Unser Reboarder Kindersitz: der Radian 5 von Diono / Anzeige

Werbliche Kooperation mit Diono. Dieser Artikel enthält dennoch meine persönliche Meinung. 

Unsere jüngste Tochter fährt von Anfang an nicht gern im Auto, und das liegt vor allem daran, dass die Liegeschale für Babys sehr eng ist und sie sich kaum bewegen konnte. Jetzt ist sie 1 Jahr alt geworden und wir haben uns nach einem passenden Kindersitz umgesehen. Als ich gefragt wurde, ob wir den Radian 5 von Diono testen wollten, war ich also sehr happy, denn dieser Kindersitz ist echt ein Luxusmodell.

Radian 5, Ultra Mat und Easy View Plus von Diono aus Fahrersicht

 

Hard facts zum Radian 5

Das Besondere am Radian 5 ist, dass er von 0 - 7 Jahren zugelassen und auf mehrere Arten einsetzbar ist. Wer sich mit Autositzen auskennt: er bedient die Gruppen 0, 1 und 2. Für Säuglinge und Kleinkinder (bis 18kg) wird er als Reboarder eingebaut, also mit dem Rücken nach vorne, was einem maximalen Sicherheitsstandard entspricht. Für ältere Kinder bis 25kg kann er dann auch nach vorne schauend eingebaut werden. Außerdem hat er eine Universalzulassung; er benötigt keinen Stützfuß, sondern wird mit dem Autogurt und einem Extragurt eingebaut. Besonders komfortabel für die Eltern: man kann ihn leicht ein- und ausbauen und ihn auch zusammengeklappt transportieren, er eignet sich also optimal zum Reisen. Die Kopfstütze ist 11fach höhenverstellbar, die Seitenwände mit Aluminium verstärkt und mit energieabsorbierenden Schulterpolstern versehen. Der UVP beträgt 395€. Für mehr Informationen könnt ihr gern die Facebook Seite von Diono besuchen.

 

Super bequemes Kissen für kleine Köpfe

 

Warum ein Reboarder?

Bei meiner ersten Tochter war mir nicht klar, dass Reboarder sehr viel sicherer sind. Ab 9 kg sind vorwärtsgerichtete Sitze zugelassen, allerdings sind Kleinkinder bis zum 4. Lebensjahr rückwärts viel sicherer. Aufgrund ihrer Körpermaße können sie vorwärts sitzend schwere Wirbelsäulen- und Kopfverletzungen davontragen: der Kopf macht 25% des Körpergewichts aus und auf den Nacken wirken deutlich stärkere Kräfte bei einem Aufprall als bei größeren Kindern. Bei einem Reboarder werden diese Kräfte auf den ganzen Rücken verteilt, die Sitzschale stützt Kopf und Nacken.

 

Macht sich gut, der schwarze Thron - hier wird freiwillig Probe gesessen

 

Unser Auto - Alltag mit dem Radian 5

Ich hatte eingangs ja schon erwähnt, dass unsere Tochter Autofahren in ihrer Babyschale furchtbar fand. Ich hatte ihr immer sehr viel Spielzeug vor die Nase gehängt, das hielt dann ungefähr zehn Minuten an, und ab dann war die Autofahrt nur noch furchtbar. Klar, sie war schon früh mobil und wollte sich bewegen. Blöd, dass die Babyschalen sehr eng sind und auch dafür sorgen, dass sie immer in einer Liegeposition eingeengt war - so muss es natürlich für Säuglinge sein, aber für ein aktives Krabbelbaby war es gar nichts. Wenn ich den Radian 5 schon früher gehabt hätte, wäre uns einiges erspart geblieben. Er ist übrigens ab der Geburt zugelassen, optimal ist er sicherlich für Babys, die schon sitzen können und sich viel bewegen möchten.

 

Anschnallen bitte

 

Viele Tools möglich

Der Radian 5 ist sehr breit gebaut und bietet mit Einlagen die Möglichkeit, Babys den Sitz auszupolstern. Meine Tochter sitzt sehr großzügig darin und auch endlich aufgerichtet - ihre Füße kommen zwar an den Rücksitz, das scheint sie aber nicht zu stören. Manchmal hängt sie die Füße auch links und rechts herunter. Unseren Autositz schützen wir übrigens mit der Ultra Mat von Diono, eine Unterlage die sowohl die Lehne als auch den Sitz mit einem leichten Hartschaum bedeckt und somit den Stoff vor Fußabdrücken und Kratzern bewahrt. Außerdem habe ich mit dem Diono Easy View Plus Rückspiegel einen sehr praktischen Rückspiegel bekommen, der sich super einstellen lässt und meine Tochter und ich uns jederzeit sehen können. Besonders cool: es gibt auch eine Lichtfunktion, die man per Fernbedienung einschalten kann, wenn es dunkel ist. Man kann das Licht sogar dimmen, damit das Kind nicht erschreckt!

