5 Beauty Hacks bei (diffusem) Haarausfall nach der Geburt

Ich hatte schon darüber geschrieben, wie es mir ging mit meinem richtig fiesen Haarausfall nach der zweiten Geburt. Mir sind monatelang die Haare in dicken Strähnen ausgegangen und ich habe sehr darunter gelitten, verschiedene Problemzonen auf dem Kopf zu haben. Aber ich habe einige Strategien entwickelt, die beim Kaschieren helfen können und die möchte ich in diesem Beitrag mit euch teilen.

 

 

Stylingtipps bei diffusem Haarausfall für mittellange bis lange Haare

 

1. Anderen Scheitel ziehen

Meistens fängt der Haarausfall nach der Geburt ja bei den "Geheimratsecken" an, oder sollte ich sagen, die hat man dann zuerst. Die ersten Wochen reicht es meistens, einen Mittelscheitel zu tragen, bis die Haare beginnen, nachzuwachsen. (Immer dran denken, sobald ein Haar ausfällt, wächst es wieder nach! Omm!) Mit etwas Glück kann man dann wieder Seitenscheitel tragen. Und wer eher im mittleren Bereich Haarausfall hat, kann mit zurückgekämmtem Zopf gut aus dem Haus gehen.

 

2. Fake Pony selber machen

Die Kombination aus lichtem Haar im Frontalbereich und nachwachsenden Babyhaaren ist meistens sehr unschön. Meine Lösung war, zumindest zum Ausgehen, selbst einen Fake Pony zu machen. Dazu werden die (langen) Ponyhaare erst nach vorn gekämmt, dann leicht toupiert (eventuell mit Haarspray oder Trockenshampoo mehr Grip verleihen). Dann die Seite die dann oben liegt leicht auskämmen. Jetzt braucht man ein wenig Geschick; die Haare sollten nach seitlichem Pony aussehen, während man sie unten zusammenzwirbelt und dann seitlich mit einer Bobby Pin feststeckt. Meist rutscht noch eine kleine Strähne heraus, dann noch mal von vorne anfangen. Klingt kompliziert, ist aber mit etwas Übung ganz einfach.

 

3. Durchscheinende Kopfhaut mit passendem Eye Shadow anmalen

Ob das jetzt so gesund für die Kopfhaut ist sei mal dahin gestellt, aber man muss es ja nicht täglich machen. Ich habe braunes Haar, da eignete sich ein rauchbrauner nudefarbener Eye Shadow ganz gut. Ich empfehle an der Stelle mal die Nudefarben - Palette auszuprobieren, ganz genau muss es nicht passen, gerade blonde Haare sind im Ansatz ja auch auffällig dunkler. Damit es gleichmäßig ist, einfach mit den Fingern verreiben und natürlich bei den Haaransätzen aufpassen dass man sich nicht vermalt.

 

4. Haarband, Mütze, Base Cap shoppen gehen

Wenn nichts mehr so wirklich gut aussieht, hilft immer noch eine Mütze. Ich mag gerne die Rockabilly Haarband Version, aber auch Beanies und Base Caps sehen gut aus und man kann mit seitlichen Zöpfen nach "mehr" aussehen.

 

5. Neue Frisur gefällig?

Das war mein letzter Schritt, aber vielleicht ist eurer doch Nummer 4, sucht es euch aus. Nachdem ich deutlich sichtbare Löcher hatte, sowohl im Stirn- Mittel- und Seitenbereich und dann auch noch die Babyhaare büschelig nachwuchsen, musste ich zum Friseur. Vielleicht wäre es auch besser gewesen, Schritt 4 ein paar Monate durchzuziehen - wer an seinen langen Haaren hängt, sollte lieber durchhalten denn auch wenn das immer alle sagen, so schnell wachsen die nicht nach. Pro Monat etwa 1cm ist nicht die Welt. Meine Lösung waren jedenfalls ein gerader Pons (der die Büschel im Zaum hält und die Ecken kaschiert) und halblange, stufige Haare (die davon ablenken dass kaum mehr Volumen da ist). 

 

So und jetzt wünsche ich euch alles Gute beim Kaschieren - und natürlich viel Spaß mit eurem Baby! 

Mein Cousin ist mein Vorbild und transsexuell.
Das erwartet uns beim 1. RheinMain ElternBlogger C...

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