Ich bin keine Baby Mama

Babys sind toll. Ich habe ja selbst eines daheim, und eines welches diesem Alter schon entsprungen ist. Alle Welt liebt Babys, sie sind so knuddelig mit ihrem Babyspeck, riechen so gut und das Gebrabbel was sie von sich geben ist einfach zu niedlich. Aber welche arbeit dahinter steckt, gerade bei einem Baby welches vielleicht nicht so leicht zu handeln ist übersehen viele. Oder sie vergessen es schlicht. Das habe ich auch. 

 

 

Unsere erste Tochter war schon ein harter Brocken, wir verbrachten die ersten fünf Lebensmonate mit gefühltem 24 Stunden Dauerkörperkontakt und vielen Stunden des Schreiens, schlaflose Nächte über 16 Monate hinweg war ich ein Zombie auf dem Schlafmangeltrip aber die Strapazen vergisst man, von Tag zu Tag mehr. Kaum zu glauben. Aber das liegt in unserer Natur, hätte ich mir all diese Emotionen zu 100% gemerkt wäre Tochter Nummer Zwei nun sicherlich nicht hier. Wie auch immer nun bei Tochter Nummer Zwei habe ich endlich den Vergleich. Ich bin keine Babymama. So hart es klingen mag, ich kann, mal abgesehen davon das ich mit einer Dreijährigen schlicht mehr anfangen kann, es kaum noch erwarten bis die Kleine dem Babyalter entsprungen ist. Warum? Na ja obwohl die Kleine Honey ein wirklich pflegeleichtes Baby ist im Vergleich zu ihrer großen Schwester finde ich es doch ultra mega total anstrengend. 

 

Babyallüren

Das Baby ist müde, dann muss ich los einen ruhigen Ort suchen wo sie schlafen kann, ohne Brust oder Trage ist dies dann nicht möglich. Wenn sie übermüdet dann habe ich einen nicht mehr zu beruhigenden Schreizwerg, sowas passiert mit einer Dreijährigen zum Beispiel nicht mehr, ist die müde schläft sie und wenn sie über den Punkt kommt dann ist das eher lustig weil sie aufgedreht ist wie manch ein Discobesucher auf LSD. Aber es bricht kein Minidrama aus nur wegen eines Schlafdefizites. Wenn das Baby Hunger hat dann will es essen. Nicht gleich sondern SOFORT. Falls nicht Schreizwergalarm. Zuviel Geschreie führt dann zu Erschöpfung, ergo zu erschöpft sein zum Trinken, was dann wiederum zu Geschrei führt. Also ein echter Teufelskreis. Meine Dreijährige lässt sich auch mal mit einem Keks vertrösten oder etwas hinhalten. No problem.

Geh mal mit einem Baby irgendwohin Schwimmbad, Zoo, Shopping Mall... alles muss minutiös geplant werden und etliche Utensilien mitgeschleppt werden. Die Wickeltasche gleicht einem Umzugskoffer, von Wechselkleidung bis hin zur Popocreme ist alles eingepackt. Und ja es gibt wohl die Sorte Babys mit denen man sowas ganz super machen kann, welche den Zoobesuch im Kinderwagen verschlafen oder sich während Mama eine neue Bluse anprobiert köstlichst über ihre Kinderwagenkette amüsieren. Tja mein Baby ist leider nicht so, für mich artet es eher in Stress aus so ein Familienausflug. Gut jetzt mit knapp 8 Monaten wird alles allmählich einfacher und besser planbar, alleine schon wegen des festen Schlafrhythmus'.

Aber oder deshalb: so schön das Babyalter vielleicht sein mag bin ich so unendlich froh wenn sie beginnt zu laufen und mir das Ohr abkauen wird und einfach dieser Babyphase entwächst. Doch bei allem Tempo was ich mir wünsche das es vorwärts geht, eines wird mir fehlen, denn das hat man nur mit Babys so stark und innig, die körperliche Nähe und die Gewissheit das ich ihr Universum bin, der Mond und die Sonne. Ihr seht es ist nicht einfach. Einerseits will man so sehr das sie endlich groß werden und andererseits...

Die letzte Selbstbestimmung / Anzeige
Geschenke für Baby und Kleinkind - Masse oder Klas...

Ähnliche Beiträge

 

Copyright © 2015-2017 2KINDCHAOS - ELTERN BLOGAZIN Alle Rechte vorbehalten.
Powered by Hilkert Consulting