Frida ist hauptsächlich Mama von Peanut (*2012) und Little Pea (*2015) und versucht täglich neu, ihren Humor im Chaos zu behalten. Sie ist außerdem Veganerin, steht auf Tattoos und veranstaltet gerne Kinderpartys mit "Mama - Musik".

Bilderstrecke: ein sonniger Winter - Vormittag auf dem Naturspielplatz

Bilderstrecke: ein sonniger Winter - Vormittag auf dem Naturspielplatz
Ach was fällt mir im Winter oft die Decke auf den Kopf. Ich bin ein Draußen - Mensch und muss öfters in die Natur, vor allem mit Kindern macht mir das ganz  besonders Spaß. Als dann endlich mal so richtig die Sonne geschienen hat, habe ich die Kamera mitgenommen und bin mit den Mädchen auf den Naturspielplatz gefahren. Da gab es wie immer viel zu entdecken... 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Happy Birthday to us! 2KindChaos wird 2 Jahre alt

Happy Birthday to us! 2KindChaos wird 2 Jahre alt
Boah Leute, ich kann es kaum glauben! Mein Baby, beziehungsweise unser Clanbaby, wird 2 Jahre alt! Echt schon 2? Schnief! Der erste Beitrag hier ging am 3.1.15 online. Ich erzähle euch, wie damals alles angefangen hat, und dann wird es noch etwas sentimental - mit den Statements der ebenso sentimentalen Mitautoren und meinem Fazit zu Entwicklung und persönlichen Erkenntnissen. Und natürlich einem dicken Dankeschön an euch Leser!
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Macht euch keine Sorgen... das ist nämlich MEIN Kind!

Macht euch keine Sorgen... das ist nämlich MEIN Kind!
Manchmal ist es echt zum ausflippen. Es gibt so viele Menschen, die meinen, sich einmischen zu können in die Kindererziehung. Und das reicht von der Familie über Freunde, Bekannte bis hin zu völlig Fremden. Jeder, der selbst Kinder hat, darf mit ungebetenen Ratschlägen kämpfen. Und bei uns, so zumindest mein subjektives Empfinden, mischen sich ganz besonders viele Menschen ein. Warum? Weil wir scheinbar zu viel anders machen als die Mehrheit...
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Silvester - Meine guten Vorsätze für 2017: gesünderer Lifestyle

Silvester - Meine guten Vorsätze für 2017: gesünderer Lifestyle
Da kommt es wieder, dieses Silvester - und ich stelle mir heute die Frage, ob und was ich mir vornehmen soll. Denn so wenig ich die meisten Klischees mag, so sehr nutze ich Silvester schon immer, um mir Dinge vorzunehmen. Ja, ehrlich. Ob das so klappt? Naja, vielleicht nicht immer 100%ig, aber doch, ich fasse meine Vorsätze mit großem Ernst und bin dann sehr motiviert. Warum man eben manchmal einen kleinen Anschubser braucht und was ich mir dieses Jahr vornehme, erzähle ich euch in diesem Beitrag.
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Vom Weg der Mutter - Liebe, von Selbstzweifeln und Glücksmomenten

Vom Weg der Mutter - Liebe, von Selbstzweifeln und Glücksmomenten
Manchmal ist es  nicht so einfach, diese unbändige, absolut hundertprozentige Liebe zum Kind zu fühlen. Da können einem eigene Probleme im Weg stehen, Unzufriedenheiten, die Autonomiephase kommt auch schnell in diese unglaublich enge Bindung und versucht, sie zu dehnen (was ja auch ihr Job ist) - und dann, so zumindest bei mir, zweifelt man schnell daran, eine gute Mutter zu sein...

 
 
 
 

 

Ein Baby zu lieben ist einfacher

Babys sind so hilflos - man kann ihnen einfach nicht böse sein. Sie halten einen die ganze Nacht wach, kotzen einen voll, immer und immer wieder, sie schreien stundenlang, wollen nur getragen werden, ständig am Busen hängen, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Und dennoch kann man ihnen auch nach dem härtesten Tag noch ins Gesicht lächeln und das letzte bisschen Kraft aus sich heraus pressen. Das hat Mutter Natur ganz schlau eingerichtet. Und ganz ehrlich, ich dachte als Babymama auch, ich sei eine gute Mama. Warum? Weil ich mich ohne Ende aufgeopfert habe, weil ich es immer wieder geschafft habe, über meine Grenzen zu gehen und das, was ich für das Beste hielt, zu machen.
 
