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Mit (High Need?) Kind in der KiTa arbeiten

Mit (High Need?) Kind in der KiTa arbeiten
Ich bin Franziska 28 Jahre alt und Mutter von zwei Söhnen. Der Große ist 2010 geboren und war ein super "Anfängerkind". Bis heute ist er sehr kuschelig und sensibel aber ein High Need war er nie. Weil er so sensibel und sich schnell verschreckt in sein Schneckenhaus verkriecht, wollte ich ihn nicht auf eine Regelschule schicken und nun geht er auf eine Waldorfschule. Wir sind über glücklich mit unserer Entscheidung.
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Brief an mein Sternenkind Amelie

Brief an mein Sternenkind Amelie
Unsere Gastautorin war jung, verliebt, glücklich und schwanger. Dann kam eine Nacht, die ihr alles nahm. In ihrem anonymen Blogbeitrag schreibt sie sich die traumatischen Erlebnisse erstmals von der Seele. Sie schreibt einen Brief an ihre Tochter, die sie nie kennenlernen durfte und die in diesen Tagen 9 Jahre alt geworden wäre.
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Eva erzählt von ihrem Schreibaby, das zum empathischen Kleinkind wurde

Eva erzählt von ihrem Schreibaby, das zum empathischen Kleinkind wurde
Ich bin Eva, 33 Jahre alt und Erzieherin von Beruf. Ich lebe mit meinem Schatz und unserem Schnüpperle (Kindername wird hier nicht verraten) in Rheinland-Pfalz, Nähe Mannheim. Unser Sohn wurde im Frühling 2013 geboren und ist jetzt gute 3,5 Jahre alt. Außerdem wohnt bei uns noch eine Katze. Seit unser Sohn 1 war, arbeite ich wieder in meinem Beruf, von nix kommt eben leider nix. Wir gehen gerne gut essen und verreisen unglaublich gerne. Allerdings sind mein Schatz und ich keine Freunde des ständigen Kind - Abschiebens. Wenn wir dann mal frei haben, dann möchten wir unsere Zeit als Familie verbringen, das ist für uns absoluter Luxus. Bei mir wurde vor einigen Jahren Epilepsie diagnostiziert, aber dazu könnt Ihr hier mehr lesen.
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Katharina erzählt von zwei High Need Kindern und vielen blöden Ratschlägen von außen

Katharina erzählt von zwei High Need Kindern und vielen blöden Ratschlägen von außen
Hallo ihr Lieben. Ein paar Worte zu mir und meiner Familie. Ich bin Katharina (33 Jahre) und habe 2 Kinder Tom (11 Jahre) alt und Elise (2 Jahre) alt. Wenn mich jemand fragt, wie es uns geht, dann sage ich immer: es gibt anstrengende Tage und Tage an welchen ich mich morgens halb 7 am liebsten mit Kopfhörern wieder ins Bett legen könnte… (natürlich nicht in mein eigenes, denn ich schlafe mit Elise in ihrem Kinderzimmer im Floorbed, damit überhaupt alle irgendwie zum schlafen  kommen :D).

 
 
 

 

Meinen großen  Sohn Tom bekam ich mit 21

...und ich dachte damals bei mir, das mach ich schon… ich bin so entspannt usw. … die Schwangerschaft verlief eigentlich traumhaft (hätten mir die Ärzte nicht so eine scheiß Angst gemacht, weil irgendwelche blöden Werte nicht in Ordnung waren… alles umsonst :/ Ich hatte ein Blitzgeburt; von der ersten Wehe bis zur Geburt vergingen keine 3 Stunden, das war natürlich für alle sehr anstrengend. Er wurde geboren und schrie unerlässlich; die unfähigen Hebammen kamen nicht darauf.  mir mein Baby einfach auf die Brust zu legen… nein es war natürlich wichtiger das Baby zu waschen und anzuziehen… Ich war stinksauer… hatte aber damals noch keine Ahnung. also nahm ich es hin!!! Das erste Mal, dass er ruhig war, war an meiner Brust… und so vollzog es sich das gesamte erste Lebensjahr. Als wir nach Hause kamen, war es anfangs entspannter; er schlief zwar nur an der Brust… aber er schlief. Tagsüber wunderte ich mich immer warum er die ganze Zeit wach war.
 
