Leserinterview #1 - Elisa auf Wunschkind - Mission

Wer sind eigentlich die Leute, die unseren Blog lesen? Ich bin sau neugierig und habe deshalb eine neue Interview Reihe ins Leben gerufen: 2KindChaos #Leserinterviews! Denn mal ehrlich, was wäre ein Blog ohne Leser? Eben! Und einige haben tatsächlich Bock, meine Fragen zu beantworten und uns allen ihre Geschichte zu erzählen... Den Anfang macht Elisa, ihres Zeichens Pflegemutter und auf Wunschkind - Mission. Danke Elisa für dein sympathisches Interview! 

 

 

1. Hey Elisa, schön dass du mitmachen möchtest! Stelle dich doch kurz vor. Wer bist du, wie lebst du, wo kommst du her, was machst du so?

Ich bin Elisa, frisch 26 geworden und lebe mitten im Ruhrgebiet mit meinem Herzmann, 3 Katzen, 7 Wüstenrennmäusen und einer Hamsterdame. Gebürtig komme ich aber aus dem hohen Norden. Zudem bin ich als Tagesmutter tätig, was nicht nur ein Beruf, sondern eine Berufung für mich ist. Und sonst blogge ich gern und treffe mich mit meiner kleinen Schar an Freunden.

 

2. Wieso liest du 2KindChaos? Was findest du gut, was nicht so?

Ich liebe die Abwechslung, da viele verschiedene Autoren bei 2KindChaos tätig sind. Das macht es für mich als Leserin bisher einmalig und je nachdem worauf ich Lust habe, kann ich stöbern und das lesen, was mich gerade wirklich interessiert. Durch die verschiedenen Autoren sind die Themen sehr breit gefächert, was ich super finde! Auszusetzen habe ich bisher nichts. 

 

3. Bist du selbst Mama / Papa? (...) Wenn nein, was denkst du so über Familien? Inwieweit begegnen sie dir und wie kommst du mit Kindern generell klar? 

Eine richtige Mama bin ich leider noch nicht. Als ich gerade 18 war nahm ich mein Patenkind bei mir auf - als Pflegekind. Ich war nie ganz allein und das, was mich wirklich flashte, war das Drumherum. Nicht die Tatsache, einen Säugling zu versorgen (sie war damals gerade 2 Wochen alt), sondern die Ämtergänge, Behörden. Kurz: Die Bürokratie. Mich hat diese Erfahrung insofern verändert als dass ich noch ein Stückchen schneller erwachsen wurde. Ich lernte, für ein "fremdes" Kind zu sorgen, es zu lieben wie mein eigenes und alle meine Bedürfnisse nach hinten zu stellen. Und das habe ich gern getan! 



Aber natürlich bin ich keine "richtige" Mama, auch wenn die Püppi mich so nennt. Es tut gut sie bei mir zu haben. Wenn sie nicht bei mir ist bin ich eine ganz normale Kinderlose, die viele Familien beneidet, ohne bösartig dabei zu sein und über manche Familien den Kopf schüttelt. Ich bin eine Person, die Kindern hilft, wenn sie von anderen geschubst werden o.ä. Und ich bin eine Person, die Eltern den Kopf wäscht, wenn sie ihre Kinder in der Öffentlichkeit schlagen. Ich kann nicht wegsehen und ich muss handeln. 
Allein meine Berufswahl sagt ja schon aus, dass ich Kinder zu mögen scheine und auch gut mit ihnen auskomme. Ich bin ein impulsiver Mensch, doch in der Nähe von Kindern werde ich ganz ruhig. Ich bin zufrieden, einfach in meinem Element. 

 

Bildrechte: Elisa

 

4. Was klickst du täglich im Internet an? Welche Blogs liest du gern und was denkst du über Blogger im Allgemeinen?

Die üblichen sozialen Netzwerke, auch wenn ich das selbst derzeit sehr einschränke in meinem Privatleben. Zu Bloggen macht mir Spaß und gibt auch einiges preis, aber immer nur so viel wie ich es selbst wirklich möchte. Und sonst klicke ich meine favorisierten Blogs durch. Virtuelle Lesezeichen sei dank! Bei Blogs interessieren mich natürlich am meisten all jene, die mit dem Kinderwunsch zu tun haben. Bei unerfülltem Kinderwunsch ist es wichtig zu sehen, dass man nicht allein ist. Das Gefühl hat man leider oft. Aber ich lese auch unheimlich gerne Familienblogs oder solche, die sich ausschließlich mit Ernährung und Erziehung befassen. 
Blogger müssen alle etwas extrovertiert sein, denke ich. Da ich selbst blogge (wenn auch nur im kleinen Stil und unbekannt), mag ich Blogger im Allgemeinen natürlich. Sie helfen mir, geben Denkanstöße, belehren mich eines besseren und unterhalten mich. 

 

5. Welche aktuellen Themen sind dir total wichtig? Was regt dich richtig auf, positiv oder negativ? Hier kannst du mal ansprechen worauf du Bock hast!

Wenn ich die Frage so lese, fällt mir spontan nur eine Sache ein: Hebammen! 
Ich zitiere mal von Mother Hood e.V.:


"Was sind die Folgen, wenn Hebammen fehlen?

Schwangere sind in der Zeit der Vorsorge mit ihren Fragen und Ängsten allein gelassen bzw. müssen sich auf ihren Gynäkologen/ ihre Gynäkologin verlassen. Doch Hebammen sind die Spezialistinnen für die Schwangerschaft! Mutter und Neugeborenes, aber auch Väter, erhalten in der Zeit des Wochenbettes nicht die nötige Unterstützung. Geburtshilfliche Abteilungen in Krankenhäusern schließen. In den Wehen liegende Schwangere haben lange Anfahrtswege bis zur nächsten Entbindungsstation vor sich. Geburtshäuser schließen, die sicheren Hausgeburten sind nicht mehr möglich. Frauen haben keine Wahl mehr, wo sie ihr Kind zur Welt bringen möchten. In den Krankenhäusern sind Geburten mit Beleghebamme nicht mehr möglich."

Mehr Infos dazu gibt es auf: mother-hood.deNoch viel zu wenige wissen, was da auf sie zukommt, wenn sie ein Kind erwarten oder eines planen. Und niemand sollte sich das gefallen lassen! 


 

Mehr von Elisa

... findet ihr auf ihrem Blog Mission Wunschkind und ihrer Facebook Seite.

 

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