Frida ist hauptsächlich Mama von Peanut (*2012) und Little Pea (*2015) und versucht täglich neu, ihren Humor im Chaos zu behalten. Sie ist außerdem Veganerin, steht auf Tattoos und veranstaltet gerne Kinderpartys mit "Mama - Musik".

„Ich wollte nur, dass du noch weißt..." von Emily Trunko - Vorstellung + Verlosung / Anzeige

„Ich wollte nur, dass du noch weißt..." von Emily Trunko - Vorstellung + Verlosung / Anzeige
Werbliche Kooperation mit dem Loewe Verlag. Dieser Artikel enthält dennoch meine persönliche Meinung. 
Wie viele Menschen gibt es, die anderen gern noch etwas mitteilen möchten, sich aber nicht getraut haben? Oder wo es aus anderen Gründen nicht ging? Emily Trunko ist eine junge Frau, die all diese ungeschickten Briefe auf einem Blog gesammelt hat. Das Interesse war so gewaltig, dass nun ein sehr berührendes Buch daraus entstanden ist. Ich stelle es euch vor und am Ende verlose ich auch ein Exemplar.
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Kindergartenfrei - Hast du keine Angst vor der Schule? // Kinder stark machen

Kindergartenfrei - Hast du keine Angst vor der Schule? // Kinder stark machen
Nachdem wir uns nach einer langen Phase dazu entschieden haben, die Eingewöhnung im Kindergarten abzubrechen, ist meine Tochter Peanut nun schon ein paar Monate "kindergartenfrei". Ich muss sagen, es klappt wirklich sehr gut (oder sollte ich sagen, normal anstrengend) und sie entwickelt sich altersentsprechend. Aber die Frage nach der Schule, die wird mir nicht nur oft gestellt, ich denke auch selbst darüber nach...

 
 
 
 

 

Wie bereitet der Kindergarten auf die Schule vor?

Zunächst einmal muss man ja auch ganz kritisch sagen, dass es große Qualitätsunterschiede gibt zwischen den verschiedenen Einrichtungen. Frühförderung ist relativ, und so hört man sehr häufig, dass kaum gebastelt und gemalt wird, die Kinder sich eher selbst überlassen werden und nicht viel von den Erziehern mitnehmen. Was aber alle Einrichtungen machen: im letzten Jahr wird mehr oder weniger auf die Schule direkt vorbereitet. Da gibt es ein Mal die Woche Kleingruppenarbeiten, um schon mal auf den Unterricht vorzubereiten. Kurz vor Ende der Kindergartenzeit wird auch öfters die Grundschule besucht, um Berührungsängste zu nehmen. Das ist natürlich auch eine tolle Sache. Und generell bereiten natürlich andere Kinder darauf vor, dass das Kind in Gruppen klar kommt und, so ein beliebtes Argument, sich durchsetzen lernt. 
 

 

Wie ist es für ein Kind, in die Schule zu  kommen?

Ich habe noch kein Schulkind, deshalb ist dieser Teil etwas hypothetisch. Aber ich selbst war sowohl im Kindergarten als auch in der Regelschule und versuche, mich da hinein zu versetzen. Zunächst einmal ist es eine sehr große Umstellung, dass es dort sehr strukturiert ist. Es gibt mehr Regeln, Kinder müssen in der Lage sein, sich zu konzentrieren, die Anweisungen der Lehrer zu befolgen, und es gehört auch eine gewisse geistige Reife dazu, die Inhalte, die vermittelt werden, auch zu begreifen. Diese Umstellung gibt es für alle Kinder, denn auch der Kindergarten ist ja nicht mit Schule zu vergleichen. Ähnlich ist die Fremdbestimmung durch die Regeln der Einrichtung und "fremde" Erwachsene sowie die Anpassungsleistung an die Peergroup (andere Kinder). 
 
 

Wie bereiten kindergartenfreie Eltern ihre Kinder auf die Schule vor?