 

Und dann wird dieses Baby zum Kleinkind. Die Bewährungsprobe

Ich weiß nicht  genau, wann für mich dieser Übertritt statt gefunden hat. Vermutlich nicht so fassbar, eher schleichend. Ich erwartete immer mehr von meiner Tochter - ist ja klar, sie wurde älter, selbstständiger, konnte immer mehr. Dieser Prozess erschien mir natürlich und gut; denn auch ich grenzte mich mehr ab. Ich ließ sie immer mehr aus dem Nest heraus. Aber der Nachteil: ich wurde auch wütender. Ich erwartete mehr von ihr, als sie geben wollte oder konnte, und dann hörte ich mich schon schimpfen. Auf einmal war ich nicht mehr diese unglaublich coole und liebevolle Mutter, die alles schafft und alles aushält, sondern eine, die dünne Nerven hat und auch mal ihr Kind anschreit. Die sich hinterher fragte, wieso sie es nicht einfach mal schafft, sich zu beherrschen.
 
Ich will nicht sagen, dass das nicht sein darf. Es ist etwas Menschliches, nicht perfekt zu sein. Müde zu sein. Eigene Grenzen zu haben. Ich hatte sie notgedrungen so lange ignoriert, um für mein Baby da zu sein, dass ich meine eigenen Ressourcen aufgebraucht hatte. Jahrelang nicht richtig zu schlafen kann echt mürbe machen. Vor allem, wenn dann noch andere Umstände dazu kommen. Ein Job, der einen unglücklich macht. Streß mit dem Partner, der Familie. Dinge, die man nicht brauchen kann, aber die es gratis dazu gibt. 
 
Bei uns kam dann noch das zweite Kind dazu. Eine Schwangerschaft, die mich ziemlich fertig gemacht hat - nicht, weil sie so kompliziert war, aber weil ich niemals eine Pause hatte, ständig Schmerzen, nicht laufen konnte und ein agiles, ewig waches Kleinkind betreuen musste. Ein Kind, das spürte, dass alles schwierig ist und das dann umso mehr klammert. Und das dann erst recht durch den Wind war, als die kleine Schwester dann auf die Welt kam. Irgendwie hat das alles dazu geführt, dass ich mich ihr oft nicht so nahe gefühlt habe, wie es sonst der Fall gewesen wäre. Auch jetzt bin ich manchmal neidisch auf die Ein - Kind - Mamas, die so entspannt wirken, die sich voll auf ein Kind konzentrieren können, sich nicht ständig zerreißen müssen und es nie einem Kind recht machen können.
 

 

Glücksmomente - seltener, aber umso tiefer greifend

Ich bin ein Mensch, der dazu neigt, sich selbst schlecht zu machen, schlecht zu fühlen. Wenn ich nicht perfekt bin, bin ich nicht gut genug. Aber dieses Kinder - Chaos führt dazu, dass ich lerne, mit dem Unperfekten zu leben, auch mal Gnade mit mir selbst zu haben, freundlich auf mich zu schauen. Ich versuche, mich nicht mehr so oft damit zu knechten, irgendwelchen Idealen hinterher zu rennen, sondern das Beste aus dem Moment zu machen - und wenn der Moment total scheiße ist, dann diesen abzuhaken und weiter zu machen. 
 
Und dann kommen sie, die Glücksmomente, oft unverhofft, aber umso schöner und ergreifender. Meist auch an diesen beschissenen Tagen, an denen ich mich selbst nicht leiden kann, werde ich hinweg gefegt von der unbändigen Liebe meiner Kinder. Gerade meine Große, die manchmal so weit weg ist von mir, die sich dann an mich kuschelt, meine Nähe so sehr genießt, dass ich nicht anders kann, als nur noch im Moment zu sein und diese wahnsinnige Liebe zu fühlen, die ich schon für sie empfand, als sie dieses winzige Wesen in meinem Bauch war. Wieder die zarten Gesichtszüge des Babys in ihrem Kindergesicht zu entdecken, dieselben Augen - und alles Fremde verfliegt. Wir sind wieder ganz nah, für diesen einen Moment. 
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