Frida ist hauptsächlich Mama von Peanut (*2012) und Little Pea (*2015) und versucht täglich neu, ihren Humor im Chaos zu behalten. Sie ist außerdem Veganerin, steht auf Tattoos und veranstaltet gerne Kinderpartys mit "Mama - Musik".

Der Bedürfnisorientiert Aufwachsen Online Kongress - das Interview mit Gründerin Jenn

Der Bedürfnisorientiert Aufwachsen Online Kongress - das Interview mit Gründerin Jenn
Bedürfnisorientiertes Aufwachsen für die Kinder ermöglichen - das wollen eigentlich (fast) alle Eltern. Aber wie genau kann man das umsetzen, und wo sollte man Grenzen für sich selbst ziehen? In diesem Interview verrät uns Jenn die wichtigsten Infos über den Bedürfnisorientiert Aufwachsen Online Kongress, der am 31.3. beginnt und der kostenfrei ist. Ich finde das wirklich sehr empfehlenswert und absolut flexibel an eure Bedürfnisse ist er auch angepasst. Jeder Stream ist 24 Stunden abrufbar.
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(Anzeige & Verlosung) Hypnotisch mitgerissen von dem Thriller "Ragdoll. Dein letzter Tag"

(Anzeige & Verlosung) Hypnotisch mitgerissen von dem Thriller "Ragdoll. Dein letzter Tag"
Werbliche Kooperation mit Ullstein. Dieser Artikel enthält dennoch meine persönliche Meinung. 
Schon immer habe ich gern spannende Bücher gelesen. Ganz besonders faszinieren mich Bücher rund um die dunklen Seiten des Menschen. "Ragdoll. Dein letzter Tag" ist das Debüt von Benjamin Cole - ein Thriller, der es schafft, bis zur letzten Seite Spannung zu halten. Ich stelle euch das Buch vor und guess what - ich darf auch 3 Exemplare für euch verlosen!
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Eltern Blogger - Stammtisch für das Rhein Main Gebiet: Bist du dabei? #EBSRM

Eltern Blogger - Stammtisch für das Rhein Main Gebiet: Bist du dabei? #EBSRM
Länger war es ruhig in Sachen Blogger Treffen im Rhein - Main Gebiet. Marsha und ich werden auf jeden Fall wieder ein großes #RMEB organisieren, allerdings aus zeitlichen Gründen erst im Herbst. Damit wir aber weiter an unseren guten Networking Skills arbeiten können, möchte ich einen Blogger Stammtisch in der Region initiieren.
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Serie: Das hab ich mir anders vorgestellt! Folge 5: Auto fahren mit Baby

Serie: Das hab ich mir anders vorgestellt! Folge 5: Auto fahren mit Baby
Auto fahren... ja, ich liebte Auto fahren. Krachend laut Musik angedreht, stundenlang gecruised, kein Problem damit gehabt, irgendwohin zu pendeln. Und mit Baby, wie sollte das anders sein, wäre es sicher genauso. Vielleicht nur mit leiserer ohne Musik. Dass ich schlußendlich die kleine Regan aus "Der Exorzist" in der pinken Babyschale liegen haben würde, damit konnte ich nun wirklich nicht rechnen...

 
 
 

 

Was ich mir vorgestellt habe

Ich sitze selig lächelnd am Steuer meines Autos, summe ein Wiegenlied vor mich hin (natürlich völlig cool eines aus der Rockabye Baby Edition), während mein Babygirl absolut friedlich im Maxi Cosi vor sich hin träumt. Was denn auch sonst, schließlich ist es kuschlig da drin und die sanften Geräusche wiegen es immer wieder in den REM Schlaf zurück.
 
So kann ich stundenlang in der Weltgeschichte herum fahren und alle Verwandten besuchen, in ganz Deutschland. Und haha, who the fuck is Deutschland, in den URLAUB würde ich mit dem Auto tuckern! Oder habt ihr nicht von all diesen coolen Eltern gehört, die in der Elternzeit auf Reisen gehen? Sau sau geil! Mach ich! Und wenn das Baby abends mal nicht schlafen kann, drehe ich dann mal eine Runde mit dem Auto, und KABOOM! Baby pennt! 
 

