Als Mama darf man auch Träume haben. Meine Bucket List

Nur weil ich Mama bin, habe ich nicht vergessen, dass ich da auch noch ich selbst bin. Ganz tief innen drin gibt es noch mein Ich, und das ist unabhängig davon, dass ich Mama bin, und hat noch ein paar Wünsche offen. Oder ein paar viele. Einige sind ganz klein, andere ganz groß. Ich habe eine Bucket List erstellt von den 10 Dingen, die ich in meinem Leben noch unbedingt mal gemacht  haben möchte...
 
 
 
 

Was ich unbedingt noch tun möchte - meine persönliche Bucket List

1. Reisen

Think big! Deshalb kommt der vermutlich schwierigste Punkt ganz  nach oben. Ich habe noch nicht so viel von der Welt gesehen, und jetzt mit Kindern ist nicht nur die Kohle knapp, sondern vor allem die Zeit und die Möglichkeiten dazu. Ich bin mittlerweile richtig süchtig nach Reisen geworden, und träume davon, fremde Länder zu sehen. Städte, Kulturen, aber vor allem Natur und Schätze aus vergangenen Zeiten. Die Pyramiden in Südamerika zum Beispiel, von denen habe ich schon als Kind geträumt.
 

2. Tauchen lernen

Als man mich in der ersten Klasse fragte, was ich denn gern später mal von Beruf sein möchte, da antwortete ich im nicht wie die anderen Mädchen Tierärztin oder Tänzerin, sondern Taucher! Hell yes! Ich liebe das Meer und ich wollte schon immer mal tauchen, und zwar so richtig. Dream on!
 

3. Kommune gründen

Nee, nicht so eine wie die aus den wilden 70ern. Einfach eine Art Bauernhof oder ein großes Haus mit vielen Wohnungen, in denen meine best Buddies wohnen. Mo und Karl müssen da unbedingt mit einziehen und natürlich alle anderen 2KindChaos Autoren, das wäre fein. Und noch ein paar andere würden mir da einfallen. Ich weiß nicht, ob dieser Traum in Erfüllung gehen kann, aber wo wir schon mal davon reden... es wäre einfach zu geil, einen richtigen real life Clan zu haben mit Leuten, die auf einer Wellenlänge sind, die grob ähnlich ticken und mit denen man einfach gern zusammen ist. Wie geil das auch für die Kinder wäre, wenn man sich gegenseitig unterstützen kann, vor allem in Sachen Vereinbarkeit...
 

4. Ganz naturnah wohnen

Ich träume jetzt noch von meiner Kindheit - die besten Erinnerungen sind die, morgens von Sonnenschein und Vogelgezwitscher wach zu werden, draußen zu frühstücken und dann den ganzen Tag herumzustrolchen. Wir wohnten auf einem kleinen Berg mit einem kleinen Wald um die Ecke, kaum Nachbarn - ein richtiges Naturparadies. Ich wünsche mir das so sehr für meine Kinder, denn für mich ist es bis heute eine Art Kraftressource, mir vorzustellen, wie schön das für mich war und wieviel Fantasie ich da entwickelt habe. Aber ob das realisierbar ist? Spätestens als Rentnerin dann, oder so.
 
 
 
 
 

 

5. Noch viel mehr Tattoos

Ja, ich hab schon einige, aber ich hab seit über 5 Jahren keine Nadel mehr abbekommen! Und warum? Wegen dem Langzeitstillen. Leider sollte man sich ja dann auch nicht tätowieren lassen, wenn man stillt - irgendwas mit Allergenen. Dabei lechze ich innerlich die ganze Zeit vor mich hin und träume von tollen keltischen Motiven, die ich über meinen Körper verteilen möchte. Das eine Bein soll zum Beispiel noch voll werden, und... ihr seht schon, wohin das führt. Seufz. 
 

