Frida ist hauptsächlich Mama von Peanut (*2012) und Little Pea (*2015) und versucht täglich neu, ihren Humor im Chaos zu behalten. Sie ist außerdem Veganerin, steht auf Tattoos und veranstaltet gerne Kinderpartys mit "Mama - Musik".

Macht euch keine Sorgen... das ist nämlich MEIN Kind!

Macht euch keine Sorgen... das ist nämlich MEIN Kind!
Manchmal ist es echt zum ausflippen. Es gibt so viele Menschen, die meinen, sich einmischen zu können in die Kindererziehung. Und das reicht von der Familie über Freunde, Bekannte bis hin zu völlig Fremden. Jeder, der selbst Kinder hat, darf mit ungebetenen Ratschlägen kämpfen. Und bei uns, so zumindest mein subjektives Empfinden, mischen sich ganz besonders viele Menschen ein. Warum? Weil wir scheinbar zu viel anders machen als die Mehrheit...
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Silvester - Meine guten Vorsätze für 2017: gesünderer Lifestyle

Silvester - Meine guten Vorsätze für 2017: gesünderer Lifestyle
Da kommt es wieder, dieses Silvester - und ich stelle mir heute die Frage, ob und was ich mir vornehmen soll. Denn so wenig ich die meisten Klischees mag, so sehr nutze ich Silvester schon immer, um mir Dinge vorzunehmen. Ja, ehrlich. Ob das so klappt? Naja, vielleicht nicht immer 100%ig, aber doch, ich fasse meine Vorsätze mit großem Ernst und bin dann sehr motiviert. Warum man eben manchmal einen kleinen Anschubser braucht und was ich mir dieses Jahr vornehme, erzähle ich euch in diesem Beitrag.
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Vom Weg der Mutter - Liebe, von Selbstzweifeln und Glücksmomenten

Vom Weg der Mutter - Liebe, von Selbstzweifeln und Glücksmomenten
Manchmal ist es  nicht so einfach, diese unbändige, absolut hundertprozentige Liebe zum Kind zu fühlen. Da können einem eigene Probleme im Weg stehen, Unzufriedenheiten, die Autonomiephase kommt auch schnell in diese unglaublich enge Bindung und versucht, sie zu dehnen (was ja auch ihr Job ist) - und dann, so zumindest bei mir, zweifelt man schnell daran, eine gute Mutter zu sein...

 
 
 
 

 

Ein Baby zu lieben ist einfacher

Babys sind so hilflos - man kann ihnen einfach nicht böse sein. Sie halten einen die ganze Nacht wach, kotzen einen voll, immer und immer wieder, sie schreien stundenlang, wollen nur getragen werden, ständig am Busen hängen, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Und dennoch kann man ihnen auch nach dem härtesten Tag noch ins Gesicht lächeln und das letzte bisschen Kraft aus sich heraus pressen. Das hat Mutter Natur ganz schlau eingerichtet. Und ganz ehrlich, ich dachte als Babymama auch, ich sei eine gute Mama. Warum? Weil ich mich ohne Ende aufgeopfert habe, weil ich es immer wieder geschafft habe, über meine Grenzen zu gehen und das, was ich für das Beste hielt, zu machen.
 
 

Und dann wird dieses Baby zum Kleinkind. Die Bewährungsprobe

Ich weiß nicht  genau, wann für mich dieser Übertritt statt gefunden hat. Vermutlich nicht so fassbar, eher schleichend. Ich erwartete immer mehr von meiner Tochter - ist ja klar, sie wurde älter, selbstständiger, konnte immer mehr. Dieser Prozess erschien mir natürlich und gut; denn auch ich grenzte mich mehr ab. Ich ließ sie immer mehr aus dem Nest heraus. Aber der Nachteil: ich wurde auch wütender. Ich erwartete mehr von ihr, als sie geben wollte oder konnte, und dann hörte ich mich schon schimpfen. Auf einmal war ich nicht mehr diese unglaublich coole und liebevolle Mutter, die alles schafft und alles aushält, sondern eine, die dünne Nerven hat und auch mal ihr Kind anschreit. Die sich hinterher fragte, wieso sie es nicht einfach mal schafft, sich zu beherrschen.
 