Die meisten Eltern überlegen sich sehr genau, wie sie den Alltag ihrer Kinder gestalten und entscheiden sich ganz bewusst dafür. Niemand, der kindergartenfrei lebt, (zumindest  habe ich keinen "kennengelernt") sind die Kinder und deren Entwicklung total egal. Man versucht zum einen, Kontakte zu anderen zu knüpfen und regelmäßig anzubieten und die meisten gehen auch in verschiedene Kurse. Oft sind die Kinder da auch mal alleine. Außerdem beschäftigen sich kindergartenfreie Eltern sehr viel mit ihren Kindern und deren Interessen - die Kinder werden dort "gefördert", wohin ihre individuelle Neugier fällt. 
 
Der Unterschied zum Kindergarten ist also, dass die Kinder die Möglichkeit haben, ihre Entwicklung freier zu gestalten, immer auf ihre Bindungsperson zurückgreifen können und die Kontakte zu anderen sind nicht wahllos und zufällig, sondern werden ein Stück weit bewusster gestaltet. Die Kinder sind oft empathischer und sozialer, da sie nicht "ums Überleben in der Gruppe kämpfen" müssen.

 

Jetzt wird es persönlich - meine Meinung zu Kindergartenfrei in die Schule 

Man könnte jetzt kritisch sagen, dass das in der Schule aber kein Vorteil ist - ich finde aber, dass gerade kleine Kinder noch ihr Selbstbewusstsein aufbauen müssen, und mir ist da wichtig, dass sie noch ein Stück weit behütet werden, um das zu entwickeln. Kinderentwicklung hat immer auch etwas mit geistiger und körperlicher Reife zu tun - und die ist gerade in den ersten Lebensjahren sehr unterschiedlich. Kein Kind entwickelt sich perfekt nach Lehrbuch. Manche Kinder sind sensibler als andere und benötigen dann ein langsameres Heranführen an die Gesellschaft. 
 
Um das mal an uns zu verdeutlichen: Peanut hat mal mehr mal weniger soziale Ängste. Das Kinderturnen war deshalb für sie gerade im zweiten Lebensjahr die Hölle für sie - sehr laut, sehr viele wilde Kinder, die sie umgeschubst  haben. Wollte ein Kind auch auf dasselbe Gerät wie sie, sprang sie schreiend auf meinen Arm. Ich habe sie immer wieder Mama tanken lassen, auch wenn mich andere dafür belächelt haben. Und irgendwann konnte sie sich dann besser lösen und auch Spaß zu haben.
 
Was bringt es in einer solchen Situation, das Kind sozusagen ins kalte Wasser zu schmeißen? Ein Kindergarten kann sehr beängstigend sein, vor allem wenn diese vielen Kinder wenig strukturiert werden und die Unsicheren keine Möglichkeit haben, Sicherheit bei einer Bezugsperson zu tanken. Solche Kinder verschließen sich innerlich, schlucken ihre Ängste hinunter, lernen, dass sie falsch sind, wie sie sind. Ich habe auch schon in Kindergärten gearbeitet und es gibt Kinder, die fühlen sich ein Jahr lang nicht wohl oder sogar bis zum Ende ihrer Kindergartenzeit. Kinder, die sich irgendwie durchwursteln, aber keinen Spaß und wenig Mehrwert haben. Oder Kinder, die monatelang weinen. Von denen die Erzieher nur noch genervt sind.
 
Wenn solche sensiblen Kinder alleine in einer großen Gruppe klar kommen müssen, finde ich persönlich das zu hart. Wenn sie zum Beispiel im Garten von anderen geschubst und gehauen werden, sich nicht wehren können und niemand greift ein und moderiert den Konflikt. Die gängige Meinung ist ja: so sind Kinder, sie müssen das lernen. Das rauhe Sozialverhalten adaptieren. Kindheit ist schließlich Krieg und Gesellschaft sowieso. (Sehr überspitzt gesagt.) Das sehe ich anders.
 
