Blogparade: So hab ich mich als Mama / Papa verändert

Verrückt oder - da bekommt man ein Kind und von jetzt auf gleich verändert sich das Leben schlagartig. Man ist völlig vereinnahmt von dem neuen, chaotischen und wunderbaren Leben mit seinem Baby und wird für eine sehr lange Zeit hauptsächlich die Mama oder der Papa von und wenig Ich bleibt dabei übrig. Irgendwann hat man wieder Zeit, darüber nachzudenken, und bemerkt: hey, ich hab mich aber ganz schön verändert!

 

 
 

 

 

Meine persönliche Top 3 - So habe ich mich verändert seit ich Mama bin

 

1. Ich mutiere zu MacGyver

 
Mittlerweile bin ich ja voll die Octopus Mum geworden, zwei Kleinkinder die mich fordern und das den ganzen Tag. Für jeden kurzen Ausflug muss ein ganzes Arsenal an lebensnotwendigen Dingen eingeplant werden, denn wenn ich auch nur eine Kleinigkeit vergesse, kann ich mir sicher sein, dass sie ganz ganz dringend gebraucht wird. Angefangen vom Snack Tupperdöschen über Trinkflaschen, Tempos, Feuchttücher, Windeln, zwei Garnituren Ersatzklamotten bis hin zu Pflaster, Fenistil Gel, Lieblingsspielzeug ist eigentlich der halbe Hausrat in einen Rucksack gepresst. Und das, wenn ich nur mal kurz zur Post gehen will! Könnte ja was passieren. Ihr versteht mich, oder?
 
 

2. Ich bin ein richtiger Schisser geworden

 
Ja, auch ein echter MayGyver pullert sich die Buxen voll, wenn es um seine Kinder geht. Oder irgendwelche Kinder. Oder Tierbabys. Oder Fliegenlarven. Nachrichten kann ich schon gar nicht mehr hören, mir geht alles total nah und ich habe das Gefühl, die ganze Last der Welt liegt auf mir und ich kann es einfach nicht ertragen, dass nicht alles Bullerbü ist. Ich mache mir ständig Sorgen wegen allen Eventualitäten - mache ich das Richtige für die Kinder, wohnen wir am richtigen Ort, kommt irgendwo ein Pädophiler hervorgekrochen, was mache ich wenn Krieg ausbricht und so weiter kreist es ständig in meinem Schädel, wenn ich nicht aufpasse. Schrecklich.
 
 

3. Ich habe mehr zu mir selbst gefunden

 
Klingt irgendwie paradox, ist aber so. Ich habe sehr viel von meinem Ich aufgegeben, weil ich für mein high need Kind permanent da sein musste, 24/7 sozusagen. Nicht mal mehr Musik konnte ich hören, ich musste mit ihr im Bett liegen, weil sie sonst aufgeschreckt wäre. Ein Leben als Co - Mensch sozusagen. Und trotzdem hat es mich mehr zu  mir geführt als es jedes Selbsterfahrungsseminar hätte tun können.
 
Das Bloggen zum Beispiel - ich hätte es nie angefangen, wäre ich nicht Mama geworden. Und jetzt weiß ich, dass ich nie wieder aufhören will, zu Schreiben, auf welchem Weg auch immer. Das ist das, was ich unbedingt tun möchte. Ich habe mich von vielen Menschen getrennt, die mir nicht gut getan haben, und habe im Gegenzug so viele tolle Menschen kennen gelernt, die auf einer Wellenlänge sind, die mich mit allen Schwächen akzeptieren, die mich aufbauen. Ich bin meiner Familie näher gekommen, und auch das ist ein großes Geschenk - sie sind ja auch ein Teil von mir. Ich weiß vielleicht nicht, wo es hin geht, aber ich weiß, wo ich nicht mehr sein möchte, und das ist schon viel mehr, als ich bislang gewusst habe.
 
 
 
  
 
 

Und jetzt ihr - Was sind eure Top 3? Blogparaden Party please

 
Mich interessiert, was eure persönlichen Top 3 sind. Wenn ihr gern mehr Punkte aufzählen möchtet oder nur einen, fühlt euch völlig frei. Ich bin einfach neugierig, ob es allen ähnlich geht oder ob sich da vielleicht sogar gravierende Unterschiede auftun. Habt ihr euch vielleicht von eurem Partner getrennt, weil es mit Kind gar nicht mehr gepasst hat? Seid ihr ausgewandert, habt ihr euch von Kopf bis Fuß tätowieren lassen, seid ihr bei den Schwiegereltern eingezogen oder sind die Veränderungen eher innerlich, so wie bei mir? 
 

 

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