Nicht nur Mutter sein, sondern Frau bleiben? Bei mir eher so schwierig

Nicht nur Mutter sein, sondern Frau bleiben? Bei mir eher so schwierig
Ich lese immer mal wieder, speziell bei Mama Bloggerinnen, dass sie nicht nur Mutter, sondern auch Frau seien. Abgesehen davon, dass eins das andere bedingt oder zumindest rudimentär zusammenhängt (aber wir wollen ja mal nicht klugscheißen an der Stelle), meinen die Ladys natürlich, dass sie weiterhin einen großen Wert auf ihre Individualität als Prä – Mutter – Person legen.
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Wie ich vor 15 Jahren zu meinem heutigen Ich sprach

Wie ich vor 15 Jahren zu meinem heutigen Ich sprach
Gerade bin ich in einer Phase, die das Durchhalten schwer macht. Vieles, was endlich besser wurde, ist wieder schlechter, und da alles mit allem zusämmenhängt, reicht eine einzige Ursache: ein Winter voller Infekte. Das haut die Kinder raus, die statt Selbstständigkeit den Arm wählen, was meine körperliche Baustelle wieder verschlimmert, weswegen ich umso mehr Pausen brauche, die aber umso schwieriger möglich sind - und so weiter. Da fällt mir heute beim Ausmisten ein kleiner Block in die Hände, auf den ich, vermutlich während eines Seminars, ein paar Zeilen geschrieben habe. Botschaft: Halte durch! Hier kommt das kleine Gedicht aus dem Jahr 2001:
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Herzlich Willkommen zurück im Mama A-Karten Club.

Herzlich Willkommen zurück im Mama A-Karten Club.
Achtung, dieser Artikel kann Spuren von Ironie, Sarkasmus und schlechten Witzen enthalten. 
Die Geburt ist also überstanden, na prima. Es wird ja wohl hoffentlich der Norm entsprechend gewesen sein? Also, kurz (max. 2-3 Stunden; alles andere zeigt direkt die Faulheit des Babys und der Mutter. Vor allem selbstverständlich der Mutter, die nicht mal ordentlich pressen kann…), ohne PDA (also bitte, das sind ja keine Schmerzen… Sobald du nachts auf einen Legostein trittst (als Mann), DAS sind Schmerzen!!!). 

 
 
 

Und das Baby wird doch wohl hoffentlich direkt gestillt worden sein? Also, von alleine an die Brust gekrabbelt, angedockt und gesaugt. Während die Mutter es genießt, wie eine Kuh mit überreifem Euter gemolken zu werden. Selbstverständlich klappt auch das ohne Probleme oder Schmerzen. Und natürlich wird das Baby nach der Mahlzeit einen dezenten Rülpser (mit vorgehaltener Hand, Manieren wird es ja haben…) abgeben und danach die nächsten 12 Stunden schlafen. Sollte das nicht der Fall sein, tja, sorry aber dann hast Du versagt. Auf ganzer Linie. Aber das ist ja nichts Neues, die Schwangerschaft war ja auch schon eine Katastrophe. 

Egal, jetzt ist das Baby also auf der Welt. Schauen wir mal, was Du noch alles falsch machst. 
Es schläft mit 3 Tagen noch nicht durch? Wahrscheinlich verwöhnst Du es. Hast Du ja eh schon, wenn es länger als 5 Monate im Bauch war. Jetzt ist es dran gewöhnt, ständig getragen, geschaukelt und umsorgt zu werden. Das kriegst Du nie wieder raus. Die nächsten 15-20 Jahre wirst Du also nicht mehr als 1-2 Stunden Schlaf am Stück bekommen. Bis Dein Kind einen ersten Freund/eine erste Freundin hat und sich dort dann die Nähe sucht. 

Du stillst nach Bedarf? Huuuu… 

Schwerer Fehler. Das Kind muss lernen, dass es feste Zeiten zum Essen gibt. Frühstück, Mittag, Abendbrot. Vielleicht zwischendurch noch ein wenig Obst, aber alles andere ist nur verwöhnen, verwöhnen, verwöhnen. Und dann auch noch immer dann, wenn das Kind es will? Nix, es gibt Regeln in dieser Gesellschaft und die hat es gefälligst zu lernen!! Wie lange soll das denn gehen, dass Du der Sklave des Kindes bist? 

Du gibst die Flasche? Warum???
 
Diese chemische Pampe, hergestellt aus den Resten von Kaffeeweisser und Puderzucker (von übrig gebliebenen Berlinern), ist ja wohl das Schlechteste, was es gibt! Du konntest nicht Stillen? So eine blöde Ausrede. Du wolltest nicht. Du hast Dich einfach nicht genug bemüht. Aber wahrscheinlich bist Du eh eine von den Faulen, die ewig gebraucht haben, bis das Kind auf der Welt war. Wahrscheinlich ist die Milch in Deinen Brüsten in der Zeit vertrocknet. Staub hier nur bitte nicht alles voll! 

Und zum Thema Essen habe ich ja weiter oben schon was geschrieben. Regeln und Konsequenzen von Anfang an, das ist der ganze Zauber. 

Du trägst das Kind? Herrje, es soll laufen, es hat Füße! Wenn Du es die ganze Zeit trägst, wird es das immer wollen. Egal wohin, Kindergarten, Schule, Hochzeit, Du wirst Dein Kind IMMER tragen müssen. 

Und dann auch noch im Tragetuch? Hatte es nicht schon genug Nähe die letzten Monate? Was ist mit Deinem Mann? Er will auch wieder etwas Nähe haben, die Geburt ist eine Woche her, da ist es ja wohl nicht zuviel verlangt, oder? Und Du bist doch eh oft wach in der Nacht, da machen die 2 Minuten mehr auch nichts mehr aus… 

Das Kind ist im Kinderwagen? Klar am Besten noch sanft hin und her wiegend, warm eingepackt… Da kann es ja nur verwöhnt sein. 

Das sollte es erst mal wieder sein für heute. Nächstes Mal reden wir dann über Müttergruppen und die Rolle der Väter im Versauen des Kindes. 

... bei einem Jungen hättet ihr euch das nicht gefragt!

... bei einem Jungen hättet ihr euch das nicht gefragt!
Es gibt immer wieder Gespräche, in denen Kinder miteinander verglichen werden. Das tut jeder, automatisch, unbewusst, beabsichtigt, mal mehr, mal weniger. Jeder Elternteil fragt sich auch, ob das Kind "normal" entwickelt ist, und die ganz ambitionierten überlegen, ob sie vielleicht etwas fördern müssten. Kann mein Kind gut genug schneiden? Oder lernt es alles ausreichend im Kindergarten? Mein Plädoyer für mehr Individualität - auch für Mädchen!
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Club der Mamas - jeder ist ein Member mit VIP A-Karte

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Achtung, dieser Artikel kann Spuren von Ironie, Sarkasmus und schlechten Witzen enthalten. 
Du bist Mama? Herzlichen Glückwunsch, hier ist Deine goldene A-Karte. Du bist jetzt bei uns im Club der Mamas. Gewöhne Dich an den Gedanken, dass Du nichts mehr in Deinem Leben richtig machen wirst. Nie wieder.
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