Let´s talk about tits, baby!

Ich habe ja nie geplant eine „Langzeitstillende“ zu werden. Es hat sich einfach so ergeben. Und jetzt, seit mein Sohn sprechen kann, bin ich heilfroh, dass wir damals zufällig einen guten Spitznamen für seine Lieblingsspeise vergeben hatten.

 

 

Wie es dazu kam

Das Lieblingsfrühstück von meinem Mann ist Brötchen mit Mett und zum Nachtisch eins mit Nutella. Nun hat er auch noch einen zweifelhaften Humor und fand es furchtbar witzig zur ersten Brustmahlzeit Mettbrötchen und zur zweiten Nutellabrötchen zu sagen. Man könnte in dem Kontext noch erwähnen das ich eine von diesen spaßbremsigen Veganerinnen bin... Nachdem ich meinen Mini Säugling dann auf nem großen Geburtstag unter lauter Veganern gefragt habe, ob er ein Mettbrötchen will, wusste ich, dass sich der Name ändern muss. Ihr könnt euch vermutlich das Zirpen der Grillen und die Blicke in dem Moment vorstellen?! So kam es das sich der Name "Brötchen" durchgesetzt hat. Ich kann es eigentlich immer noch nicht fassen...

 

Bebäää!!!

Nun, mit fast zwei Jahren fordert er also selbstständig sein "bebä" oder "ander bebä" (wenn er die Seiten wechseln will). Das ist wirklich zuckersüß und so herrlich unschuldig. Wenn wir im Café oder im Bus sitzen, kann er getrost seinen Wunsch äußern ohne dass ich vor Scham im Erdboden versinken muss. Meist lässt er sich auch ohne Probleme auf zu Hause vertrösten.

 

Brustwarzenzwirbeln nein danke!

Denn mittlerweile ist es mir unangenehm geworden in der Öffentlichkeit zu stillen. Nicht wegen dem Alter, sondern wegen dem Fummeln. Es begann um seinen ersten Geburtstag herum. Er hatte ne fiese Magen Darm Geschichte und war richtig krank. Da hat er angefangen die freie Brustwarze beim Stillen zu befingern. Damals dachte ich noch, ok er ist krank. Das macht er zur Beruhigung der arme Schatz. Nur leider hörte es nicht mehr auf... Seit einem Jahr geht das jetzt so. Und es nervt.


Meist nehme ich seine Hand direkt weg und erkläre ihm kurz warum ich das nicht will. Stört ihn aber nicht. Er langt nach ein paar Minuten wieder hin. Wenn ich ihm meine Hand für einen längeren Zeitraum in den Weg lege, kann er auch richtig wütend werden. Er zerrt am Hindernis und will unbedingt ran. Wenn ich ihn machen lasse, kann es durchaus passieren, dass er so lange rumspielt bis Milch kommt. Ich mag einfach nicht gemolken werden!

Wenn es für mich einen Abstillgrund gibt, dann ist es der. Meine Brustwarzen sind zwar ordentlich abgehärtet durchs Stillen, aber dieses Fummeln macht mich wahnsinnig! Ich würde gerne mal wissen ob es eine Dunkelziffer für Orgasmen beim Still-Fummeln gibt! Gibt ja bestimmt auch Frauen deren Empfindsamkeit noch Existent ist...

Im nächsten Lebensjahr meines Sohnes steht für mich also der ultimative Abstill-Schritt an. "Jung! Bei Mama wird ab sofort nicht mehr gefummelt! Das heb dir mal schön für später auf..."

 

Und bei euch so?

Wenn ihr Lust habt zu schreiben wie ihr mit dem lästigen Brustwarzenzwirbeln umgeht, wär das super hilfreich! Und natürlich her mit euren Still-Brust-Namen! Wir sind sehr gespannt auf eure Kreationen!!! 

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