
 
 
 
 

Kindern einen bewussten Umgang mit der Umwelt vermitteln

Urban Gardening ist aber nicht nur ein wichtiger Schritt für mich, sondern ich kann auch meine Kinder einbinden und ihnen etwas schenken, was sie aufgrund unserer fehlenden natürlichen Umgebung sonst nicht gehabt hätten: einen Bezug zu Pflanzen, der Natur. Auch wenn man keinen Balkon hat, kann man viele Pflanzen auf dem Fensterbrett pflegen und wachsen lassen. 
 
 
 
 
Allein schon das gemeinsame Einpflanzen mit dem Tchibo Aufzucht - Set und dem Gewächshaus hat wahnsinnig Spaß gemacht. Für mich war das Pflanzen - Züchten absolutes Neuland, und ich war dankbar für die Anleitung, die dabei lag. Im Anzucht - Set enthalten waren die praktischen Anzucht Schalen mit Deckel, Erde, kleine Tütchen für die Samen und die passenden Schilder. Mir selbst tat es richtig gut, und ich merkte, wie ich zen - mäßig runterkam von meinem Alltagsstreß.
 
 
 
 
Meine große Tochter hat ganz fasziniert und liebevoll mitgeholfen und ich war total verliebt, wie sorgfältig sie die winzigen Samen verteilt hat. Für das Gewächshaus haben wir übrigens selbst noch Kürbis Samen gekauft, denn wir sind absolute Kürbisfans. Dann hieß es ein paar Tage lang: vorsichtig mit der Sprühflasche die Erde feucht halten und warten. Jeden Morgen sind wir gucken gegangen und haben uns beide gefreut über die ersten grünen Sprossen. Es hat wirklich etwas ganz Magisches, dem Leben beim Entstehen zuzuschauen.
 
 
 
 

Pflanzen liebevoll hegen und pflegen und Früchte ernten / verarbeiten

Nach knapp zwei Wochen waren dann fast alle Keimlinge groß genug, um umgetopft zu werden. Das Tchibo Gartenhelfer Set  musste ich unbedingt haben - zum einen, weil ich selbst keine Gartenschere hatte, zum anderen weil es einfach mega niedlich ist, meine liebevoll gezogenen Pflanzen mit Schildchen à la "I will survive" zu motivieren. Die Gießkanne aus Blech gehört übrigens auch zum Tchibo Sortiment und sieht nicht nur stylish aus, sondern wird mit Sicherheit auch länger durchhalten als ihre Vorgänger aus Plastik - Stichwort Nachhaltigkeit. 
 
 
 
 
Ja, und wohin mit den ganzen Früchten? Ich habe mir vorgenommen, unseren Speiseplan mit leckeren Smoothies zu pimpen. Bisher kenne ich mich da nämlich nicht besonders aus, aber gerade weil ich vegan und glutenfrei esse, muss ich ganz dringend etwas an meinem Frühstück ändern. Oder mal nachmittags anstelle der Schokolade einen Erdbeer Smoothie einschieben. Und bis meine Erdbeer Kolonie endlich erste Früchte trägt, habe ich für diesen Smoothie hier gefrorene Erdbeeren verwendet. 
 
 
 
 
Erdbeer Smoothie für 2
 
175 g Erdbeeren
1/2 Banane
1/2 EL Agavendicksaft
250ml Orangensaft
 
Der Smoothie Mixer von Tchibo ist mega praktisch, nimmt nicht viel Platz ein und kann sogar Eis crushen. Yay! Außerdem sind drei Aufsätze enthalten, die mit praktischem To - Go - Deckel versehen werden und mitgenommen können. Also auch super für die Arbeit oder zum Picknicken auf dem Spielplatz. Und als nächstes traue ich mich dann mal an einen grünen Smoothie heran. Vielleicht mit dem selbst gezogenen Rucola.
 
 
 
 
 
Wie findet ihr denn Urban Gardening? Habt ihr es schon mal ausprobiert? Oder seid ihr vielleicht schon versierte Gärtner? Ich bin jedenfalls total auf den Geschmack gekommen und hatte einen wahnsinns Spaß dabei. Da geht definitiv noch mehr :)
 
Love & Peace,
eure Frida
0 Kommentare

Copyright © 2015-2017 2KINDCHAOS - ELTERN BLOGAZIN Alle Rechte vorbehalten.
Powered by Hilkert Consulting