Lange Reisen mit Kleinkindern? Bei uns nur mit der Deutschen Bahn (Sponsored Video)

Anzeige / Deutsche Bahn. Dieser Artikel enthält dennoch meine persönliche Meinung. 

Unsere erste Tochter hasste von Anfang an das Autofahren. Strecken ab 5 Minuten wurden zur reinen Qual. Mit der zweiten ist es etwas einfacher, aber sie will sich viel bewegen und wird schnell ungeduldig. Mit dem Auto fahren wir also keine Langstrecken mehr, sondern sind auf die Deutsche Bahn umgestiegen. In diesem Beitrag erzähle von unseren Erlebnissen in der Bahn versus Auto inklusive Survival Tipps und zeige ich euch ein gesponsertes Video.

 

 

Auto versus Bahn - so läuft es bei uns ab

Ganz ehrlich, beim Thema Urlaub oder längeren Reisen denke ich sofort - uäääh, ist es mir das wert? Denn Reisen mit (meinen) Kleinkindern bedeutet immer: Streß, Streß, Streß. Die Große war früher so hardcore drauf mit Gebrüll, dass wir schon regelrecht Angst davor hatten, sie ins Auto zu setzen. Bei diesem schrillen Dauerfiepen im Ohr hat man ja auch so generelle Angst davor, zu Ertauben. Oder das Kind dauerhaft zu traumatisieren. Als sie 1,5 Jahre alt war, sind wir das erste Mal in den Urlaub gefahren und haben uns vorgenommen, nur mit den Öffentlichen zu fahren. Anders wäre es nicht gegangen. Mit zwei Kindern kann ich auch nicht mehr wirklich hinten im Auto dabei sitzen und Ablenken, weshalb es noch wichtiger ist, die Bahn zu nutzen. So kann man sich die Kinder aufteilen und muss nicht ständig in Schweiß gebadet hetzen sondern kann auch mal Spiele spielen. Stundenlang hin und her laufen zum Beispiel, das ultimative Hobby meiner kleinen Tochter. Oder mit der Großen malen, spielen, die Nachbarn zutexten. Besonders gut ist es natürlich, wenn es ein Familienabteil gibt und man da noch andere Kinder in ähnliche Alter hat und schon kann man sich halbwegs entspannt zurücklehnen. 

 

Da ist was wahres dran: Stau auf der Autobahn oder chillig(er) in den Urlaub mit der Deutschen Bahn

 

 

Schwitz: eine Reise - Anekdote unseres letzten Langstrecken Trips

Heute noch kriege ich einen Schweißausbruch, wenn ich an den Berlintrip im Mai denke. Genauer gesagt, die Fahrt zurück. Schon ziemlich abgehetzt sind wir in die Bahn eingestiegen und spaßeshalber fragte ich den Papa, wo er denn die Karten hingepackt hätte, in meiner Tasche wären sie nicht. Ups, meinte er, die hätte doch ich, seiner Meinung nach. Kacke! Schnell alles ausgeräumt inklusive Koffer mitten im Gang, keine Karten. Weg, alle weg. Irgendein geistig umnachteter Elternteil (ganz sicher nicht ich, denn ich bin ja immer völlig unverpeilt und gut dabei) muss die wohl im Hotel in den Müll gestopft haben. Also zückte ich mein Handy und suchte die Online Kartenversion heraus, die aber immer wieder abstürzte, also machte ich schnell einen Screenshot davon. Als die Kontrolleurin kam, stellte sich heraus, dass der Code viel zu undeutlich war in der vergrößerten Version und sie hätte uns rausschmeißen können... zum Glück hat sie aber sehr cool reagiert und uns gezeigt, dass es dann doch menschelt in der Bahn. Übrigens hat mich auch noch nie jemand beim Stillen schief angeguckt, das kann man nämlich im Zug auch ganz prima machen, ohne auf den Rastplatz fahren zu müssen.

 

Survival Tipps beim Bahnfahren mit Kleinkind

  • unbedingt im Vorfeld Sitze buchen. Entweder ein kleines Abteil oder gleich im Familienabteil. Das kostet übrigens nur den Preis für die Reservierung, man benötigt keine Extra Karte.
  • Wer auf den Buggy verzichten kann, sollte es tun. Denn man muss oft umsteigen, das Teil steht dann im Durchgang und überhaupt passt der Buggy auch nicht überall hin.
  • Wir nehmen mittlerweile am Liebsten einen Rollkoffer und zwei Rucksäcke mit - einer für Essen / Unterlagen und einen für Spielzeug.
  • Spielzeug ist sehr wichtig - immer mit dabei ist was zum Malen, kleine Figuren zum Spielen und handliche Bücher, die nicht viel Gewicht haben. Nette Gimmicks sind auch Dinge, die man sonst nicht kaufen würde oder Kinderzeitschriften.
  • Snacks sind für jede Familie das A und O - kostengünstig und außerdem eignen sie sich wunderbar als Ablenkungs- und Bestechungsmanöver wenn es mal eng werden sollte. 
  • Keine Scheu haben und einfach die Nachbarn anquatschen - egal ob Jugendliche, Familien oder Rentner. Die meisten sind zu einem Smalltalk bereit.

 

Dieser Beitrag wurde gesponsored von Deutsche Bahn

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