Ein selbstbewusstes Kind, ein Kind, das gelernt hat, dass seine Bedürfnisse geachtet werden, dass es etwas wert ist, das wird sich verteidigen und zurecht kommen. Und abgesehen davon kann man an der Stelle mal darauf hinweisen, dass darwinistisches Sozialverhalten nicht zu einer besseren, empathischen Gesellschaft führt und deshalb nicht zwangsläufig wünschenswert ist. Ich wünsche mir, dass alle Kinder sich geliebt und respektiert fühlen, dass sie Empathie für andere entwickeln und respektvoll mit Mitmenschen umgehen. Und deshalb muss ich das meinen Kindern vorleben und sie auch so behandeln.
 
 

Nachtrag: wie mache ich Kinder stark

Schon in der Bindungsforschung wird gesagt, dass eine gute Bindung und ein liebevoller Umgang dazu führen, dass Kinder sich selbst schätzen und lieben lernen und somit selbstbewusster werden. Die beste Prävention, wie man Kinder vor sexuellem Mißbrauch schützt, ist es, seine Kinder zu selbstbewussten Menschen zu erziehen, die lernen, dass ihre Meinung wichtig ist und sie selbst über ihre Grenzen und auch über die ihres Körpers bestimmen dürfen. Aber eben nicht nur die Grenzen ihres Körpers - denn jedes "Nein" zählt. Kinder sollen nicht gebrochen werden, denn mit jedem seelischen und körperlichen Bruch lernen sie, dass sie nichts wert sind, dass ihre Meinung nicht zählt.
 
Im Umkehrschluss heißt das, dass es Kinder nicht stark macht, wenn man sie nicht beschützt. Es macht Kinder stark, wenn man sie liebt, ihnen vermittelt, dass ihre Stimme zählt. Wenn sie ihre Grenzen selbst (mit)bestimmen dürfen. Auch die Grenze, welcher Entwicklungsschritt jetzt für sie angemessen ist. Und deshalb habe ich keine Angst vor der Schule, sondern vertraue meinem Kind, dass es das hinbekommen wird, wenn die Vorraussetzungen stimmen. Deshalb ist es natürlich umso wichtiger, die passende Schule zu finden. So sehe ich das.
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Ein Hoch auf die Satire. Wir feiern die neue Mitautorin Anne Berge

Ein Hoch auf die Satire. Wir feiern die neue Mitautorin Anne Berge
Jetzt hat sie schon so viele geile Artikel geschrieben und sich noch nicht vorgestellt. Geht ja gar nicht. Deshalb habe ich Anne ganz freundlich das Interview vorgelegt und tadaaa, hier ist es. Was euch mit ihr erwartet und wer hinter den fiesen Witzen steckt, erfahrt ihr in diesem Interview. Und von mir noch mal ein herzliches Willkommen an dich, Anne! Ich bin dein Fan!
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Rock it baby! Meine Top 10 Rockmucke für Kinder

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Vielleicht habt ihr es am Rande schon mal mitbekommen, aber mir geht es richtig auf den Keks, wenn die Kindermusik überhand nimmt. Hier und da ein Tralala ist ja unausweichlich, aber wenn es den ganzen Tag dieselben Ohrwürmer schallt, kriege ich als Metal und Gothic Hörerin echt eins zu viel. Zum Glück lassen sich meine Mädels mittlerweile auch auf "Mama - Musik" ein, und deshalb teile ich heute mit euch meine / unsere Top 10 der rockigen Richtung.
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Mama ist traurig. Wenn das Haustier stirbt

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Momentan bin ich ziemlich niedergeschlagen - mein Kater, der mich 11 Jahre lang begleitet hat, ist innerhalb weniger Wochen dahin gesiecht und der Tierarzt konnte die ganze Zeit nicht genau sagen, was los ist. Letztlich musste ich ihn einschläfern lassen, weil er sonst erstickt wäre. Vermutlich also Lungenkrebs. Und jetzt weiß ich nicht, wohin mit meinen Gefühlen...
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