Der ultimative Kinderarzt-Guide

Aus meinem reichen Schatz an Kinderarzt-Erfahrungen gebe ich Euch heute ein paar Hinweise an die Hand, ob Ihr da wohl richtig seid. Völlig subjektiv und daher absolut verlässlich.

"Mo's Kinderarzt - Souvenirs" - Bildrechte: 2KindChaos

10 todsichere Zeichen, dass Du beim falschen Kinderarzt bist:

1. Computer-Stimme im Wartezimmer: „Maple – Zart – bitte – in – Behandlungsraum – vier“

2. Mutter: „Lefax hilt nicht.“ Kinderarzt: „Ist mir klar. Das war ja auch mehr für die Eltern bestimmt. Zur Beruhigung.“

3. Wenn Dich die Impfung irgendwie an eine Vergewaltigung erinnert.

4. Kind schreit gerade nicht. Ärztin: „Nein, sie ist kein Schreikind. Babys schreien eben schon mal.“ Kind schreit. Ärztin: „Vielleicht gehen Sie mal in eine Schreiambulanz.“ Kind schreit sehr. Ärztin überweist ins Krankenhaus mit der Diagnose „Unklare Schreikrämpfe“.

5. Wenn Dein total verängstigtes Kind mit mehreren Leuten beim Blutabnehmen festgehalten wird.

6. Arzt ist nicht bereit, Hinweise der Eltern bezüglich des notleidenden Babys ernstzunehmen und fängt stattdessen an zu psychologisieren: „Da ist ja sehr viel Nähe bei Ihnen ...“

7. Dein Baby schreit vor heftiger Bauchkrämpfe zehn Stunden am Tag und das seit Monaten. Du gibst ihm ein Zäpfchen. Ärztin: „Also, ich würd dem Kind nicht so viel Medikamente geben.“

8. Der Arzt spricht über Deine Tochter immer wieder in der „er“-Form.

9. Das total stylische aber minikleine Baby-Behandlungszimmer hat eine Temperatur von ca. 18 Grad Celsius und keine Wärmelampe.

10. Noch vor der ersten Behandlung musst Du unterschreiben, dass sämtliche Daten zwecks Abrechnung an Dritte weitergegeben dürfen und dass Du eine Kopie Deiner Einverständniserklärung erhalten hast. Du erhältst natürlich keine Kopie. Als Du danach fragst, bekommst Du direkt den Stempel „anstrengende Eltern“.

11. (Bonuspunkt!) „Kinderpflaster haben wir nicht.“

 

10 todsichere Zeichen, dass Du beim richtigen Kinderarzt bist:

1. Vor der Impfung zaubert der Arzt einen aufziehbaren kleinen Affen aus dem Ärmel und lässt ihn direkt vor den Augen der Einjährigen tanzen.

2. Kind weint und kann sich gar nicht mehr beruhigen. Arzt: „Möchtest Du erst noch mal mit dem Feuerwehrauto spielen im Wartezimmer?“ Behandlung wird erst mal unterbrochen.

3. Arzt ruft Dich zurück und bespricht telefonisch mit Dir, was Du tun kannst. Damit Du nicht zu kommen brauchst (lange Anfahrt).

4. Arzt schreibt Dir eine Mail, wenn ihm im Nachhinein noch eine Idee gekommen ist, welches Medikament helfen könnte.

5. Deine Tochter hält in der einen Hand eine Kuchengabel und in der anderen eine Keramikpfeife und spielt am Tisch ihr erstes Rollenspiel: „Hallo, Arzt!“

6. Mutter: „Wir fahren heute zum lieben Dr. Posth!“ Tochter: „Au ja!!!“

7. Es ist dem Arzt egal, ob die Visite im Behandlungsraum oder im Spielzimmer stattfindet.

8. Dein Kind darf im Arztzimmer alle Fachzeitschriften ausräumen und umsortieren.

9. Du bekommst Dein zweites Kind realistisch gesehen etwas früh – auch aus Angst, der Kinderarzt könnte vorher in Pension gehen.

10. Dein Kinderarzt stirbt, und Du hast das Gefühl, ein Familienmitglied zu verlieren.

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