Leserinterview #7 - Christin hat ihre drei Kids während des Studiums bekommen

Wer sind eigentlich die Leute, die unseren Blog lesen? Ich bin sau neugierig und habe deshalb eine neue Interview Reihe ins Leben gerufen: 2KindChaos #Leserinterviews! Denn mal ehrlich, was wäre ein Blog ohne Leser? Eben! Und einige haben tatsächlich Bock, meine Fragen zu beantworten und uns allen ihre Geschichte zu erzählen... Vor Christin zieh ich echt meinen imaginären Hut denn sie hat ihre Kinder alle während des Studiums bekommen! Eine Wahnsinnsfrau!

 

 

1. Hey Christin, schön dass du mitmachen möchtest! Stelle dich doch kurz vor. Wer bist du, wie lebst du, wo kommst du her, was machst du so?

Hallo, ich bin Christin, bin 26 Jahre alt, Dreifachmama aus Sachsen-Anhalt mit nettem Mann an der Seite. Aktuell bin ich in Elternzeit mit meinem Buben. Davor habe ich studiert.

 

2. Wieso liest du 2KindChaos? Was findest du gut, was nicht so?

Ich mag an 2KindChaos, dass ihr eine gute Mischung aus tiefsinnig und Alltagschaos habt. Das mit dem Haare färben hätte ich sein können :D 

 

3. Bist du selbst Mama? (...) Wenn ja, was ist für dich das Krasseste am Elterndasein? Wie hat es dich verändert, Mama zu werden? 

Ja, wie gesagt, habe ich das Glück, drei Kinder haben zu dürfen. Meine Große ist fünf Jahre alt, meine Kleine ist drei Jahre alt und mein Bube ist im Juli geboren. Ehrlich gesagt, hat mich Mamawerden charakterlich nicht wirklich verändert. Ich habe schon mit fünf Jahren von meinen fünf Kindern geträumt. Da in meiner Stadt nicht so viel los ist, für meinen Musikgeschmack, und ich nicht so viel um die Häuser zog, wie ich es mir gewünscht hätte, war Mamawerden das Beste was passieren konnte, obwohl die Große ungeplant kam. Direkt nach der Prüfungszeit des vierten Semesters hat sie das Licht der Welt erblickt. Leider war ich so doof und bin nach zehn Wochen wieder Vollzeit studieren gegangen. Die Veranstaltungen ohne Anwesenheitspflicht habe ich fast alle verpasst, um bei meinem Baby zu sein. Wenn ich Veranstaltungen hatte, schuckerten der Papa, Oma oder Opa meine kleine Große im Kinderwagen durch die Gegend. Nach einem Semester war ich dann völlig platt.

Vollblutmama eines Babys und (eigentlich) Vollzeitstudent zu sein, brachte nicht viel Schlaf und die sechs Prüfungen am Ende des Semesters waren zu viel. Ich habe dann in der ersten Woche des zweiten Semesters als Mama ein Urlaubssemester genommen, weil ich es nicht ertrug, dass mein Baby weinte, wenn ich ging. Nach diesem wunderschönen Semester habe ich dann weitergemacht und die fehlenden Veranstaltungen nachgeholt- und bin, dieses Mal geplant, mit meiner Kleinen schwanger geworden. Dieses Mal wollte ich die Babyzeit mehr genießen und hatte 20 Monate Elternzeit eingeplant. Dank Fahrschule und zwei Prüfungen fürs Studium war es nicht so entspannt wie gehofft. Woraus ich aber gelernt habe.

Was sich mit meinen Kindern verändert hat, ist meine Einstellung zu der Zeit mit ihnen. Dachte ich anfangs noch, ich müsste alles drum herum so schnell wie möglich fertig kriegen, so nebenbei, während ich versuche so viel Zeit wie möglich mit meinen Kindern zu verbringen, bin ich mittlerweile der Meinung, dass das Leben warten kann, während ich die Zeit mit meinen Kindern genieße. Da ein bisschen Vernunft aber auch dabei sein muss, bin ich erst mit Beginn meiner Bachelorarbeit mit meinem Buben schwanger geworden. Nun habe ich einen Abschluss, drei wunderschöne Kinder, hoffe auf ein viertes ;) und wenn das Jüngste mit zwei, vielleicht auch erst mit drei, Jahren in die Kita geht, werde ich meinen Master machen und arbeiten, halbtags, damit ich viel Zeit mit meinen Süßen habe. 

 

Bildrechte: Christin

 

4. Was klickst du täglich im Internet an? Welche Blogs liest du gern und was denkst du über Blogger im Allgemeinen?

Im Moment fiebere ich mit der Entwicklung des kleinen Elfen der Schmetterlingsfamilie mit. Keins bestellt, 2 bekommen lese ich auch gerne und ohne Frage 2KindChaos. Etwas allgemein über Blogger zu denken, finde ich schwierig. Dazu gibt es zu verschiedene.

 

5. Welche aktuellen Themen sind dir total wichtig? Was regt dich richtig auf, positiv oder negativ? Hier kannst du mal ansprechen worauf du Bock hast!

Ganz schlimm ist es für mich zuzusehen, dass die Hebammen nicht aufgefangen werden. Mein Bube war eine Hausgeburt. Seine Geburt war das schönste Geburtserlebnis, das ich mir vorstellen kann. Es war so heimelig, so richtig, zu Hause zu sein. Eine Hausgeburt hätte ich mir bei meinen Mädchen überhaupt nicht vorstellen können. Dass der Bube eine Hausgeburt wurde, kam aus dem Herzenswunsch meiner Großen heraus, dabei zu sein, wenn ihr Bruder auf die Welt kommt. Ohne meine Hebamme wäre das nicht möglich gewesen und meine Große wäre sicher sehr traurig gewesen, dieses besondere Ereignis zu verpassen. Sie hat es so genossen, dabei zu sein. Für meinen Mann, der vorher skeptisch war, war es die schönste Geburt bisher. Ohne Hebammen, die Frauen begleiten, wird keine Familie mehr so ein wichtiges, besonderes Ereignis auf diese Art genießen können, wie wir es taten. Entweder sie gehen ins Krankenhaus, wo kleine Kinder nicht gerne gesehen werden oder entbinden zu Hause ohne die Sicherheit, die ihnen nur eine gute, erfahrene Hebamme geben kann. 

 

Mehr von Christin

... findet ihr auf ihrer Facebook Seite Chrilly

 

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