 

Radian 5, darunter Angle Adjuster und die Ultra Mat

 

Für den Radian 5 gibt es auch noch weitere coole Gimmicks, zum Beispiel die Travel Bag, in der man den Sitz ganz einfach in einen Rucksack stecken und ganz easy herumtragen kann. Wir haben sie auch ausprobiert - da der Sitz recht schwer ist habe ich die Tragearbeit dem Papa überlassen. Ich finde das echt innovativ mit der Tragetasche, die auch als Rucksack verwendet werden kann, denn so kann man den Sitz auch in den Urlaub mitnehmen! Zu empfehlen ist auch der Angle Adjuster, ein Schaumkissen mit dem kann man den Reboarder für ältere Kinder im aufrechten Winkel besser positionieren kann. (Siehe erstes Bild.) So kann unsere Tochter richtig gerade sitzen, was ihr auch absolut zusagt. 

 

Der Radian 5 zusammengeklappt und in der Travel Bag verstaut

 

Im Handling

Ich hatte erst die Befürchtung, dass sie sich daran stören könnte, weiterhin rückwärts zu sitzen, aber zum einen kennt sie es nicht anders und zum andren hat sie ja auch meist ihre große Schwester nebendran, der sie so direkt ins Gesicht schauen kann. Meist reiche ich ihr Spielzeug nach hinten, wenn sie anfängt, nölig zu werden, und da sie das schon länger festhalten kann, ist das auch deutlich besser als das befestigte Babyspielzeug. Der Fünf-Punkt-Gurt ist komfortabel für sie und sie lässt sich gut anschnallen. Ein kleines Manko für mich ist beim Anschnallen das Zusammenstecken; die beiden Stäbe sind eher lang und gleiten schnell auseinander. Da ist dann noch etwas Übung meinerseits gefragt. Was den Sitz für mich auch auszeichnet ist, dass er so weich und luxuriös ist - der Stoff fasst sich sehr angenehm an und im Vergleich zu unserem anderen Kindersitz merkt man ihm die Bequemlichkeit wirklich an.

 

Viel Platz und super bequem

 

Der Einbau

Den Einbau durfte unser Papa vornehmen; er hat etwa eine halbe Stunde gebraucht mit Einlesen und fand die Bedienungsanleitung schonmal sehr detailliert und hilfreich. Ein kleiner Nachteil an Reboardern ist, dass der Sitz viel Raum benötigt und der Beifahrer dann wenig Beinfreiheit hat, gerade bei kleineren Autos sollte man sich gut vorher informieren. Der Radian 5 ist wie gesagt sehr luxuriös und ein eher breit gebautes Modell - auch im Vergleich zu anderen Sitzen ist er mit 11kg auffällig schwer, was wohl an den Aluminium verstärkten Seitenwänden und dem Stahlrahmen liegt, derden Sitz bei einem Unfall in Form hält. Dafür kann er einfach ausgebaut und zusammengeklappt transportiert werden. Im Vergleich zu dem Sitz unserer älteren Tochter bietet er viel mehr Platz, ist deutlich luxuriöser und kuscheliger und sein ausladender Bau zeigt, dass mehr Wert auf Sicherheit gelegt wurde. 

 

Der Knaller: ganz einfach zusammen klappen und tragen

 

Fazit: Kaufempfehlung

Ich muss ganz ehrlich sagen, ich bin sehr froh dass wir ihn testen durften! Mir persönlich ist vor allem die Bequemlichkeit für die Kinder wichtig, und die sind bei Reboardern von noch größerer Bedeutung (weil sozusagen weniger Unterhaltung für die Kinder). Außerdem bin ich jetzt besser informiert in Sachen Sicherheit beim Autofahren und ich würde Reboarder auch immer empfehlen. Der Preis ist natürlich relativ hoch, aber wenn man bedenkt, dass man dafür einen Sitz von 0 bis 7 Jahren hat, der höchste Sicherheit und Komfort bietet und der auch gut zu transportieren ist (wenn man mal ein anderes Auto fahren möchte, die Oma ihn ausleiht oder man in den Urlaub fahren will) ist der Radian 5 seinen Preis echt wert. Wenn ich meine Babyschale, den Sitz für 1 - 3 und den Sitz von 3 - 7 für meine ältere Tochter zusammen rechne, komme ich definitiv über die 395€... Ich kann ihn auf jeden Fall weiter empfehlen und ich freue mich für meine Tochter, dass sie jetzt so einen coolen schwarzen Thron zum Autofahren hat. 

 

Der bleibt definitiv eingebaut!

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