Er schlief am Tag kein 2 Stunden und schon gar nicht am Stück. Er war auch sehr unruhig, wollte keinen Schnuller. Eigentlich war ich da schon total überfordert mit der Situation. Alle meine Freundinnen mit ihren normalen Babys kotzen mich einfach nur an… Ich wusste nicht, was ich falsch machte… er wollte nur getragen werden kuschelte sich aber nie an. Überhaupt war er irgendwie fast immer unzufrieden. Als er ein halbes Jahr alt war, wollte ich zufüttern, aber er aß nichts.  Rückblickend weiß ich, er hat die ganze orale Phase einfach ausgelassen :/ Ich war immer mehr verunsichert, natürlich auch wegen tollen Ratschlägen ringsherum.
 
Er war kein Schreibaby, aber ständig in Bewegung, und fast immer unzufrieden. Ablegen konnte man ihn höchstens 3 min. Das Schöne war, er konnte bis auf Nachts auch von seinem Papa getragen werden. Im Kinderwagen musste ich  ihn hinsetzen, als er 3 Monate war… (ich wusste damals noch nichts von Tragetüchern). Solange der Wagen rollte, war es ok... ansonsten wurde er sofort lautstark unzufrieden. Ich konnte kaum erwarten das er älter wurde… zum Glück fing er früh an. zu kommunizieren und sprach mit 10 Monaten sein ersten Wörter - natürlich war nein das erste Wort. Ich weiß noch, dass fast alle die ihn als Baby sahen... immer sagten: oh der hat aber wache Augen, er ist so aufmerksam... und so war es auch im Vergleich zu den Babys meiner Freundinnen  hatte ich immer das Gefühl, er versteht viel mehr.
 

 

Als er 2 Jahre alt wurde, musste ich wieder arbeiten

... und wir meldeten ihn in der Krippe an. Die Eingewöhnung dauerte Monate, und bis zum Schluss seiner Kitazeit war er immer lieber Mittagskind.  Seine Erzieher gaben sich viel Mühe, aber er weinte viel.  Ansonsten war er ein sehr umgängliches Kind. Er schlief nicht vor 21 Uhr und natürlich konnte er sich lange Zeit nicht länger als 2 min mit irgendwas sinnvoll beschäftigen und niemals allein spielen. Einen richtigen Freund hat er bis heute nicht bzw.  immer mal einen neuen. Als er in die Schule kam (wohin er übrigens nicht wollte), gab es in den ersten 2 Jahren viele Probleme, da er einfach anders denkt. Er verstand nicht, was die da von ihm wollten :D Es  wurde  von allein besser…
 
Aber noch heute mir fast 11 Jahren ist es noch sehr anstrengend, er ist sehr fordernd egoistisch und ein bisschen anders im Kopf ;) für uns ist das soweit ok, aber es gibt definitiv bis heute Unterschiede zu normalen Kindern. Nach dieser anstrengenden Babyzeit war für mich auch klar, dass ich kein zweites bekomme!!!! Dann lernte ich meine große Liebe, meinen heutigen Mann kennen, und er wünschte sich noch ein Baby mit mir… nach einigen Jahren verspürte auch ich den Wunsch…
 
 

So wurde unsere Elise geboren.

Auch bei ihr eine Blitzgeburt, allerdings schrie sie nicht, hatte aber die gleichen wachen Augen… die ersten 4 Wochen dachte ich oh wie schön, auch ich habe ein normales Baby… weitgefehlt… sie hasste den Kinderwagen (mit meinem 7. Sinn ahnte ich sowas bereits und hatte einen günstigen gebrauchten gekauft ;)), sie lebte in der Trage und zwar ausschließlich bei mir; wir schliefen von Anfang an im Familienbett... im Gegensatz zu ihrem Bruder war sie noch zappliger und noch schneller unzufrieden… sie ließ sich natürlich auch nicht ablegen, sie schlief auch nur an der Brust. (Sie würde heute noch stillen, wenn sie dürfte.) Sie hat noch niemals durchgeschlafen und bleibt bis heute nicht über Nacht mal mit dem Papa im Bett… sie ist ein Schatz, aber sehr anstrengend.
 