6. Quereinstieg in den Journalismus

Ich habe Sozialpädagogik studiert und ich habe auch immer gern mit Menschen zu tun gehabt. Aber meine Leidenschaft, seit ich ein Kind bin, ist Lesen und Schreiben. Ich hatte immer ein Buch in der Tasche. Und geschrieben habe ich auch schon sehr früh. Auch durch die Jahre hinweg habe ich viel geschrieben - Gedichte, Kurzgeschichten, später auch online Rollenspiel in Foren. Klingt nerding, war aber super Fun für mich. Und jetzt habe ich durch das Bloggen gemerkt, wie sehr mir das Schreiben gefehlt hat, und ich habe vor allem noch viel mehr gelernt, was mit dem Bloggen zusammen hängt. Fotografieren, Social Media, Netzwerken. Ich liebe es! Aber die absolute Krönung wäre natürlich ein Job als Journalistin. Das wird wohl ein Traum bleiben, aber nichtsdestotrotz gehört der Punkt hier hin.
 

7. Ein Buch schreiben

Noch so ein Kindheitstraum. Ich wollte schon immer ein Buch schreiben. Einen Roman. Früher liebte ich Mittelalter Romane, heute weiß ich nicht mehr ganz so sicher, in welcher Epoche mein Roman spielen würde, aber irgendwann, das habe ich mir selbst versprochen, werde ich ein Buch schreiben. Ein dicker fetter Roman, für richtige Leseratten. Also auf jeden Fall ein Punkt, der nicht ganz unrealistisch ist, aber der wohl noch ein paar Jahre warten muss.
 

8. Auf einem Hausboot wohnen / Segeln

Ich liebe ja das Meer, aber generell auch alles Wasser. Total genial ist natürlich so ein Hausboot. Spätestens, wenn die Kinder nicht mehr so wackelig auf den Beinen sind, will ich das mal als Urlaub anpeilen und dann schauen, ob das was für mich auf Dauer wäre. Einmal habe ich einen Segeltörn mitgemacht und nie so gut geschlafen wie in der sanft wiegenden Schiffskajüte. Super super gemütlich! Und am Liebsten würde ich direkt eine kleine Reise auf See machen - vielleicht sogar für immer? Wenn mir ein Ort nicht mehr gefällt, geht es einfach zum nächsten. Das Zuhause ist ja immer dabei. Kann mir mal jemand ein paar Tausis leihen?
 

9. Die perfekte Schule für meine Kinder finden

Ja, das klingt so banal, und was hat das auf meiner Bucket List verloren? Hey, hallo. Das ist obermegawichtig. Die richtige Schule, damit hängt nicht nur das Lebensglück meiner Kinder zusammen, sondern damit natürlich auch meins. Ich habe ganz beschissene Erfahrungen mit der Schule gemacht und das würde ich meinen Kindern gern ersparen. Lernen soll Spaß machen und vor allem für eine freie Entwicklung sorgen. Das würde mich dann auch sehr glücklich machen, wenn ich weiß, dass ich meinen Kindern ermöglicht habe, ihren individuellen Weg zu finden, ohne ein dickes fettes Sorgenpaket auf dem Rücken zu haben wie ich damals.
 

10. Medititation / Achtsamkeit lernen

Irgendwann habe ich  mal damit begonnen, täglich zu meditieren. Das war aber vor meiner ersten Schwangerschaft, und leider habe ich gerade auch weder Lust noch Muße, mich damit zu beschäftigen. Dabei weiß ich ganz genau, dass es mein Leben deutlich verbessern würde - die Zeit wird entschleunigt, man lässt sich wieder mehr auf das Hier und Jetzt ein. Ich möchte gern mehr Achtsamkeit leben als bisher - weniger Drive im Leben haben und meine Mitte finden. Das setze ich nämlich mit Glücklichsein gleich, und wenn das nicht auf jeder Bucket List stehen sollte, dann weiß ich auch nicht.
 
 
Was haltet ihr denn davon, euch selbst eine Bucket List zu schreiben? Was würde bei euch stehen?
 
 
Dieser Artikel ist Teil der Blogparade Mamis Bucket List von Raise & Shine
 
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