 

Wie es tatsächlich ist

"Oh bitte bitte bitte wein doch nicht!" ist mein Mantra während des Autofahrens. Wohlgemerkt, ich sitze nicht am Steuer, sondern neben dem Maxi Cosi, während sich Peanut die Seele aus dem Leib kreischt, knallrot anläuft und sich schon Schaum vor dem Mund bildet. Die kleinen Händchen sind zu Fäusten geballt, und der kleine Körper wirft sich mit erstaunlicher Energie in alle Richtungen, um sich aus der Todespresse zu winden. Selbst die aller kürzesten Strecken sind grauenhaft für mich, und ich kriege regelrecht Panik vor dem Autofahren alleine.
 
Die 7 Minuten zur Babymassage (richtig beschissene Kackidee gewesen, by the way) erweisen sich als Todesfahrt. Peanut und ich sind völlig durchgeschwitzt, sie vom Brüllen, ich vom Aushalten. Schnuller? Der bleibt nicht eine Sekunde im angstverzerrten Mund hängen. Wiegenlied? Geht unter in den Dezibel, die ein Tyrannosaurus Rex vermutlich erreicht hat.
 
Zum Einkaufen gehe ich lieber erst Monate später, mit dem Baby im Tragetuch. Alles andere ist glatter Selbstmord. Die Verwandten beschweren sich reihenweise mit immer kruderen Vorwürfen, aber was bleibt, ist das Wissen darüber, dass kein Schuldgefühl schwerer wiegen kann als das, mein Baby auf das Grausamste zu misshandeln. Hab ich den Maxi Cosi schon mit einer Todespresse verglichen? 
 
 
Den Neueltern, die auch kleine Regans aus dem Exorzisten im Auto mitfahren haben, sei gesagt, dass Peanut mittlerweile 4 ist und recht cool beim Autofahren. Aber es hat eine ganze Weile gedauert. Alles wird gut, und sowieso ist alles nur eine Phase!
 
Love & peace,
eure Frida
 
 

ANDERE TEILE DER SERIE:

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Geschrei und Tränen, wenn es schnell gehen soll. Ab wann verstehen Kinder eigentlich die Zeit?

Geschrei und Tränen, wenn es schnell gehen soll. Ab wann verstehen Kinder eigentlich die Zeit?
Manchmal treiben mich meine Kinder wirklich in den Wahnsinn. Wenn ich zum Beispiel einen Termin abgesprochen habe und dann klappt wieder gar nichts. Es wird getrödelt, geschrien, in Tränen ausgebrochen. Und warum? Weil ich gesagt habe, dass wir jetzt aber schnell machen müssen. Und weil ich eher früher als später genervt bin. Dabei versteht meine Vierjährige die Zeit doch überhaupt nicht...

 
 
 
 

Typische Mama - Fehler oder: täglich grüßt das Murmeltier

Am Schlimmsten ist es eigentlich morgens. Die Kinder gehen beide sehr spät schlafen - das liegt vor allem daran, dass sie abends immer aufdrehen und egal, wie schläfrig und kuschlig man den Abend gestaltet - sobald das Licht aus ist, leuchtet die Gehirnaktivität noch mal so richtig auf. Peanut mit ihren vier Jahren kann ewig erzählen und Fragen stellen. Little Pea geht auf die 2 Jahre zu und lernt gerade, zu sprechen - und wiederholt immer wieder ihre neusten Lieblingswörter. Gestern zum Beispiel musste ich eine Stunde lang "Lollopad lele" - den Leopard hinlegen und zudecken. Seufz. Da hat sogar Peanut schon geschlafen, und irgendwann hab ich es aufgegeben und bin noch mal aufgestanden.
 
Tja, und am Morgen sind die beiden dann extrem mies gelaunt und wollen einfach nicht aufstehen. Peanut braucht es besonders gemütlich - würde ich sie aus dem Bett schmeißen, gäbe es eine Stunde lang Gebrüll. Also darf sie Hörspiel hören, wenn ich keine Zeit habe, ansonsten kuscheln wir. Auf Frühstück hat sie meist keine Lust, das packe ich dann zum Picknick ein.
 