Ich weiß noch, dass eine Kollegin, die zeitgleich mit mir entbunden hatte, mir tolle Ratschläge gab: „Also wir haben sie ja gleich in ihr Bett gelegt, und wir lassen sie auch mal kurz meckern…“ Dachte die, ich bin blöd?!  zum Glück funktionierte das mit dem Essen ganz gut, aber diese ständige Unruhe und Unzufriedenheit war auch bei ihr und mir bis heute ein Rätsel… Sie ist auch heute noch ein Tragekind. Sitzt zu den Mahlzeiten höchstens 2 Min. im Hochstuhl ;) Ich ertappe mich auch heute noch oft dabei, wie ich wütend werde, weil alle es besser wissen… „Das ist bestimmt nur vererbt, du verwöhnst deine Kinder eben zu sehr… selber schuld… sie ist bestimmt krank, wenn sie mit 2 Jahren noch  nicht  durchschläft.“ Bla bla bla! Ich kann’s nicht mehr hören…
 
Dafür, und jetzt kommt’s, bin ich manchmal (euch kann ichs ja erzählen ;)) sehr selbstzufrieden, wenn ich sehe, wie unglaublich schlau sie  ist... und so eine richtiger kleiner Mensch mit Persönlichkeit... es gibt öfter Situationen auf dem Spielplatz… Sie kann alleine schaukeln, sie läuft Treppen freihändig im Wechselschritt... Sie spricht ganze Sätze mit 5 bis 8 Wörtern… ein deutlicher Unterschied zu ihren gleichaltrigen Freunden und Kindern bei der Tagesmutter… Wenn ich mich hier in Gruppen mit anderen Müttern von Needis austausche, berichten die mir ähnliches. Natürlich sind alle Babys und Kleinkinder mal wütend und bekommen Anfälle, aber mir fällt schon auf, dass bei meinen Kindern die Intensität der entscheidende Unterschied ist. Aber ich denke mir, meine ganzen Mühen und niemals schlafenden Nächten zahlen sich jeden Tag aufs Neue aus… die Unterschiede, die ich bei meinen Kindern  immer wieder gesehen habe...
 
„normales Kind“               meine Kinder                                                                                              
Schläft als Neu-                 als neugeborenes                         
Geborenes                         mit viel Glück 10 bis 13 Std.
20-24 stunden
 
Liegt ruhig                        lagen niemals im Laufstall und waren
Und zufrieden im            selten zufrieden
Laufstall
                                             
Ausgeglichen und           impulsiv,  eigentlich nur Extreme von einer
Kompromissbereit          Minute zur anderen, fester Willen   
 
 
Was  sich bis heute nicht geändert hat… ist das „anders“ sein. Es gibt Tage, da kann ich gut mit umgehen, an anderen Tagen eben nicht… Ich hasse es, mich auch heute noch zu rechtfertigen, weil es eben keine andere Mutter versteht…
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Lotta - Vom Schreibaby zum High Need Kleinkind

Lotta - Vom Schreibaby zum High Need Kleinkind
Meine Tochter Lotta kam an einem warmen, nicht zu heißen Sommernachmittag 2015 in der Geborgenheit eines Geburtshauses zur Welt. In der Nacht war die Fruchtblase geplatzt und da ich noch keine Wehen hatte, vereinbarte unsere sehr entspannte Hebamme mit uns ein Treffen am nächsten Mittag im Geburtshaus. Die Geburt verlief entspannt und ohne jede Hektik und ich hatte das Glück, meine kleine Tochter nach wenigen Stunden in den Armen zu halten. So schön und sorgenfrei wie dieser Tag verlief, stellten wir uns auch das erste Lebensjahr mit diesem wunderbaren kleinen Wesen vor.
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