Ich will nicht sagen, dass das nicht sein darf. Es ist etwas Menschliches, nicht perfekt zu sein. Müde zu sein. Eigene Grenzen zu haben. Ich hatte sie notgedrungen so lange ignoriert, um für mein Baby da zu sein, dass ich meine eigenen Ressourcen aufgebraucht hatte. Jahrelang nicht richtig zu schlafen kann echt mürbe machen. Vor allem, wenn dann noch andere Umstände dazu kommen. Ein Job, der einen unglücklich macht. Streß mit dem Partner, der Familie. Dinge, die man nicht brauchen kann, aber die es gratis dazu gibt. 
 
Bei uns kam dann noch das zweite Kind dazu. Eine Schwangerschaft, die mich ziemlich fertig gemacht hat - nicht, weil sie so kompliziert war, aber weil ich niemals eine Pause hatte, ständig Schmerzen, nicht laufen konnte und ein agiles, ewig waches Kleinkind betreuen musste. Ein Kind, das spürte, dass alles schwierig ist und das dann umso mehr klammert. Und das dann erst recht durch den Wind war, als die kleine Schwester dann auf die Welt kam. Irgendwie hat das alles dazu geführt, dass ich mich ihr oft nicht so nahe gefühlt habe, wie es sonst der Fall gewesen wäre. Auch jetzt bin ich manchmal neidisch auf die Ein - Kind - Mamas, die so entspannt wirken, die sich voll auf ein Kind konzentrieren können, sich nicht ständig zerreißen müssen und es nie einem Kind recht machen können.
 

 

Glücksmomente - seltener, aber umso tiefer greifend

Ich bin ein Mensch, der dazu neigt, sich selbst schlecht zu machen, schlecht zu fühlen. Wenn ich nicht perfekt bin, bin ich nicht gut genug. Aber dieses Kinder - Chaos führt dazu, dass ich lerne, mit dem Unperfekten zu leben, auch mal Gnade mit mir selbst zu haben, freundlich auf mich zu schauen. Ich versuche, mich nicht mehr so oft damit zu knechten, irgendwelchen Idealen hinterher zu rennen, sondern das Beste aus dem Moment zu machen - und wenn der Moment total scheiße ist, dann diesen abzuhaken und weiter zu machen. 
 
Und dann kommen sie, die Glücksmomente, oft unverhofft, aber umso schöner und ergreifender. Meist auch an diesen beschissenen Tagen, an denen ich mich selbst nicht leiden kann, werde ich hinweg gefegt von der unbändigen Liebe meiner Kinder. Gerade meine Große, die manchmal so weit weg ist von mir, die sich dann an mich kuschelt, meine Nähe so sehr genießt, dass ich nicht anders kann, als nur noch im Moment zu sein und diese wahnsinnige Liebe zu fühlen, die ich schon für sie empfand, als sie dieses winzige Wesen in meinem Bauch war. Wieder die zarten Gesichtszüge des Babys in ihrem Kindergesicht zu entdecken, dieselben Augen - und alles Fremde verfliegt. Wir sind wieder ganz nah, für diesen einen Moment. 
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Was gehört in die Wickeltasche für's Kleinkind? / Anzeige

Was gehört in die Wickeltasche für's Kleinkind? / Anzeige
Werbliche Kooperation mit LILLYDOO. Dieser Artikel enthält dennoch meine persönliche Meinung. 
Ich liebe ja die Beiträge, in denen andere Mamas ihre Handtaschen - oder Wickeltaschen - Inhalte zeigen. Heute zeige ich euch mal, was ich in meiner Wickeltasche (meistens auch Wickelrucksack) habe und was da meiner Meinung nach unbedingt reingehört. Am Ende des Beitrags verrate ich euch auch noch, wie ihr einen Rabatt für ein LILLYDOO Windelabo bekommen könnt.
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Von fehlender Weihnachtsstimmung und einem entspannten Heiligabend mit Kindern

Von fehlender Weihnachtsstimmung und einem entspannten Heiligabend mit Kindern
Dieses Jahr kam bei mir so gar keine Weihnachtsstimmung auf. Die Welt spielt verrückt, ich habe Schlafstörungen, die Kinder lassen mich einfach nicht zum Weihnachtswichtel mutieren und die Bude könnte auch mal wieder geputzt werden. Von Anlaufschwierigkeiten, Alltagschaos und einem dann doch ganz schönen Weihnachtsfest bei uns.