Und irgendwann muss ich dann ein wenig den Hebel anziehen, weil wir sonst überhaupt nicht voran kommen. Kinder ins Bad schieben, alle auf die Waschmaschine setzen, Zahnbürsten in die Hand drücken. Oder versuchen, Peanut selbst die Zähne zu putzen - einfach weil es so lange dauert, bis sie in die Gänge kommt. Schließlich muss sie erst zehn, fünfzehn Minuten lang ihr Beautyregalfach neu sortieren. Kreisch! Der Papa darf schon mal überhaupt nichts, und wenn ich mich nebenbei auch noch fertig machen will, ist das Geschrei groß. Alles muss die Mama machen, und wehe, ich sage so was wie "Wir müssen uns beeilen." Dann kann es sein, dass sie auch mal sofort losweint und dann darauf besteht, dass sie fertig weinen muss.
 

 

Frust auf allen Seiten

Irgendwann bin ich dann völlig durchgeschwitzt und schreie auch nur noch, weil ich so gefrustet bin. Mir ist es peinlich, dass ich IMMER mindestens 10 - 15 Minuten zu spät dran bin, auch wenn ich lange vorgearbeitet habe. Auch ohne Streß und Hektik scheint Peanut allergisch darauf zu reagieren, wenn ich eine zeitliche Absprache getroffen habe, und mir kommt es so vor, als ob sie mich boykottieren wollte. Da muss erst die Hose fünf Mal neu angezogen werden, bis sie sich entscheiden kann. Dann muss auf einmal Spielzeug mit (das dann aber im Auto bleiben soll). Oder sie schreit, dass sie die Mütze nicht anziehen will und direkt vor der Tür schreit sie, weil sie sie dringend auf dem Kopf benötigt.
 
Und Little Pea? Die kriegt einen Wutanfall, weil sie lieber die andere Jacke anziehen will (es ist immer die andere), macht kurz vor dem Rausgehen die Windel voll und dann muss sie dringend noch mal was trinken. Zwanzig Minuten lang.
 

 

Wie ist das eigentlich mit dem Zeitverständnis?

Mich hat das mal interessiert, vor allem weil wir auch ein Kinderbuch haben, in dem es um Zeit geht und ich auch gefühlt schon seit Jahren erkläre, was ein Termin ist und was "zu spät kommen" bedeutet. Hilft alles nix. Richtig erschrocken hat mich dann, zu lesen, dass sich das Zeitgefühl erst zwischen dem 7. und 10. Lebensjahr entwickelt. Klar, Zeit ist etwas ganz Subjektives und Kinder leben in der Gegenwart, können völlig im Moment aufgehen. Aber dass es so völlig unverständlich ist mit der Zeit, das öffnet mir natürlich die Augen. 
 
Für Peanut muss es total beängstigend sein, wenn Mama aus (für sie) völlig irrationalen Gründen schlecht gelaunt ist und sie drängelt. Wenn sie nicht wie sonst die Zähne geputzt bekommt, wenn sie so weit ist, sondern Mama mit ihr schimpft, weil es doch heute mal der Papa machen soll. Außerdem ist sie ein Kind, das viel Struktur und Berechenbarkeit braucht - passiert etwas Unvorhergesehenes, reagiert sie immer mit Angst. Mit Chaos kann sie nicht so viel anfangen. Und wenn ich selbst unter Stress stehe, dann habe ich natürlich keinen Nerv, ihr die Abfolgen in aller Ruhe zu erklären. Oder mich an die normalen Rituale zu halten. 
 
Ich werde jedenfalls versuchen, mit das bewusster zu machen und noch etwas besser zu planen. Mehr Vorlaufzeit, mehr Erklären, mehr Ruhe bewahren. Denn im Endeffekt bringt es auch wenig, wenn alle gehetzt und gestreßt ankommen und dann keinen Spaß mehr haben. (Ausnahme sind natürlich Arzttermine.) Meistens sage ich meinen Freunden auch, dass ich eine Uhrzeit anpeile und sie direkt mal zwanzig Minuten später kommen sollen, dann treffen wir oft gleichzeitig ein. 
 
 
Wie ist das denn bei euch? Kommt euch das bekannt vor? Habt ihr noch andere Ideen und Strategien?
 
Love & Peace,
eure Frida
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