Mama Challenges: diese Top 5 wirst du schaffen (müssen)

Kennt ihr die Mama Challenges? Nein? Dann habe ich hier die ultimative Top 5 für euch, die ihr schaffen können müsst, sobald ihr Mutter seid. Das sind Dinge, auf die euch niemand vorbereiten kann - kein Buch, keine Freundin, keine erfahrene andere Mutter. Denn man muss sie selbst erlebt haben...

 

 

1. MeTime, was ist das?

Oh ja, ihr denkt, man kann das Baby nebendran legen und eine Runde Yoga machen. Oder das Kleinkind beschäftigt sich eine halbe Stunde selbst, und ihr könnt euch gemütlich die Beine rasieren. Haha. Hahahahaha. Das dachte ich auch mal, und ich verfluchte schon oft meine Naivität. Wenn ich eine Runde Yoga machen will, dann hängt das Kleinkind auf mir drauf, springt mit voller Action in meinen Nacken oder klettert auf meinen Rücken. Oder liegt kichernd unter mir. Oder noch besser, heult so lange, bis ich mich erbarme und mit ihm spiele. Oder, noch wahrscheinlicher, ich hab es gar nicht erst so weit geschafft weil das Baby eingekackt hat, dringend kuscheln will oder nur bei mir aufm Arm pennen kann. Und wie ich meine Beine rasiere? Papa passt auf das Baby auf und ich stelle der Großen den Wasserhahn im Bad an und hoffe, wenn ich aus der Dusche komme, kann ich nicht direkt weiter schwimmen.

 

2. Styling aus Zombiehausen

Früher empfand ich mich ungeschminkt, wenn ich nur Make up und Mascara drauf hatte. Heute ist das mein glamouröses Ausgehoutfit. Ich hab auch meist die Brille auf, denn für den Spielplatz lohnt sich das ja auch nicht unbedingt mit den Kontaktlinsen. Und die Haare sind ja ziemlich lang, das ist zwar praktisch weil man sie schnell zusammenbinden kann, aber andererseits überlegt man sich fünf Mal, ob man sie heute oder morgen waschen will. Klamottenmäßig muss man sich mit den Rest"pfunden" aus der Schwangerschaft herumschlagen und wenn es einem gerade nicht kackegal ist, wie man herumläuft (80% der Zeit) dann zieht man sich tausend Mal um, weil nix wirklich gut aussieht. Ach ja, ganz schlimm sind auch die Augenringe. Natürlich hab ich auch früher den Concealer benötigt, aber jetzt? Jetzt bräuchte ich erst mal ein wenig Bauschutt zum Auffüllen, Zement zum Befestigen und DANN den superduper Concealer mit gelben Partikeln gegen Blauschatten und Discokugel-Glitzer-Pigmenten. Mutti kommt nämlich aus Zombiehausen, oder wie man heutzutage sagt: ich bin ein Mombie!

 

3. Papa, äh, Partner

Es ist ja so wichtig, die Beziehung nicht einschlafen zu lassen. Habt ihr gehört, bei Daniela Katzenberger und Lucas ist schon ganze 6 Wochen nichts mehr im Bett gelaufen!!! Très shocking!! Haha! Gehts noch, liebe Gala oder Bild? Geht mal zu den Normalos nach hause, die wissen gar nicht mehr, was das ist, dieses, äh, Dingens. Wenn man ganz viel Glück hat, hat man abends ein paar Minuten Zeit zum Reden, aber die nutzt man natürlich auch lieber für so existentielle Dinge wie Fingernägel schneiden, Haare kämmen oder zehn Kilo Chips reinschlingen, ohne dass ein Kleinkind brüllend davor steht und auch was abhaben will. Und wenn man es doch mal geschafft hat, sich mit dem Partner zu befassen, streitet man sich über die Schwiegereltern, die Arbeitszeiten, wer jetzt was mit den Kindern machen muss, Erziehungsansichten oder ganz banal, alle Themen des Universums. Streiten um des Streiten Willens. Yay!

 

4. Family Wars

Mein absolutes Lieblingsthema, aber aus Gründen, die euch vielleicht bekannt vorkommen, bin ich da auch eher dezent am formulieren. Sagen wir einfach, kaum ist das erste Baby da, hat jeder ein Wörtchen mitzureden. Von entfernten Tanten bis hin zu Eltern und Schwiegereltern sind auf einmal alle da, um das sprichwörtliche Dorf, das man angeblich zur Erziehung eines Kindes benötigt, aufzustellen. Mama und Papa werden da eigentlich auch nicht gefragt, sondern bereits in der Schwangerschaft darauf eingestellt, wie es bald laufen wird. Fiese Geschichten und Forderungen (man wähle aus: Taufen, Heiraten, Ernährung, Kinderzimmer - Einrichtung, Erziehung, ...) werden direkt ausgepackt und diskutiert. Aber hey, ist das nicht wunderwunderschön, dass sich alle so auf den neuen Erdenbürger freuen? Seufz!

 

5. Haushalt aus der Hölle

Euch ist der Haushalt total wurscht? Ganz praktisch, könnte man meinen. Könnte. Denn selbst dem größten Messi wird es irgendwann auf den Keks gehen, dass Kinder Myriaden von Spielsachen haben, die überall herumfliegen. Das Wohnzimmer wird erst mit Babywiegen und -wippen und Spielebögen zugestellt, später mit Spielezelt, Legokisten, Barbies oder womit auch immer eure kleinen Sonnenscheinchen so zu spielen gedenken. Kommt die Dimension Essen hinzu, wird es eure Hauptaufgabe sein, entweder ständig hinter den Kleinen herzuwischen oder abends den Spachtel und die harten Geschütze auszupacken (Habt ihr mal versucht eingetrockneten Reis von Fliesen abzukratzen? Habt ihr bestimmt!). In der Küche stapeln sich die Töpfe und das benutzte Geschirr (zumindest wenn ich alleine bin, denn ich bin froh wenn ich es überhaupt schaffe zu kochen), auf dem Esstisch steht meist noch das Frühstück, in der ganzen Wohnung verteilen sich Trinkflaschen, Quetschies, Snacks (innerhalb oder außerhalb der Schüsselchen) und ich gebe zu, dass ich auch schon halb vertrocknete Lauchstangen aus dem Sofa gefischt habe. So ist das Leben, Leute... bitte sagt mir, dass ihr das kennt! 

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