 
 
 

 

Weihnachtsgefühle (nicht) auf Knopfdruck

Ich war ja nicht allzu weihnachtlich eingestellt, muss ich gestehen. Ich weiß manchmal gar nicht, wie das genau geht. Die Bude war einigermaßen schön dekoriert, Rolf Zuckowsky düdelte seit Wochen die Ohrwürmer aus der Weihnachtshölle (nie wieder werde ich nachts aufwachen, ohne dass die Ohrwürmer "Guten Tag, ich bin der Nikolaus" intonieren) und wir hatten auch irgendwann mal Plätzchen gebacken, inklusive am selben Tag wieder gegessen. Das weihnachtlichste Gefühl kommt ja eher dann auf, wenn man Geschenke einpackt und verschickt, oder nette Weihnachtspost erhält. Irgendwie waren mir die Horrornachrichten aus aller Welt zu viel, und ich lag nachts wach, grübelte über die kleinen und großen Probleme dieser Welt. Nicht zu vergessen, mit Rolf Zuckowsky im Ohr. Ich hoffe sehr für Herrn Zuckowsky, dass wir uns niemals begegnen, denn ich weiß nicht, ob ich ihm eine scheuern würde. Diese Musik ist echt Teufelszeug.
 
Ja, also diese fehlende Weihnachtsstimmung wurde natürlich noch untermalt von Horroreinkäufen auf den letzten Drücker. Little Pea ist nämlich gerade aus ihrem Angstschub rausgewachsen, der besagte "Du sollst bei deiner Mama klammern, was das Zeug hält". Stattdessen lief sie ständig weg, räumte am andren Ende des Universums Regale aus, stieß Pappaufsteller um, schminkte sich in der Drogerie und warf mir Dinge, die ich nie haben wollte, in den Einkaufswagen. Während Peanut keinerlei Bock auf irgendwas hatte und schonmal die Pubertät trainierte. Inklusive bratzenvoller Einkaufsgänge und Menschen, die sich um jede Tafel Schokolade balgen. So muss das. Das ist eine echte Challenge. Ohne die wäre mir ja echt langweilig, ich fürchte, wenn die Kinder älter sind, kann ich nie wieder mit demselben Adrenalin einkaufen gehen.
 
Tja, und nachdem dann am Tag vor Weihnachten auch nur gebrüllt wurde, weil Peanut keinen Zentimeter von Mamas Seite weichen wollte (inklusive Bettgehzeiten von halb 1), hatte ich natürlich auch keine Geschenke eingepackt. RABÄÄÄäääÄÄÄÄÄHHhhHH! Auch mein Ablenkungsprogramm, das darin besteht, abends Horrorserien zu schauen (je weniger Realität, desto besser kann ich abschalten), macht irgendwie nicht so viel her, wenn man ständig über die Schulter linsen und dann auf Pause klicken muss, weil das Kind reingeschlichen kommt. Stöhn. Uncool. Ja, so kann man auch seine Abende verbringen.
 

 

Heiligabend - alles soll "perfekt" sein?!

Und der Weihnachtsmorgen. Bude unaufgeräumt, Waschbecken in der Küche verstopft, Geschenke nicht eingepackt. Zum Glück keine Verabredungen getroffen. Die ganze Zeit hatte ich schlechte Laune, weil ich mir vorgenommen hatte, es allen schön zu machen. Wenigstens eine gewisse Grundordnung reinbringen. Schnell noch irgendwas weihnachtliches Backen. Ich packte dann die Geschenke morgens auf den letzten Drücker ein, während der Papa am Wasserrohr fluchte - und dann beschloss ich, dass wir einfach alles so unaufgeräumt lassen, wie es ist.
 
Dieses Jahr hatte ich mal keine Lust auf Streß und Geschrei, denn jedes Mal putzen wird mit einer massiven Klammer- und Langeweilegebrüllorgie der Kinder bezahlt. Wir sind dann erstmal direkt in den Wald, haben mittags Kekse gefressen und haben nach dem Mittagsschläfchen von Little Pea eine wilde Tanzparty veranstaltet. Auf unserem Familienbett. Mit meinen Lieblingsbands. (Eat this, Rolf.) Ging auch, ging sogar sehr gut. Und die Stimmung kam, als wir die Lichter ausmachten und alles mit Kerzen beleuchteten. Mal ein ganz anderes Weihnachten, ganz nach meinem Geschmack. Ich glaube, das machen wir nächstes Jahr wieder so.
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