Sponsored Video: Ernährung in der Schwangerschaft

Werbliche Kooperation mit Aptamil. Dieser Artikel enthält dennoch meine persönliche Meinung. 

Ernährung hat für eine Frau nie so viel Bedeutung wie ab dem Zeitpunkt, zu dem sie schwanger ist. Schließlich versorgt man damit auch das ungeborene Leben des eigenen Kindes. In diesem Beitrag habe ich die Basics für euch zusammen gefasst und zeige euch unterstützend ein Video.

 

 

Schwanger - und was soll man jetzt essen?

Es ist nicht egal, was man isst, so viel ist den meisten Frauen schon klar. Meist bekommt man direkt beim Frauenarzt schon die erste Aufklärung und tausende Broschüren in die Hand gedrückt, damit man auch ja nichts falsch macht. Wer sich vorher wenig Gedanken um eine Ernährung gemacht hat, muss sich spätestens jetzt damit auseinander setzen, denn es geht schließlich um das eigene Baby. Viele Lebensmittel sind absolut tabu, andere sind potentiell gefährlich weil Wehen auslösend und generell versucht natürlich jede, sich ab sofort möglichst gesund zu ernähren - wäre da nicht das Problem, dass Übelkeit oder Heißhunger auf ganz spezielle Dinge Frau fast wahnsinnig machen können.  Da ist es dann auf einmal gar nicht mehr so einfach, alles richtig zu machen...

Zu den absoluten No Gos gehören neben rohem Fleisch und Fisch auch rohe Milchprodukte, Fertigsalate, Leber, rohe Eier (also auch auf zum Beispiel Tiramisu achten), chininhaltige Getränke wie Bitter Lemon, Kaffee in Maßen (bis zu zwei Tassen am Tag sind aber ok) aber auch Gewürze wie zum Beispiel Zimt, Oregano, Nelken, Kardamom und Ingwer sind tabu, da sie wehenfördernd wirken können.

Was Mama isst, beeinflusst das Ungeborene

Das Video erklärt ganz gut die Basics, über die man in der Schwangerschaft bescheid wissen sollte. Anstatt doppelt so viel zu essen, wie man früher sagte (oder so manch eine gern hätte, ich zum Beispiel), sind es eigentlich "nur" 250 kcal mehr, die der Körper benötigt, das ist so viel wie ein belegtes Brot. Worauf es wirklich ankommt, sind Spurenelemente, Nährstoffe und Vitamine, die vor allem in den ersten drei Monaten wichtig sind, denn da bilden sich Babys Organe aus. Aber auch danach benötigt der Organismus für das Zellwachstum vor allem Folsäure, Eisen, Jod und Calcium.

Am Besten ist also eine ausgewogene und vielseitige Ernährung - und auf der sicheren Seite ist man mit frischen und fettarmen Nahrungsergänzungsmitteln, die vor allem Folsäure und Jod enthalten. Alles andere kann man gut über die normale Ernährung ausgleichen, es sei denn es tritt ein Mangel auf. Auch ganz elementar ist dass man mindestens 1,5 Liter Wasser zu sich nimmt und sich ausreichend bewegt. 

Folsäure ist vor allem in den ersten drei Monaten unabdingbar, da hier der Neuralrohrdefekt auftreten kann, eine Fehlbildung des Nervensystems oder wie es umgangssprachlich heißt, ein offener Rücken ausbilden kann. Deshalb empfiehlt es sich schon ab Kinderwunsch Folsäure zu supplementieren. Jod wird für die Schilddrüse benötigt, ein Mangel kann zu frühkindlichen Entwicklungsstörungen führen. Auch hier gilt, dass die Aufnahme über Salz und tierische Produkte nicht ausreichend ist und besser zusätzlich supplementiert werden sollte. Fisch sollte weitestgehend vermieden werden, da hier auch der Quecksilberanteil sehr hoch ist und auch andere Schadstoffe enthalten sind. Eisen wird vor allem für die Blutbildung benötigt und viele Schwangere haben einen Mangel, der aber relativ schnell behoben werden kann. Natürliches Eisen findet sich nicht nur in Fleisch, sondern auch in Hülsenfrüchten, Vollkorn, Hirse, Buchweizen, frischen Kräutern und grünem Gemüse.

Es gibt also wirklich einiges zu beachten, aber für mich persönlich war vor allem wichtig, auf den eigenen Körper zu hören, denn auch durch die Gelüste bekommt man ziemlich klar mitgeteilt, was gerade gut für einen selbst ist. Man sollte sich auch nicht so verrückt machen und wenn möglich, die Schwangerschaft und auch die Heißhungerattacken entspannt zu sehen und zu genießen - es ist ein absoluter Ausnahmezustand, der schließlich auch zeitlich begrenzt ist.

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